Falle ziehen/ Abschließen sehr schwergängig

Diskutiere Falle ziehen/ Abschließen sehr schwergängig im Fenster und Eingangstüren Forum im Bereich Der Aussenbereich; Moin, ich habe das Problem, dass ich ein smartes Türschloss benutzen möchte und dafür die Falle und das Abschließen leichtgängig sein muss. Bei...

CUBOT

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Moin,
ich habe das Problem, dass ich ein smartes Türschloss benutzen möchte und dafür die Falle und das Abschließen leichtgängig sein muss. Bei mir ist es aber nicht so. Man braucht schon einiges an Kraft die Falle, ohne die Tür ran zu drücken, zu ziehen. Ich habe schon das Teil im ersten Bild, auf den ganz rechten Riffel verstellt. Dann geht die Türfalle sehr leicht auf, aber es lässt sich nichtmehr abschließen. Wenn ich das Teil ein Riffel weiter nach Links schiebe, kann ich abschließen, aber nichtmehr leicht aufschließen. Nun frage ich mich bei meiner Tür, wo ich da den Anpressdruck verstellen kann.
PXL_20220623_191109011.MP.jpg
PXL_20220623_191047974.MP.jpg
PXL_20220623_191051719.MP.jpg
PXL_20220623_191102378.MP.jpg

Wenn einer helfen kann wäre das Klasse.
Vielen Dank!

Gruß
 

Haidi

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Was ist das für ein seltsames System, bei dem die Falle nur mit einem Kunststoffteil gehalten wird.
 

jaybee

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die Falle nur mit einem Kunststoffteil gehalten
Das ist kein Plastik, sondern Zink Druckguss, wie der Rest der Zuhaltung und die meisten Fallen auch.
Nicht umsonst gelten nur in die Falle gefallene Türen versicherungstechnisch als offen.

wo ich da den Anpressdruck verstellen kann.
Du musst die Splinte austreiben und dann die Scharnierteile einzeln Raus oder Reindrehn.

Vorher solltest du allerdings schaun, ob nicht das Blatt verzogen ist und du nicht besser an der Tür oder dem Rahmen hobelst.
Du kannst auch das Schließblech unten etwas weiter Auffeilen, oder ein Schloss mit schmalerem Riegel einbauen.
Den Riegel schmaler Feilen solltest du nicht. Allerdings kannst du eine "Rampe" vorne dran Feilen und das Ganze regelmäßig mit Graphit schmieren.
 

CUBOT

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Das ist kein Plastik, sondern Zink Druckguss, wie der Rest der Zuhaltung und die meisten Fallen auch.
Nicht umsonst gelten nur in die Falle gefallene Türen versicherungstechnisch als offen.


Du musst die Splinte austreiben und dann die Scharnierteile einzeln Raus oder Reindrehn.

Vorher solltest du allerdings schaun, ob nicht das Blatt verzogen ist und du nicht besser an der Tür oder dem Rahmen hobelst.
Du kannst auch das Schließblech unten etwas weiter Auffeilen, oder ein Schloss mit schmalerem Riegel einbauen.
Den Riegel schmaler Feilen solltest du nicht. Allerdings kannst du eine "Rampe" vorne dran Feilen und das Ganze regelmäßig mit Graphit schmieren.
Ich habe wie du vorgeschlagen hast, das Schließblech dort wo der Riegel reinfährt, gefeilt. Jetzt läuft es schon deutlich besser. Ich kann jetzt mit dem Motor die Falle öffnen und einmal abschließen. Beim zweiten mal hängt es dann, was ich aber nicht so schlimm finde.

Vielen Dank :D!

Gruß
 

dirk11

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Mit dem verbauten Schließblech muss man überhaupt nicht abschließen...
 

dirk11

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Weil das Ding nur mit kurzen, einfachen "Spax" in Deiner Türzarge "verankert" ist. Also eigentlich ist es nur festgeschraubt, damit es nach dem Öffnen der Tür nicht hinunter fällt. Man nimmt dort besser ein Schließblech, welches im Mauerwerk verankert wird:
Beispiel
Für die Befestigung nimmt man Rahmendübel (auch Maueranker genannt): Beispiel
Die gehen dann wenigsten 10-15cm schräg durch die Zarge in die Wand.

Dein jetziges Kuchenblech drückt jeder 100Kg-Mann auf, wenn er davor rennt.

Auf der Gegenseite hat Deine Tür schon eine Bandsicherung (das Ding, was auf dem letzten Foto zu sehen ist), das ist schonmal nicht ganz so schlecht - aber auch verbesserungswürdig, da nur in der Zarge verankert. Auch dort wäre so etwas besser, wenn man es auch dort mit dem passenden Dübel verankert.
 

CUBOT

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Weil das Ding nur mit kurzen, einfachen "Spax" in Deiner Türzarge "verankert" ist. Also eigentlich ist es nur festgeschraubt, damit es nach dem Öffnen der Tür nicht hinunter fällt. Man nimmt dort besser ein Schließblech, welches im Mauerwerk verankert wird:
Beispiel
Für die Befestigung nimmt man Rahmendübel (auch Maueranker genannt): Beispiel
Die gehen dann wenigsten 10-15cm schräg durch die Zarge in die Wand.

Dein jetziges Kuchenblech drückt jeder 100Kg-Mann auf, wenn er davor rennt.
Das stimmt wohl. Sieht nicht gerade sicher aus. Ist halt schon bestimmt schon 20 Jahre alt.
 

dirk11

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Hinzu kommt, dass man diese Verstell-Teile eigentlich nur bei Türen mit Türöffner nutzt (also die, die so "schnarren", wenn man "aufdrückt"). Hier ist das ein Sicherheitsmangel, weil Zinkdruckguss nicht viel aushält im Vergleich.
 

CUBOT

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Hinzu kommt, dass man diese Verstell-Teile eigentlich nur bei Türen mit Türöffner nutzt (also die, die so "schnarren", wenn man "aufdrückt"). Hier ist das ein Sicherheitsmangel, weil Zinkdruckguss nicht viel aushält im Vergleich.
Also generell eigentlich alles neu ;D.
 

dirk11

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Du musst die Splinte austreiben und dann die Scharnierteile einzeln Raus oder Reindrehn.
Nein. Damit kann er ja nur ändern, ob die Tür "hängt" oder nicht. Um etwas Druck zu nehmen, müsste er auf der Bandseite die Dichtung an der Zarge herausnehmen. Meist sieht man dann an jedem Scharnier ein oder zwei Löcher, in denen eine Inbus-Schraube sitzt. Diese nur lösen (nur so, daß es locker ist), dann kann man das Scharnier weiter einschieben oder herausziehen. Ist insgesamt eine Fummel-Arbeit, sollte man zu zweit machen.
 

CUBOT

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Nein. Damit kann er ja nur ändern, ob die Tür "hängt" oder nicht. Um etwas Druck zu nehmen, müsste er auf der Bandseite die Dichtung an der Zarge herausnehmen. Meist sieht man dann an jedem Scharnier ein oder zwei Löcher, in denen eine Inbus-Schraube sitzt. Diese nur lösen (nur so, daß es locker ist), dann kann man das Scharnier weiter einschieben oder herausziehen. Ist insgesamt eine Fummel-Arbeit, sollte man zu zweit machen.
Leider finde ich dort keine Schrauben. Oder ich bin absolut zu blöd.
PXL_20220625_093837609.MP.jpg
PXL_20220625_093845017.MP.jpg
 

dirk11

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In dem letzten Foto müssten die Schrauben sichtbar sein. Sind sie nicht, da ist auch keine Dichtung. Ich tippe gerade darauf, daß dieses ein wirklich altes Scharnier der ersten Generation dieser Bauart ist. Dann geht das doch auch auf Zargenseite so, wie @jaybee beschrieben hat, nur muss dafür zwingend (wie er auch beschrieben hat) der Türbolzen heraus und die Tür heraus. Dann kann man jedes der vier Lager einzeln mit einer Zange packen (oder einfach einen Schraubendreher jeweils durchstecken) und um entsprechende Umdrehungen aus dem Holz herausdrehen. Das Problem bei dieser Art ist, das eine Umdrehung schon zu viel sein kann und die Tür dann nicht mehr dicht ist.
Nach jeder Umdrehung muss man alles wieder zusammenbauen und testen.
 

CUBOT

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In dem letzten Foto müssten die Schrauben sichtbar sein. Sind sie nicht, da ist auch keine Dichtung. Ich tippe gerade darauf, daß dieses ein wirklich altes Scharnier der ersten Generation dieser Bauart ist. Dann geht das doch auch auf Zargenseite so, wie @jaybee beschrieben hat, nur muss dafür zwingend (wie er auch beschrieben hat) der Türbolzen heraus und die Tür heraus. Dann kann man jedes der vier Lager einzeln mit einer Zange packen (oder einfach einen Schraubendreher jeweils durchstecken) und um entsprechende Umdrehungen aus dem Holz herausdrehen. Das Problem bei dieser Art ist, das eine Umdrehung schon zu viel sein kann und die Tür dann nicht mehr dicht ist.
Nach jeder Umdrehung muss man alles wieder zusammenbauen und testen.
Eijeijei, dann bevorzuge ich doch die @jaybee benannte Methode mit dem bisschen Feilen. Jetzt habe ich unten wo der Riegel ins Schließblech geht, die Öffnung gerade gefeilt und es läuft schon deutlich besser. Wenn es wieder Probleme geben sollte würde ich vielleicht an den Riegel eine "Rampe" vorne dran Feilen und das Ganze regelmäßig mit Graphit schmieren, wie @jaybee schon sagte.
 

dirk11

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Statt Feilen hättest Du das Schließblech auch mit einm großen Gegenstand etwas nach außen biegen können. Aber wenn Du da erstmal nichts dran machen willst, ist das schon ok so.
Am Riegel feilt man nicht.
 

CUBOT

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Statt Feilen hättest Du das Schließblech auch mit einm großen Gegenstand etwas nach außen biegen können. Aber wenn Du da erstmal nichts dran machen willst, ist das schon ok so.
Am Riegel feilt man nicht.
Alles klar, vielen Dank.
 

jaybee

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an den Riegel eine "Rampe" vorne dran Feilen
Aber Vorsicht damit. Nur ganz vorne etwas anschrägen, damit er besser ins Schließblech gleitet. Wenn er anfängt seitlich zu wackeln verkantet er sich und ist kaputt...
Beim zweiten mal hängt es dann, was ich aber nicht so schlimm finde.
Dazu musst du vermutlich innen dann noch Holz wegnehmen.
2 mal Schließen ist aber bei dieser Tür sowieso egal, denn Sicher ist die eh nicht. Weder vom Schloss, noch vom Material und erst recht nicht vom Schließblech her.
Mit dem Riegelschluss hast du lediglich die Versicherungsforderung zur verschlossenen Tür erfüllt, was in den meisten Fällen ja auch genügt.
 
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