Einstieg in "Fräsarbeiten" + Kopierfräse

Diskutiere Einstieg in "Fräsarbeiten" + Kopierfräse im Elektrisches Werkzeug und dessen Zubehör Forum im Bereich Werkzeug; Hallo liebe Hobbyhandwerker und -innen, wie die Überschrift verrät, möchte / muss ich mich an Fräsarbeiten wagen. Ich möchte / muss die Nut...

  1. #1 simonjohannes, 14.05.2020
    simonjohannes

    simonjohannes Neuer Benutzer

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    Hallo liebe Hobbyhandwerker und -innen,

    wie die Überschrift verrät, möchte / muss ich mich an Fräsarbeiten wagen.

    Ich möchte / muss die Nut eines Säulenprofils aus Aluminium an der Oberkante erweitern, so dass das die Nut oben genau so breit ist wie unten, um dann Stegplatten (Hohlkammerplatten) in die Nut stecken zu können. (Ich möchte aus solchen Profilen ein Gewächshaus konstruieren).

    Das Bild vom Säulenprofil liegt bei.

    Dazu möchte ich das "Fräsgerät" / den "Fräsmotor" in einen Fräs- und Bohrständer "einspannen" können.

    Auf meiner Suche nach einem guten Fräs- und Bohrständer bin ich auf die Ständer der Firma Wabeco gekommen (BF1243 :n Kombination mit einem Koordinatentisch K600)

    Ich möchte aber auch auf der anderen Seite eine Kopierfräse bauen und den Fräsmotor vom Fräsständer auch in der Kopierfräse nutzen können und mir keine zwei Fräsen kaufen müssen.

    Kennt Ihr gute Seiten / Videos, bei denen "Fräsen für Anfänger" mit verschiedenen Geräten gezeigt wird und was man damit alles machen kann?

    Welche Geräte könnt Ihr mir da empfehlen?
    Ich möchte lieber ein besseres Gerät zulegen, als so eine Art billiger "Dremel-Nachbau" mit dem ich so ziemlich alles machen kann, als das es dann heißt: "Hättest Du damals 50,00 € mehr investiert, könntest du auch diese Arbeit mit dem Gerät machen" Ja, ich weiß , dass das Material bzw der Koordinatentisch mit dem Material "manuell" bewegt werden muss.

    Gruß
    Simon
     

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  3. Future

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    Ich halte es für eine sehr schwierige Einstigeraufgabe "freihand" mit so wenig Auflagefläche wie bei dem gezeigten Aluproiil zu fräsen. Das Profil liegt dann ja so wie in dem Bild auf der Werkbank auf und die Oberfräse liegt oben nur auf den beiden Höckern des Profils. Da ist die Gefahr zu verkanten schon recht hoch. Gerade, wenn man in so einer engen Nut fräst. Praktischer für so eine Aufgabe wäre wohl ein Frästisch, bei dem man das Profil über den Fräskopf führt statt umgekehrt. Also evtl. mal gucken, ob es zu der gewümnschten Oberfräse auch einen Frästisch gibt, in den man die einsetzen kann.


    Und auch wenn du nicht nach "Budget" gefragt hast: Ich hab als kleine Handfräse schon lange ein Imitat der Makita RT0700 und finde die Qualität überragend gut.

    Original: https://www.amazon.de/Makita-makita-Oberfräse-rt0700cx3j-affleureuse-Set/dp/B00BTOD2YC
    Imitat: https://www.amazon.de/dp/B07HQGF3RJ/
     
  4. #3 simonjohannes, 14.05.2020
    simonjohannes

    simonjohannes Neuer Benutzer

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    Hallo Future,

    danke erst mal für die Antwort. Ich hatte eigentlich nicht vor, als Anfänger mit einer Fräse "freihand" über so ein Profil zu "stolpern".

    Ich hatte eigentlich eher daran gedacht, das Profil mit den "dazugehörigen Klemmen" auf den Koordinatentisch zu "spannen" und die Fräse / den Fräsmotor in den dazupassenden Fräs- und Bohrständer zu spannen und das Material mit dem Schlitten des Koordinatentisches zu bewegen. Natürlich muss ich das Profil bei einer gewissen Länge dann mehrmals in unterschiedlichen Positionen auf den Koordinatentisch "spannen".

    Bei diesem Frästisch bräuchte ich dann doch auch einen mit Parallelanschlag, damit ich das Profil zielgerichtet führen kann??

    Kann man diese Fräse von Makita (RT0700CX2J) in einen Fräs- und Bohrständer mit 43mm-Geräteaufnahme einspannen?

    Das Original ist ja gar nicht so teuer...

    Gruß
    Simon
     
  5. dirk11

    dirk11 Benutzer

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    Wie soll das gehen ohne 43mm-Spannhals?

    Ja dann.
     
  6. Future

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    Nicht unbedingt, das geht auch mit einem kleinen(!) Bündigfräser wie im Bild. Ich weiss jetzt ja nciht, was dein Profil für Maße hat, daher müsste man das passende Produkt noch raussuchen. Der Fräser braucht halt einen Durchmesser, der möglichst kleiner ist als die Öffnung deines Profils. Und der Fräser setht natürlich mit dem Kugellager nach oben im Frästisch. Dann wird das Profil mit der zu fräsenden Nut nach unten so geführt, dass das Kugellager an der Innenseite des Profils langläuft und dabei wird automatisch die Nase von der Nut bündig abgefräst. Wäre halt viel schneller und ordentlciher als das Zentimeterweise auf dem Koordinatentusch zu machen.

    Wäre dann wirklich die Frage, was du mit der Fräse anstellen willst. Vielleicht kannst du auch alle zukünftig anstehenden Aufgaben schneller und gnau so gut mit Hand-Oberfräse und Tischfräse erledigen.

    Ob man die Makita RT700 oder das Imitat in irgendeinen Bohrständer einspannen kann weiss ich nicht, aber ich bin wie Gesagt der Meinung, dass man das auch nur für sehr spezielle Fälle braucht. Eine handliche Handf-Fräse fände ich da für den Einstieg viel wichtiger.
    [​IMG]
     
  7. #6 simonjohannes, 14.05.2020
    simonjohannes

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    Hier ist noch ein kleines Bild vom Profil.
    Ich möchte den schwarz markierten Steg über die gesamte Länge des Profils entfernen. Auch auf der Gegenseite.

    Das Maß zwischen dem schwarz markierten Steg und dem silbernen Steg gegenüber ist 5,1X mm.

    Muss es eigentlich ein Frästisch mit Oberfräse sein? Wäre ein "Fräsmotor für Frästisch" (www. sautershop. de/fraesmotor-fuer-fraestisch/) [Ich kann noch nicht verlinken] und zusätzlichem Hubkorb für den Fräsmotor eine Alternative? Dann könnte ich die Fräse (mit 43mm-Spannhals!!!) im Fräs- und Bohrständer, im Frästisch und in einer Kopierfräse einsetzen.

    Welches wäre der beste Fräsmotor?
     

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  8. Future

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    Du kannst dir jede (Ober-)Fräse kaufen, die dir gefällt, es gibt für fast alle Modelle die Möglichkeit die irgendwie in einen Frästisch einzubauen oder in irgendeine Halterung zu spannen. manchmal muss man nur etwas suchen, weil sowas dann von Fremdherstellern kommt. Was jetzt für dich das richtige ist musst du einfach mal durchrechnen. Also was du in Zukunft mit deiner Fräse machen willst und welches Zubehör du dafür brauchst. Vielleicht ist es für dich günstiger so wie du es beschreibst mit 43mm-Fräsmotor denn du überall einspannen kannst, vielleicht ist es auch besser eine Handfräse und eine Tischfräse separat zu kaufen. Bis jetzt willst du ja nur das Profil abfräsen und dafür würde eine billige Tischfräse (einfachste Modelle gibt es schon um 100€) auch reichen.
    Wenn du dann mit allem Zubehör über die 1000€ gehst kannst du dir ja schon eine kleine Hobby-CNC-Fräse kaufen ...
     
  9. #8 simonjohannes, 14.05.2020
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    Wegen Corona sind meine Träume vom Apnoetauchen und Urlauben zum großen Teil den Bach hinuntergegangen. Jetzt beschäftige ich mich im Garten und da sind jetzt neue Wünsche erwacht:
    Ein neues Tomaten- Gewächshaus, ein Werkzeugschrank für den Außenbereich (Carprot) und und und...
    Dann habe ich festgestellt, dass ich kaum (wirklich) brauchbares Werkzeug habe und habe mir eine blaue Stichsäge GST 150BCE und einen Trennbiber - Sägetisch gekauft.
    Beim Fräsen weiß ich noch nicht, in welche Richtung ich gehen will und wie weit. Vielleicht möchte ich irgendwann mal bei CNC landen oder "manuelles CNC" mit einem Koordinatentisch betreiben oder ..... oder .... oder
     
  10. Future

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    Was ich hier nicht ganz verstehe ist, warum man den Aufwand betreiben möchte, solche Profile zu verwenden. Für Hohlkammerplatten gibt es die fix und fertig zu kaufen.
    Zudem fräst man Metall nicht mal einfach so. Dazu bedarf es Erfahrung, eine vernünftige Maschine, einen geeigneten Fräser unter Berücksichtigung von Spanabnahme, Drehzahl und Vorschub, Sonst kann das ganz schnell in die Hose gehen.

    Ein Tipp am Rande. Wenn Aufgrund der derzeitigen Lage Zeit ist, kann man sich ein Frästisch (den ich übrigens so auch für den mobilen Gebrauch habe) selbst bauen.
     
    simonjohannes gefällt das.
  12. #11 simonjohannes, 14.05.2020
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    Wie heißen die diese Profile, aus denen man dann Gewächshäuser bauen kann?
     
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  15. #14 simonjohannes, 15.05.2020
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    Danke für das weitere Systemprofil. Ich werde mir das mal ansehen.

    In das von mir benannte Systemprofil kann ich auch 4 mm dicke Hohlkammernplatten / Stegplatten einfügen ohne zu fräsen und zu bohren.
    Trotdem bleibt das Thema "fräsen" für mich interessant. Mal sehen, wie weit ich mit 4 mm starken Stegplatten komme...
     
  16. #15 simonjohannes, 22.05.2020
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    So, jetzt bin ich einen Schritt weiter.
    Ich habe mich jetzt erst einmal für einen Fräsmotor entschieden. Ich habe mir das Modell "AMB Fräsmotor 1050 FME-1" (ehem. Kress) gekauft und Spannzangen in den Größen 3 / 3,175 / 4 / 6 / 6,35 und 8 mm mit den jeweils passenden Überwurfmuttern gekauft.

    Jetzt ist die Frage, welche Fräser ich noch brauche / kaufen sollte.

    Gibt es eine gute Seite im Internet, die erklärt, welcher Fräser für welches zu bearbeitende Material ist und welches Ausführung der Fräser für was ist?

    Welche Fräser für Holz- / Metallbearbeitung sind sinnvoll?
    Ich möchte zum Beispiel:
    * aus einer "Blechplatte" Formen "ausfräsen" (kopieren) / (Pantograph) / 1:1 gravieren / beim Gravieren verkleinern / vergrösern....
    * einen Figur aus Porzellan oder sonstigen Materialien / bzw andere Teile erst grob und dann möglichst fein aus einem "Holzblock" nachfräsen. (Kopierfräse)
    * bei dem obigen Aluminiumprofil die Stege "wegfräsen" um die Nut zu verbreitern.

    Gruß
    Simon
     
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