feuchte Aussenwand nach Wasserschaden

Diskutiere feuchte Aussenwand nach Wasserschaden im Schimmel und Feuchtigkeitsprobleme Forum im Bereich Der Innenausbau; Hallo, folgendes Problem. Ich habe vor einiger Zeit einen neuen Geschirrspüler selber angeschlossen (Fehler:o), war am Zulauf nicht ganz dicht...
  • feuchte Aussenwand nach Wasserschaden Beitrag #1

wanne

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Hallo,

folgendes Problem. Ich habe vor einiger Zeit einen neuen Geschirrspüler selber angeschlossen (Fehler:eek:), war am Zulauf nicht ganz dicht - jedenfalls ist das Wasser genau gerade die Wand runter in die Hohlschicht usw. Resultat war das das gesamte Mauerwerk (Innenmauern und Außenmauer) feucht wurden... nachdem ich fast soweit war das ich jemanden für die Leckortung kommen lassen wollte ist mir mir gerade noch rechtzeitig die Sache mit der Geschirrspüle eingefallen und da ich ja meine handwerklichen Fähigkeiten kenne hab ich das nochmal kontrolliert und behoben - nachdem das schon vermutlich einige Wochen gelaufen ist..... Innen wurden die Mauern recht zügig trocken, Schimmel behoben alles gut. Mein eigentliches Problem sind noch 2 - 3 Stellen am Außenmauerwerk die immer noch feucht sind. Das meiste ist getrocknet, dass sehe ich auch an den weißen Rändern. Meine Frage ist nun wie lange kann das dauern bzw. muss ich mir Gedanken machen das da evtl. ein neues Problem auf mich zukommt? Die letzten Monate waren ja nicht gerade trocken und warm, aber irgendwann muss die Sache doch auch mal erledigt sein. Es handelt sich nur noch um den Verblenstein aussen, die Wände innen sind an den selben Stellen trocken. Die Lüftungsschlitze sind frei.
So zur eigentlichen Frage:
Was sagen die Experten wie lange kann / darf sowas dauern, ich kann allerdings nicht wirklich sagen wie viel Wasser da rein gelaufen ist. Oder müsste das schon längst erledigt sein und ich habe ein neues Problem???

Vielen Dank schon mal
 
  • feuchte Aussenwand nach Wasserschaden Beitrag #2
NickCroft

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Die Frage nach der Dauer der Trockenzeit interessiert mich auch - wenn auch wegen anderer Umstände.
Gerade frisch renoviert, hatten wir den ersten (vermeindlich kleinen) Wasserschaden wegen undichter Duschtasse vor ca.3 Wochen. Bemerkt wurde dieser weil an anderer Stelle 1 Etage tiefer Wasser die Wand herunterlief. Welchen Weg sich das Wasser durch die Decke gesucht hat ist unbekannt aber im EG kam bereits einige Stunden später kein Wasser mehr nach und die Wand ist seitdem wieder trocken.
Die Dusche bekam ein neues Abwasserrohr und wurde neu mit Silikon abgedichtet.
Jedoch habe ich hinter (der wegen laufenden Renovierungen noch lockeren) Fußleiste im Flur hinter der Dusche Schimmel entdeckt, der scheinbar immer wieder neu kommt (habe zu Testzwecken die Fußleiste nur gesäubert und wieder angelegt).
Betroffen ist scheinbar nicht die 10cm Gipsbetonwand sondern die 90Grad anliegende Aussenwand (Kalkstein glaube ich).
Falsche Lüftung schließe ich aus, das ganze Haus hat noch keine Zimmertüren, einen offenen Treppenaufgang und in unserer Region ist das Wetter derzeit sehr mild.
Kann diese (gerige) Schimmelbildung immer noch von einer gewissen Restfeuchtigkeit stammen? Wann kann man mit ausgetrockneten Wänden rechnen?
 
  • feuchte Aussenwand nach Wasserschaden Beitrag #3
harekrishnaharerama

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Also auf jeden Fall sofort die Versicherung einschalten, weil die oft keine Folgeschäden tragen, wenn man nicht handelt.

Der ideale Ablauf eines Wasserschadens könnte wie folgt aussehen:

  1. Sie entdecken den Wasserschaden in Form von Feuchtigkeit im Mauerwerk oder ähnlichem
  2. Sie erledigen alles was möglich ist, um den Schaden erst einmal einzudämmen (z.B. Wasser abstellen) wenn es sich um einen Notfall handelt (also z.B. Wasser läuft ständig und lässt sich nicht abstellen) siehe hier unter Sofortmaßnahmen nach!
  3. Sie Informieren Ihre Versicherung (oder falls Sie Mieter sind - Ihren Vermieter) Hier werden Sie über weitere Vorgehensweisen Informiert.
  4. Wenn es sich um dringende Fälle handelt rufen Sie einen Notdienst.
  5. Es kommt ein Rohrbruch-Ortungsdienst und lokalisiert die Quelle und Ursache des Wasserschadens.
  6. Im zweiten Schritt wird der Schaden Dokumentiert und aufgenommen (für die Versicherung).
  7. Daraufhin wird eine Installationsfirma beauftragt, um die Leckage zu beseitigen.
  8. Die Leckage ist beseitigt. Nun kann die Trocknung eingeleitete werden. Das heißt es werden Trocknungsgeräte aufgestellt, um die betroffenen Räume und Gebäudeabschnitte zu trocknen.
  9. Nach der erfolgreichen Trocknung wird mit der Sanierung und Renovierung begonnen.
 
  • feuchte Aussenwand nach Wasserschaden Beitrag #4
NickCroft

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Die Versicherung weiß zwar Bescheid und hat das "Okay" bis 500€ gegeben (bisher fallen ca. 300€ an) aber ich werde morgen anrufen und über die "Neuentdeckung" der Schimmelstellen berichten und evtl. Folgekosten in Erwägung ziehen zu lassen.
Die Wörter "Sanierung/Renovierung" lassen mir die Haare derzeit zu Berge stehen! Wir sind erst vor einigen Wochen nach langen und verhältnismäßig großen Renovierungsarbeiten (Restarbeiten laufen noch) eingezogen und das Haus ist erst 6 Jahre alt *heul*. Die Tür zum Bad fehlt bspw. immer noch aber wenn die Dusche notfalls doch noch raus muss, wäre es ohne Zarge einfacher und schadenfreier. Der Maler hat auch erst letzte Woche seine Arbeiten beendet...
 
  • feuchte Aussenwand nach Wasserschaden Beitrag #5
harekrishnaharerama

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Tut mir Leid. Konntest Du schon feststellen, wie tief der Schimmel geht?

Schau Dir mal auch diese Seite an:
Wand trocknen mit dem Drymat-System.

Zitat: Trockenzeit etwa 3 bis 12 Monate
 
  • feuchte Aussenwand nach Wasserschaden Beitrag #7
harekrishnaharerama

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Ich denke es war eine einmalige Geschichte, oder willst Du weiter die Wand wässern :confused:

Das Teil ist doch nur ein Beispiel . . .
 
  • feuchte Aussenwand nach Wasserschaden Beitrag #9
harekrishnaharerama

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Danke für den Hinweis, hab' es auch nochmal hier etwas lesbarer gefunden:
Haus & Grund Dresden e.V.
Alles wirklich sehr peinlich, tut mir echt Leid. Ich dachte es würde durch Aussalzung die Wand isolieren - aber gut, ist Mumpiz :eek:

Die Tocknungszeit von 3-12 Monaten ist auch kein Vergleichswert :confused:

Es bleibt einem also nichts erspart - teueres Öffnen der Mauer, austrocknen per Lüfter und dann isolieren und verschließen.

Ein anderen Verfahren per Spritze ist mir noch bekannt. Dort wird die Außenwand per eingespritzten Flüssigkeit isoliert. Ist aber hier nicht anwendbar
 
  • feuchte Aussenwand nach Wasserschaden Beitrag #10
harekrishnaharerama

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Hab' mich damit nochmal auseinander gesetzt. Das Beste wäre es, die Versicherung nach einem Experten zu fragen und vor Ort zu holen. Die haben meistens auch welche da, die sich damit auskennen und Folgeschäden vermeiden können - sowohl Ortungs- als auch Trocknungsfirmen ;)
 
Thema:

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