FERTIGHAUS GESCHOSSDECKE DÄMMEN,... wie richtig???

Dieses Thema im Forum "Isolierung und Dämmung" wurde erstellt von Kolze, 06.10.2012.

  1. Kolze

    Kolze Neuer Benutzer

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    Hallo Heimwerker/innen,

    ich habe mir vor kurzem ein Fertighaus Bj. 1970 zugelegt. Die Fassade, Dach und Fenster werden von Firmen gemacht und die Kellerdecke und die oberste Geschossdecke möchte ich (natürlich wegen Geldersparnis) selbst dämmen. Das Dach ist übrigens ein kaltes Dach (so heißt das, glaube ich!).

    Derzeit ist die Decke von unten wie folgt aufgebaut:
    1. Spanplatte
    2. 8cm Dämmung
    3. ca. 10cm Luft
    4. und dann der begehbare Dachboden mit Spanplatten

    Da die Dämmung mit Sicherheit nicht mehr die Funktion hat, wie es einst mal war, möchte ich nun diese erneuern.

    Nun kommen allerdings die großen Fragen auf:
    1. Muss / kann eine Dampfsperre rein (FERTIGHAUS!!!)?
    2. Welches Material als Dämmstoff?
    3. Muss Luft zwischen den Spanplatten (begehbarer Boden) sein?
    4. Können die Spanplatten überhaupt wieder drauf? Ich wollte den Boden als Abstellfläche noch nutzen!!
    5. Was ist sonst zu beachten?


    Ich will die ganze Aktion natürlich "richtig" machen und nicht in 10 Jahren mich mit Schimmel an den Decken oder an der Unterseite der Spanplatten rumärgern. Somit hoffe ich hier auf kompetente Antworten bzw. Hilfestellungen.

    Vielen Dank,.... und es wird mit Sicherheit nicht die letzte Frage sein die ich hier stelle :)!!
     
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  3. #2 harekrishnaharerama, 07.10.2012
    harekrishnaharerama

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    Willkommen im Forum :)

    Wir hatten das Thema schon ein paar Mal, einfach mal suchen.
    Ich werde mir die nächsten Tage nochmal Zeit nehmen und das ganze mir genauer anschauen ;)
     
  4. Kolze

    Kolze Neuer Benutzer

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    Vielen Dank schon einmal. Und ja, ich habe zwar auch in bissl was zu dem Thema gefunden, jedoch nicht zwingend mit dem Aufbau der Decke, deswegen lieber einmal mehr gefragt, als einmal zu wenig.
     
  5. #4 harekrishnaharerama, 08.10.2012
    harekrishnaharerama

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    Also normal kann man eine Dampfsperre bei einem ungenutztem Dach sein lassen - wenn dann kommt die als erstes unter die Dachverkleidung noch vor der Dämmung. Da hier der Boden gedämmt wird, die Decke dazwischen ist, kann man sie getrost weglassen.

    Luft ist die eigentliche Isolierung. Das Problem ist der Luftzug. Um diesem zu verhindern nimmt man Dämmmaterial. Das kann Dämmfilz sein genauso wie Perlit - das sind kleine, aufgeblasene Vulkansteinchen, die unheimlich leicht sind, in die Zwischendecke gegossen werden und sich in jede Ritze einfüllen lassen - halten ewig, da sie nicht verrotten und auch nicht verwittern können.

    Wie dick muß nun diese Dämmung sein? Zwischen 12 und 20 cm Dämmschicht sind die Norm ;)
     
  6. Kolze

    Kolze Neuer Benutzer

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    Vielen Dank schon einmal.

    Ich habe das jetzt mal graphisch dargestellt wie ich es machen würde. Links das Ganze mit Dampfsperre und rechts ohne Dampfsperre. Wenn ich die Balken in der Höhe vermessen habe, werde ich also eine Dämmung (Rockwoll) einbringen und zur oberen Spanplatte 2-3 cm Luft lassen!?!?
    Habe ich das jetzt richtig verstanden, dass ich getrost auf eine solche Dampfsperre verzichten kann und es nach dem Beispiel im Bild rechts aufbauen kann??
    Welches Material nimmt man denn am Besten für ein solches Vorhaben? Ich muss ca. 110 qm dämmen!

    Folie1.JPG
     
  7. #6 harekrishnaharerama, 09.10.2012
    harekrishnaharerama

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    OK, die Decke besteht also lediglich aus einer Spanplatte?
    Wie kalt wird es denn auf dem Dach? Ist es sehr zugig und bitterkalt manchmal mit Eis innen und so? Dann lohnt sich die Dampfsperre, die muß aber richtig dicht sein, da darf nicht mal das kleinste Loch drin sein, dafür gibt es entsprechende Kleber und Bänder ;)
     
  8. Kolze

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    Das Dach ist kalt, denn eine Dämmung hat es nicht. Jedoch wird es neu gemacht und auch eine neue Folie kommt auf den Dachstuhl. Eine Durchzug sollte dann nicht mehr vorhanden sein. Nach Rücksprache mit dem Hersteller des Hauses, hat er mir von einer Dampfsperre abgeraten, damit die Hütte noch "atmen" kann. Ich denke ich werde mal Rücksprache mit dem Fassadenbauer halten, wenn meine Fassade neu gemacht wird.

    Bevorzugen tue ich gerade die Variante ohne Dampfsperre, den so bin ich (hoffe ich) auf der sicheren Seite wenn es um Feuchtigkeit geht.
     
  9. #8 harekrishnaharerama, 09.10.2012
    harekrishnaharerama

    harekrishnaharerama Erfahrener Benutzer

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    Es ist eigentlich auch ungewöhnlich, aber - wenn es dicht ist - auch kein Problem für die Dämmung und das Haus ;)
     
Thema: FERTIGHAUS GESCHOSSDECKE DÄMMEN,... wie richtig???
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