Erfahrungsbericht RYOBI Akkugeräte der Reihe One+ 18 Volt

Dieses Thema im Forum "Werkzeuge im Test" wurde erstellt von Aries, 11.06.2015.

  1. #1 Aries, 11.06.2015
    Zuletzt bearbeitet: 12.06.2015
    Aries

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    Einleitung
    Hier will ich ein paar Worte zu meiner Person verlieren. Ich bin auf einem Bauernhof groß geworden auf dem immer wieder Landmaschinen repariert, Gebäude instand gesetzt und viele weitere Dinge handwerklich gelöst werden mussten.
    All das haben wir mit selbstverständlich den teuersten kabelgebundenen Geräten erledigt: eine Winkelschleifer (BOSCH blau) für 350 DM, einer Kreissäge für 800 DM, einer (Schlag-)Bohrmaschine (BOSCH blau) für ebenfalls einen dreistelligen Betrag, und so weiter – Qualität ist mir also ein Begriff.
    Nun besitze ein eigenes Haus und habe keine schwerwiegenden technischen oder baulichen Maßnahmen durchzuführen.
    Mir geht es also darum, halbwegs verlässliche und preisgünstige Akkugeräte zu erwerben damit ich alle mittleren und kleinen Arbeiten gut erledigen kann.

    Allgemeines
    Die Geräte selbst sind jedes für sich eine Überraschung. Das betrifft viele Punkte und damit diese klar kenntlich sind, habe ich die einzelnen Aspekte nach „+“ = Gut, „o“ = Neutral und „-“ = Nachteilig gegliedert.

    RYOBI Akku One+ 18 Volt, 4 Ah

    Teil 1 – Verpackung
    Die Verpackung ist aus Karton, wie man es derzeit meistens bei Elektrogeräten findet und enthält keine unnötige Umverpackung. Stützen und Rahmen für die einliegenden Teile sind ebenfalls aus Karton. Also, pro Umwelt.
    Ebenfalls fällt positiv auf, dass beim Öffnen des Kartons kein unangenehmer Geruch nach Elektronik, oder billigem Plastik aus dem Karton strömt.

    Teil 2 - Der Akku 4 Ah
    Der Akku ist solide und sehr leicht. Mir drängt sich dabei die Frage auf, ob der Akku aufgrund seiner Leichtigkeit nicht vielleicht auch hätte kompakter ausfallen können. Der Akku verfügt über einen Knopf und 4 LEDs zur Anzeige des Ladestands.

    Teil 3 - Das Ladegerät
    Auch das Ladegerät ist überraschend gut verarbeitet. Das Gehäuse mit seiner auffallenden Geometrie ist sehr leicht. Es verfügt über eine Ladeanzeige und eine gut sichtbare LED als Indikator für Stromversorgung. Es gibt auch eine kurze Symbolerklärung für die Blinkindikatoren des Ladegeräts. Positiv fällt auf, dass der Akku laut und klar einrastet und die Indikation für die Ladung gut sichtbar ist. Ebenfalls erfreulich ist, dass das Ladegerät nicht über einen aktiven Lüfter verfügt. Trotzdem liegt, zumindest nach Herstellerangaben, die Ladezeit zur Vollfüllung des Akkus bei 2 Stunden.

    Teil 4 - Vorläufiges Fazit
    Die Verarbeitung ist gut, die Haptik ist ebenfalls in Ordnung, es gibt zum jetzigen Zeitpunkt keine Beanstandungen. Die Akkuleistung von 4 Ah sollte ausreichen um auch die Kreissäge gut betreiben zu können.

    RYOBI R18JS-0 Akku-Stichsäge
    Teil 1 – Verpackung
    Die Verpackung und Umverpackung aus Karton, kein unnötiges Plastik. Das fällt positiv auf. Auch hier kein unangenehmer Billigplastikgeruch.

    Teil 2 – Zubehör
    Das Gerät habe ich ohne Akku bestellt
    2 Sägeblätter, ein schmales mit feiner und normalbreites mit grober Zahnung bei

    Teil 3 – Die Stichsäge
    + Ergonomisch und rutschfest gestalteter Griff
    + Dreistufiger Pendelhub
    + Dreh-Federverriegelung für werkzeugloses tauschen des Sägeblatts
    + Blattaufnahme augenscheinlich für die gängige Blattformen passend (keine Sonderform)
    + Stufenlose Drehzahleinstellung gut zugänglich auf der Oberseite, auch im laufenden Betrieb gut verstellbar und gegen versehentliche Verstellung geschützt
    + Sehr große Schnitttiefe mit maximal 101 mm
    + Sägeauflager mit Gradanzeige im Winkel verstellbar (Je Seite max. 45 °), der zugehörige Imbusschlüssel kann am Gerät verstaut werden

    o Der Einschaltknopf hat einen hohen Gegendruck, rastet jedoch sehr satt ein
    o Das Sägeblatt ist nur durch einen U-förmig gebogenen Draht gegen Zugriff geschützt
    o Keine Laserführung wie die Kreissäge, es geht aber auch ohne

    - Sehr hohes Gewicht, über 2,5 kg mit Akku
    - Sägeauflager zwar im Winkel verstellbar, jedoch nur mit Werkzeug. Eine Rändelschraube hätte auch funktioniert (das werde ich selbsttätig ändern)
    - Der Feststellknopf für Dauerbetrieb etwas zu gut geschützt, Betätigung im laufenden Betrieb erschwert

    Teil 4 - Vorläufiges Fazit
    Die Verarbeitung ist gut, die Haptik ist ebenfalls in Ordnung, es gibt zum jetzigen Zeitpunkt keine Beanstandungen.
    Ich bin relativ kräftig (über 90 kg bei 1,84 m), trotzdem ist das Gewicht ein Problempunkt, denn gerade hier muss man an schwer zugänglichen Stellen, bzw. mit Feingefühl arbeiten. Gerade mit über zweieinhalb Kilo an der Hand erfordert es eine höhere Grundspannung im Führungsarm, folglich ermüdet dieser leicht.
    Von allen vorgenannten Punkte schmälert nur das Gewicht, den sehr guten Eindruck! Sehr gutes Gerät für einen fairen Preis, mit 4 Ah-Akku auch mehr als hinreichend durchzugsstark.

    RYOBI RWSL1801M Akku-Kreissäge
    Teil 1 – Verpackung
    Die Verpackung und Umverpackung aus Karton, kein unnötiges Plastik. Das fällt positiv auf. Auch hier kein unangenehmer Billigplastikgeruch.

    Teil 2 – Zubehör
    Das Gerät habe ich ohne Akku bestellt
    1 Sägeblatt, Durchmesser 150 mm mit 18 Zähnen, Imbusschlüssel für Blattwechsel
    Parallelanschlag mit Feststellschraube

    Teil 3 – Die Kreissäge
    + Ergonomisch und rutschfest gestalteter Griff
    + Sicherungsknopf muss eingedrückt werden um den Einschalter zu betätigen
    + Das Sägeblatt blockiert wenn man es manuell dreht, vereinfachter Blattwechsel, der zugehörige Imbusschlüssel kann am Gerät verstaut werden
    + Laserführungs-LED
    + Sägeauflager mit Gradanzeige im Winkel verstellbar (Max. 45 °)
    + Eintauchtiefe komfortabel einstellbar, mit Zentimeteranzeige, max. Eintauchtiefe 45 mm
    + Anschluss für Absaugung

    o Der Betätigungsschutz für den Einschaltknopf ist für Links- und Rechtshänder angelegt, jedoch irgendwie nicht so gut zu betätigen – kein Negativpunkt
    o Keine Arretierungsmöglichkeit für den Fingerschutz

    - Sehr hohes Gewicht, über 2,5 kg mit Akku
    - Kein Auffangbeutel für Sägestaub (das hatte meine BOSCH)
    - Die Einstellung der Eintauchtiefe erfolgt alleine auf der Griffseite, somit steht der Griff der Säge bei niedrigen Eintauchtiefen sehr hoch (ein Foto werde ich nachreichen)
    - Dickes MINUS: Der Fingerschutz am Sägeblatt ist schlecht. Er besteht aus transparentem Kunststoff (stabiles Material) mit Federzug, umschließt aber das Sägeblatt nicht vollständig. Es bleibt am vorderen ein gefährlicher Spalt zwischen Auflager der Säge und Sägeblatt.

    Teil 4 - Vorläufiges Fazit
    Die Verarbeitung ist gut, die Haptik ist ebenfalls in Ordnung, es gibt zum jetzigen Zeitpunkt keine Beanstandungen.
    Wer, wie ich, zuvor eine kabelgebundene Kreissäge von BOSCH blau hatte (oder vergleichbar), ist von dem Fingerschutz am Sägeblatt ernüchtert: Es bleibt ein Spalt in dem sich nicht nur Finger, sondern beim Ablegen auch andere Gegenstände verfangen können – das ist gefährlich, auch wenn das Sägeblatt schnell stillsteht.
    Bis auf den Finger-/ Blattschutz, ist das Gerät sehr gut. Die Eintauchtiefe von 45 mm ist auch mehr als in Ordnung für ein Akkugerät. Die Laserführung am vorderen Griffenden ist hilfreicher als ich gedacht habe. Die Griffform liegt mir besonders gut, wobei ich, vielleicht wegen meiner Handgröße, den Blockierknopf des Einschalters nicht gut erreiche.
    Ein gutes Gerät für einen fairen Preis, mit 4 Ah-Akku auch mehr als hinreichend durchzugsstark.

    RYOBI RCD1802M 2-Gang Bohrschrauber
    Teil 1 – Verpackung
    Die Verpackung und Umverpackung aus Karton, kein unnötiges Plastik. Das fällt positiv auf. Auch hier kein unangenehmer Billigplastikgeruch.

    Teil 2 – Zubehör
    Das Gerät habe ich ohne Akku bestellt
    1 obligatorisches Wende-Bit bei

    Teil 3 – Der Bohrschrauber
    + Ergonomisch und rutschfest gestalteter Griff
    + Arbeits-LED im Akkusockel
    + Integrierte Wasserwaage auf der Oberseite (ganz nette Idee)
    + Gefühlsratsche in feiner Abstufung (24 Stufen)
    + Permanentmagnetische Ablage im Akkusockel (ganz nette Idee)
    + Kompakte Bauform
    + Spannfutter arretiert schnell und sicher, macht einen guten Eindruck

    o Knopf für den Richtungswechsel wirkt leicht fimschig
    o Die Abstimmung des Betätigungsknopfs wirkt unkomfortabel (Anfangs langer Hub mit schwacher Drehzahlsteigerung, gegen Ende kleiner Hub mit großer Drehzahländerung)

    - Hohes Gewicht, ca. 1,8 kg mit Akku

    Teil 4 - Vorläufiges Fazit
    Die Verarbeitung ist gut, die Haptik ist ebenfalls in Ordnung, es gibt zum jetzigen Zeitpunkt keine Beanstandungen.
    Was kann man aber auch schon mit einem Akkuschrauber falsch machen…
    In dieses Gerät sind viele gute Ideen eingeflossen, die Ausführung und das Material ist bei allen Geräten gut. Die Bedienung ist, bis auf die nicht sehr linear wirkende Drehzahlsteigerung, angenehm.
    Ein sehr gutes Gerät für einen fairen Preis.
     
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  3. #2 harekrishnaharerama, 12.06.2015
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    Danke Dir für diesen ausführlichen Bericht ;)
     
  4. #3 [W2k]Shadow, 12.06.2015
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    Moin, erst mal auch mir Danke für die Einschätzung der Werkzeuge.

    Deiner Kritik an den Gewichten entnehme ich aber, dass du mit der Bosch Professional 10,8V Serie ggf. besser gefahren wärst, bis auf den Winkelschleifer, wobei der ggf. vom GOP Multitool ersetzbar gewesen wäre.

    In sich wäre ich dann jetzt auch noch auf ein paar Eindrücke nach ausgiebiger Nutzung gespannt. Das Akkugeräte nicht nur Spielzeug sind hab ich spätestens mit dem Akkubohrhammer in der 36V Klasse gemerkt :)
    Aber auch die 10,8V Geräte sind schon sehr gut, und der kleine Schrauber hat nicht erst eine Schraube, sondern schon reihenweise Schrauben geköpft.
     
  5. Aries

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    Eine erste nennenswerte Nutzung steht beim Bau eines Zisternendeckels in den nächsten Tagen an.
    Im Juli baue ich noch zwei Türen, danach kann ich mit Sicherheit sagen, ob das was taugt. Sieht aber schon sehr danach aus.

    Gruß Aries
     
  6. #5 Mr.Ditschy, 12.06.2015
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    Generell finde ich solche Erfahrungsberichte gut, da kann man sich schon mal ein grobes Bild machen ... benötigt aber auch Zeit und was für den einen gut / schlecht ist, kann für den anderen schon wieder anders sein, sollte man beachten (glaub ich eröffne auch einen für Makita :)),

    Nun, ob die Ryobi Maschinen aber auch so lange wie deine alten Bosch Maschinen halten bezweifele ich ... und ob eine Maschine dass hält was sie verspricht, erfährt man erst nach Jahren und im entsprechenden Gebrauch?
    Doch die Akkuladung von 2 Stunden für einen 4,0Ah-Akku wäre mir zu lange, daher wohl auch kein Lüfter im Ladegerät. Was wiegt denn eigentlich ein 4,0Ah-Akku einzeln?
     
  7. Aries

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    Das ist richtig, aber welches moderne Gerät hält schon so lange wie damals?

    Der Akku wiegt genau 900 g.

    Mein Problem mit Erfahrungsberichten ist, dass die Tester so unterschiedlich sind und man nichts über die Ausgangssituation weiß. Darum auch die einleitenden Worte über meine Ansprüche.

    Gruß Aries
     
  8. #7 Mr.Ditschy, 13.06.2015
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    Ja, man denkt immer "anno dazumal" ... ;)

    Aber selbst wenn man als Heimwerker die Maschinen nicht täglich nutzt, möchte ich gerade bei einem Akku-System, dass dieses dann schon seeeehr laaange hält (bei Netzbetrieben wäre mir es eher egal), gut, einen Akku wird man natürlich schon zuvor mal austauschen müssen) ... bin also auf weitere Infos gespannt.

    Doch klar, nichts hält ewig, aber von ca. 15-20 Jahren gehe ich bei einem wöchentlichen/monatlichen nutzen schon mal aus, oder?!
    Danach wird der Fortschritt einen eh wieder einholen, denn meine alten 9,6V Metabo Maschinen funktionieren z.B. heute noch, sind aber von der Technik absolut überholt > denke, dass der Techniksprung nun viel schneller geht und in einigen Jahren die 36V Akku-Technik dann Standart sein wird.



    Ok, wiegt schon ca. 300g mehr wie bei Bosch/Makita, die anderen Hersteller kenne ich nicht.
     
  9. #8 [W2k]Shadow, 13.06.2015
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    Wobei Haltbarkeit ja auch eine Frage der Sachkundigen Nutzung ist.
    "Vergewaltigte" Werkzeuge, und das hab ich leider all zu oft erlebt, halten nunmal nicht wie sachgemäß verwendete.

    Thema Akku Gewicht, ja das ist manchmal schon ausschlaggebend, aber irgendwo muss man dann Abstriche machen.

    Thema 36V:
    Nein, das ist sehr unwahrscheinlich. Die Kapazitäts- und Stromlastfähigkeiten steigen, da wird keiner 36V als Standardspannung brauchen.
    Die 36er werden eher im Professoren bei den starken Geräten zu finden bleiben. Ich hoffe ja immer noch auf nen regelbaren 230er Winkelschleifer mit 36V von Bosch :)

    Dazu ne Kapitäne und n Sauger Koffer in Form der L-Boxx mit 36V...

    Aber das Thema hab ich auch gerade bei den Boschies :)
     
  10. #9 Mr.Ditschy, 13.06.2015
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    Klar, natürlich machen die 36V auch nur da Sinn, wo sie auch benötigt werden, daher finde ich das 18V+18V von Makita ideal, da kann man 18V und 36V Maschinen wunderbar miteinander kombinieren ... warum dies nicht andere Hersteller auch so machen wundert mich?
     
  11. #10 [W2k]Shadow, 13.06.2015
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    Dürfte mit der LoadBalancingProblematic der Akku zu tun haben.

    Nimm mal nen alten und nen neuen 18V für den 36V Betrieb und schau dir mal die Entladung der Akkus an...

    So ganz unproblematisch ist das nunmal nicht.

    Das Problem gibt es in einem Akku selbst so nicht, da die Einzelzellen dort an der Kontrollelektronik hängen.
     
  12. #11 Mr.Ditschy, 14.06.2015
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    Ah ja, deshalb sollen wohl bei Makita anscheinend nur die neuen 1,5Ah, 4,0Ah und 5,0Ak Akkus für 2x 18V = 36V kompatibel sein ... doch dann soll es angeblich auch egal sein, welche Akkus im Gerät stecken, wenn einer leer ist, schaltet das Gerät halt ab (es kann also z.B. ein 1,5Ah und 4,0Ah Akku im Gerät stecken).

    Aber mal sehen, evtl. kommt es ja bei Ryobi und Co ... auch noch irgendwann.
     
  13. #12 [W2k]Shadow, 14.06.2015
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    Unwahrscheinlich, denn DeWalt und AEG setzen eher auf einen Akku mit höherer Spannung.

    Und zu dem Konzern gehört Ryobi ja.

    aber jetzt lassen wir den Thread hier mal für die Erfahrungsberichte ;)

    Wenn wir das Thema weiter diskutieren wollen, besser in einem separaten Thread.
     
  14. Salmi

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    Es wäre interessant zu wissen, wieviele Ladezyklen ein Akku aushält, bis er nur noch die Hälfe der ursprünglichen Betriebszeit hat, bzw. wann er ersetzt werden muss, weil man nicht mehr vernünftig damit arbeiten kann. Aber wird sich erst nach 2-3 Jahren beantworten lassen.

    Dieses Thema wird auch immer bei den Elektroautos totgeschwiegen. Da wird großspurig mit 170 km Reichweite geworben, die sich in der Praxis eher bei 120 km einpendeln. Nach 2 Jahren sind dann von diesen 120 km nur noch 80 km übrig, bis man wieder laden muss und das mit weiter abnehmender Tendenz. Sorry für diesen Ausflug ins Off Topic
     
  15. #14 [W2k]Shadow, 17.06.2015
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    Moin Salami,

    also mein genereller Erfahrungswert mit LION ist dahingehend eher Richtung 5 Jahre... Dazu kommt, dass ein Ladezyklus bei LION ja einer 100% Entladung + laden auf 100% entspricht.
    Das wird aber häufig gar nicht gemacht. Entweder macht der Hersteller schon vorher in der Steuerung des Akkus was anders, oder der Kunde nutzt den fehlenden Memory Effekt aus und lädt den Akku trotz nur fehlender 30%

    Beim Auto liegt hier so ziehmlich nichts so, dass man den Kapazitäts Verlust so einfach merkt. Die Zellen werden nämlich gar nicht mit der ganzen Kapazität genutzt. Das hat am Ende auch Einfluss auf die Zahl der Nutzzyklen... Das gibts aber auch bei Werkzeug...
     
  16. Aries

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    UPDATE ZUM STARTPOST

    Der Akku:
    Die Zeit zur Vollladung liegt mit ca. 100 bis 108 Minuten erkennbar unter den 120 Minuten der Herstellerangabe.

    Die Kreissäge:
    Eingangs erschien mir das relativ hohe Gewicht der Kreissäge wie ein Problem.
    Es ist auch ein Problem, jedoch nicht, dass es zu hoch ist, sondern zu gering!
    Die freihändige Führung der Säge beim Schnitt von Wochen Materialien, z. B. Profilholz Fichte 10 mm Stärke, führen das geringe Gewicht und der kleine Durchmesser des Sägeblattes dazu, das die Säge zu wandern anfängt. Da werde ich mir eine kleine Anschlagschiene bauen.
    Der Parallelanschlag der beiliegt funktioniert gut.
    Der Führungslaser ist leider völlig unbrauchbar, weil er nicht maßhaltig ausgerichtet ist, sprich wenn man dem Laser mehr als 5 mm vor dem Sägetisch folgt, fängt man an aus dem Schnitt zu wandern. Mal sehen, ob ich das korrigieren kann.

    Der Bohrschrauber:
    Super Teil. Keine Beanstandungen, bohrt und schraubt gut, mit den 4 Ah hat er auch mächtig Bumms und Durchhaltevermögen. Gewöhnungsbedürftig ist/ war die Abstufung der Drehzahl, d. h. wenn man dem Knopf bis ca. 75 %, danach steigt es sprunghaft auf 100 %...am Anfang hat das ein paar Schrauben geköpft. Vielleicht ein Feature, vielleicht ein Bug - ich habe mich daran gewöhnt.

    Die Stichsäge:
    Super Teil. Keine Beanstandungen, sägt sehr gut, mit den 4 Ah hat sie auch mächtig Bumms und Durchhaltevermögen.
    Einzige Mankos sind und bleiben das Gewicht und der schwer zugängliche Drehzahlversteller.

    Inwiefern Metabo oder andere in diesem Segment besser wären, weiß ich nicht, aber bisher waren die Geräte eine gute Wahl.

    Gruß und gutes Werken, bei mir wieder gerne und zwar mit Ryobi.

    Aries
     
  17. Aries

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    Hallo Leute.

    Nachdem ich nun einige Zeit mit den Werkzeugen von RYOBI gearbeitet und mein Set um eine Schlagbohrmaschine Typ R18SDS und einen Winkelschleifer Typ R18AG erweitert habe, kann ich folgendes sagen, quasi ein Fazit vorab für Alle die den anderen Sermon nicht unbedingt lesen wollen:
    Was können BOSCH, Makita, DeWalt und Konsorten was RYOBI nicht kann? Bisher sehe ich nur zwei Unterschiede: höherer Preis und kompaktere Akkus. Die Qualität kann keinen, teils dreifachen Preis rechtfertigen.
    Klar, BOSCH hat die FSN-Schienen, DeWalt hat Koffer mit LED-Lampen,...braucht der Heimwerker das? Ich jedenfalls nicht. Und auch die Jungs RYOBI schlafen nicht, ich sage nur: Universeller Lasermesser den man an jedes Handy anschließen kann ;-)

    Der Winkelschleifer hatte einen Getriebeschaden:
    Das fiel anfänglich nicht auf, weil ich Holzarbeiten mit einer Fächerscheibe machte.
    Es fiel mir auf, dass beim Trennen von Metall der WS kaum ruhigzuhalten war. Ich schrieb eine Mail an den Support, das Gerät wurde abgeholt und kaum 1,5 Wochen später hatte ich ein komplett neues Gerät. Das läuft wie eine Eins.

    Der Schlagbohrhammer:
    Das Ding ist ein echter Hammer. Ein Kollege sagte, im direkten Vergleich zu BOSCH blau, kein Unterschied in der Handhabung und Leistung.

    Derzeit warte ich noch auf den Akku-Rasenmäher.

    Freundliche Grüße, Aries.


    Gepostet. Womit auch immer von meinem Gerät
     
  18. #17 harekrishnaharerama, 08.05.2016
    harekrishnaharerama

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    hört sich doch relativ erfreulich an
     
  19. #18 Mr.Ditschy, 09.05.2016
    Mr.Ditschy

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    Äääähhm sorry, doch solche Aussagen haben doch nach so kurzer Zeit kaum eine Bedeutung, vor allem, wenn man dessen Vergleich nicht selbst jahrzehnte lang lebt .... ist wie, komme mit nem Fiat Panda auch von A nach B usw., wozu also einen Audi / Mercedes / BMW usw.?!

    Naja, weißt sicher was ich sagen möchte > ist also nicht böss gemeint, doch wenn für dich Ryobi genügt, freut es mich für dich ... doch für mich ist Ryobi selbst als Heimwerker momentan durchgefallen!
    Da geb ich wirklich lieber etwas mehr Geld aus ... und z.B. zu Makita finde ich den etwas höheren Preis nicht zu hoch > vor allem, wenn man dessen Leistung/Qualität vergleicht, ist Makita ein Schnappchen! ;)
     
  20. #19 harekrishnaharerama, 09.05.2016
    harekrishnaharerama

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    Viele Sachen kommen halt auch erst bei Nutzung heraus - wie zum Beispiel nicht gedichtete Lager und Motoren, die dann an dem Schmutz verrecken. Solange sie nur angeschaut werden, im Sauberraum getestet, ist alles in Ordnung, aber wehe sie kommen mit Staub in Berührung . . .
     
  21. xeno

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    Und ein Getriebeschaden am Winkelschleifer nach kurzer Zeit ist so was, das auf schlechte Qualität hinweist. Genau so was darf in meinen Augen nicht passieren. Kann natürlich auch ein Einzelfall sein, würde bei mir aber einen schlechten Eindruck hinterlassen.
     
Thema: Erfahrungsbericht RYOBI Akkugeräte der Reihe One+ 18 Volt
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