Feuchtigkeit nach Dachisolierung

Diskutiere Feuchtigkeit nach Dachisolierung im Isolierung und Dämmung Forum im Bereich Der Innenausbau; Hallo Alle zusammen. Ich bin Frank und als absoluter Neuling hier begrüße ich Euch alle. Nun zu meinem Problem. Ich habe meinen Dachboden gedämmt...

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Was kann und sollte ich machen?

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  1. #1 Frank69, 29.01.2017
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    Hallo Alle zusammen. Ich bin Frank und als absoluter Neuling hier begrüße ich Euch alle.
    Nun zu meinem Problem. Ich habe meinen Dachboden gedämmt und dabei sehr wahrscheinlich Mist gebaut.
    Es handelt sich um ein Krüppelwalmdach mit auf ca.75 cm Höhe angesetztem Pultdach. Das Walmdach, Ziegeleindeckung, habe ich mit Mineralwolle Zwischensparren- sowie zusätzlich Untersparrendämmung mit dazugehöriger Dampfsperre und Beplankung GK gedämmt. Die Unterspannbahn ist "natürlich" nicht diffusionsoffen. Das Pultdach, Pappe auf Spanplatte, ist nur auf der Geschoßdecke mit Mineralwolle belegt (war auch vorher schon so ), also nicht zwischen den Sparren gedämmt und auch ohne Dampfsperre oder Unterspannbahn. Ich hatte noch, zum Glück,eine Öffnung gelassen, da ich den Schornstein meiner Brennwertheizung erneuern mußte. Gestern wollte ich mit dem Verschließen beginnen und habe nur mal aus Neugier hineingeschaut. Die Spanplatten und die Sparren vom Pultdach sind feucht und es beginnt sich langsam Schimmel zu bilden glaube ich. Das ganze ist erst seit dem es kälter geworden ist, den Sommer und Herbst, auch bei längerem Regenwetter war nichts zu sehen. Das Pultdach ist eigentlich vollkommen dicht an den Seiten ( Sparren ausgemauert). Meine Frage ist nun, ob ich richtig liege, das ich damit die Hinterlüftung unterbrochen habe und ob es ausreichen ist, Lüftungsöffnungen in den Dachkasten bzw, Seitenwände zu machen, um ein Abtrockenen und nachfolgend "ordnungsgemäßen Betrieb" zu gewährleisten, oder ob ich doch lieber einem Dachdecker hinzu ziehe? Vielen Dank in Voraus.
     
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  3. #2 Mr.Ditschy, 29.01.2017
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    Ist denn die Feuchte/Schimmel nur an der Öffnung (Kaminöffnung vom Wohnraum) ausgehend, war die Öffnung denn Luftdicht verschlossen, wie die ganze Dampfsperre auch?

    Aber immer von der Ferne schlech zu beurteilen, evtl. aussagekräftige Fotos einstellen von allen Gegebenheiten, oder doch zum Fachmann (aber da jemand langjährigen und bekannten vot Ort nehmen).
     
  4. #3 Frank69, 29.01.2017
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    Vielen Dank Mr. Ditschy für die schnelle Antwort.
    Also, die Öffnung hatte ich nur mit einer Styrodurplatte (8cm) verstellt. Hinter der Platte ist der bereits verlegte GK trocken. Die Feuchte ist, so wie ich es erkennen kann, über das gesamte Dach verteilt. Wie schon beschrieben, nehme ich an das die enstehende Feuchtigkeit sich nur staut, weil sie nirgends entweichen kann. Das Pultdach ist ja im Prinzip ein Kaltdach und das durch die diffusionsgeschlossene Unterspannbahn angesammelte Kondenswasser gelangt in den Zwischenraum zwischen Pultdach und Geschoßdämmung und kann nicht weg. Wie gesagt, nur meine Annahme.
     
  5. #4 Mr.Ditschy, 29.01.2017
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    Tja, die angesammelte feuchte soll ja die angebrachte Dampfsperre verhindern .... doch wenn die untere Dampfsperre nicht überall Luftdicht angebracht ist und gar noch ein offenes Loch vorhanden ist, brauchst du dich nicht wundern.

    Oder ich verstehe es nicht ganz ... Bilder wären angebracht.
     
  6. #5 HolyHell, 29.01.2017
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    Diffusionsdichte Unterspannbahn bedeutet das zwischen Dämmung und USB Luft gelassen werden muß. Ebenso müssen an Traufe und First Öffnungen vorhanden sein/ geschaffen werden um eine Hinterlüftung zu gewährleisten. Ansonsten gammelt es dann über kurz oder lang.
     
  7. #6 Frank69, 01.02.2017
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    Sorry, das keine Reaktion mehr erfolgte, aber hab mein Problem mit Fachleute klären können. Also, wie vermutet hab ich mir selbst ein Ei ins Nest gelegt. Alles ist aber halb so schlimm. Die besagte "Öffnung" , im übrigen war sie als "Kriechdurchgang( 40 mal 50 cm)", vom Walm zum Pultdach, hätte ich nur, auch provisorisch verschließen müssen, eventuell abkleben. Da ich nur eine dünne Styrodurplatte, mit wohl zu großen "Schlitzen" zur Wand vorgestellt hatte,ist die warme Luft aus dem Dachbodenbereich ind den Zwischenraum zwischen Deckeniso und Pappdach gelangt, dort auf die frostige Außenluft getroffen und so kam es zur Kondenswasserbildung. Dieses hat sich, mangels vorhandener Lüftungsöffnungen am Dach abgesetzt. Habe in den Dachkasten Lüftungsöffnungen gemacht und mit Gitterband (Ungezieferschutz) versehen. Ist schon ordentlich abgetrocknet. Dämmung ist zum Glück auch nicht feucht geworden. Da ich das Pappdach eh neu machen wollte, bleibt der Schaden gering. Nur die Spanplatten müssen zusätzlich raus, aber das sind nur 20 qm.

    Abschließend noch vielen Dank für Eure Tipps, Frank.
     
Thema: Feuchtigkeit nach Dachisolierung
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