Erdung von EFH-Elektroanlage

Diskutiere Erdung von EFH-Elektroanlage im Elektroinstallation und Elektrotechnik Forum im Bereich Der Innenausbau; Hallo zusammen, ich bin neu hier im Forum und habe eine Frage zu meiner Elektroinstallation. Ich habe letztes Jahr ein Einfamilienhaus gekauft....

  1. #1 cloenne, 19.08.2019
    cloenne

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    Hallo zusammen,

    ich bin neu hier im Forum und habe eine Frage zu meiner Elektroinstallation.

    Ich habe letztes Jahr ein Einfamilienhaus gekauft. Die gesamte Elektrik war komplett überaltert. Daher habe ich mir einen Elektromeisterbetrieb besorgt und alles neu machen lassen. Im Laufe der Elektrosanierung hat mit mein Elektriker mitgeteilt, dass die alte Erdung über die Wasserleitung nicht mehr sein darf und dafür ein Erdspieß gesetzt werden muss. Für mich soweit in Ordnung. Jetzt gab es zuletzt aber einige Streitigkeiten mit ihm. Er reagiert einfach nicht mehr und gibt mir auch keine Auskunft darüber, ob die ganze Anlage nun komplett fertig ist. Sie waren zum Schluss zwar da und haben eifrig gemessen, aber eine wirkliche Aussage ob alles OK ist fehlt noch. Einen kleinen Mangel Nunmit der Sat-Anlage wurde auch noch nicht behoben. Daher habe ich die letzte Rate von nochrund 1.000 Euro habe ich noch einbehalten. Jetzt sind wir schon vor ein paar Monaten eingezogen und habe jetzt festgestellt, dass die Elektroanlage nie geerdet wurde. Das alte Erdungskabel hängt in der Gegend rum.

    Daher meine Frage an euch: Ist eine Erdung nicht zwingend notwendig? Ein Erdspieß würde meines Wissens nach auch nie gesetzt.

    Danke schon mal für eure Antworten!
     
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  3. eli

    eli Erfahrener Benutzer

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    Das ist seit über 40Jahren so, damals wurden die Betreiber der Anlagen angeschrieben aber manch einer hat es ignoriert

    Ein sep. Erdung ist vorgeschrieben, ob nun ein "Erdspieß" reicht oder nicht muss vor ort geklärt werden anhand der vor Ort herrschenden Erdungswiderstände.
    Je nach Netzform liefert der Energieversorger zwar einen PEN mit, aber dieser muss nach aktuellen Normen gestützt werden falls es zu Schäden im Versorgungsnetz kommt. lebt man in einer Region wo es TT-Netz gibt vom Versorger ist der Erder unabdingbar für den sicheren Betrieb


    Wenn auch die Zähleranlage erneuert wurde hätte diese nicht ans Netz gehen dürfen ohne die Erdung
     
    cloenne gefällt das.
  4. #3 cloenne, 19.08.2019
    cloenne

    cloenne Neuer Benutzer

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    Na toll. Habe im Haus fast alles selbst saniert. Für die Elektrik habe ich mir einen Fachmann ein Bord geholt und jetzt das *gggrrr*. Würde ich am liebsten direkt bei der Handwerkskammer melden.

    Danke aber auf jeden Fall für die Info. Dann muss ich jetzt erst Mal sehen, wie ich die Kuh vom Eis bekomme.
     
  5. eli

    eli Erfahrener Benutzer

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    Wirkungsvoller könnte hier ein Anruf beim Energieversorger sein, der hat mehr macht

    Mach eine Aufstellung aller punkte die noch fehlen, setze eine Frist zur Behebung, evtl mit hilfe eines Sachverständigen

    U.a gehören dazu auch die Dokumentation und Messprotokolle

    Diese musst du dir u.u teuer erkaufen durch den nachfolgenden betrieb und wer arbeitet schon gern auf unbekannter Basis
     
  6. Dipol

    Dipol Neuer Benutzer

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    Antennen außerhalb von Fassadenbereichen mit < 2 m Distanz unterhalb von Dachrinnen/Dachkanten und > 1,5 m Wandabstand sind grundsätzlich blitzstromtragfähig nach Klasse H = 100 kA mit dem Schutzpotenzialausgleich und einem normkonformen Erder zu verbinden. Jedenfalls bei Dachantennen erübrigt sich somit die Nachfrage beim VNB nach der Netzform.

    Ein einzelner Erdspieß müsste min. 2,5 m lang und der Kopf um 0,5 m unter Grund versenkt sein.
     
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