Dachstuhl aufdoppeln. Statiker nötig ?

Diskutiere Dachstuhl aufdoppeln. Statiker nötig ? im Isolierung und Dämmung Forum im Bereich Der Innenausbau; Hallo zusammen Muss ich einen Statiker konsultieren bevor ich meine Dachsparren aufdoppele ? Anbei ein Bild wies dort aussieht !

  1. #1 Altbau1928, 17.02.2014
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    Hallo zusammen

    Muss ich einen Statiker konsultieren bevor ich meine Dachsparren aufdoppele ?

    Anbei ein Bild wies dort aussieht !
     

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  3. #2 HolyHell, 17.02.2014
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    Was heißt für Dich aufdoppeln?
    Über wie viele cm reden wir?
     
  4. #3 harekrishnaharerama, 17.02.2014
    Zuletzt bearbeitet: 17.02.2014
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    Das ist doch alles leichtes Weichholz und dann kommt da noch die Wolle rein - das schwerste sind die Gipsplatten . . .

    Mußt ja nicht Balkenstärke nehmen, sondern nur Latten (Bretter) quer aufschrauben, wenn Du Dich da sorgst, aber leichter geht es nicht

    Ist das Material so morsch? Wippt der Dachstuhl oder hängt gar unter der Last der Dachpfannen?
     
  5. #4 HolyHell, 17.02.2014
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    Wer redet denn hier von Weichholz?
    Aber hast Recht, wiegt ja alles nichts.
    Normal UK mit nen bisschen Klemmfilz und ner GK Platte sind etwa 15-20kg pro m².
    Bei Brandschutz auch ganz schnellmal 30kg. Also haste schon bei 10m² Fläche mal eben 200-300kg Gewicht. Da kann natürlich überhaupt nichts passieren. Von außen drückt da ja auch kein Wind, und Schnee gibt es in diesem Jahr ja auch nicht....

    Schon mal drüber nachgedacht, das da ein Tragwerkplaner damals NUR den damaligen Aufbau gerechnet hat.
    Also NUR die Sachen die außen auf den Sparren sind, und nicht irgendetwas anderes was von unten zieht.

    Dazu hab ich dann -mal wieder-eine Frage an Dich:
    Wenn Ich mir das Bild anschaue habe ich keine Ahnung wo oder wie man da im jetzigen Moment SINNVOLL ein Brett quer schrauben sollte.
    Also: "Wo bitte schraubt man da jetzt nen Brett quer?"
     
  6. #5 harekrishnaharerama, 17.02.2014
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    Du hast völlig recht mit dem Wind und dem Schnee, bei Schrägdächern ist wohl eher der Wind von Bedeutung - hatte ich nicht dran gedacht. Es gibt leichtere Pfannen aus Blech zB. die man statt den aus Ton nehmen könnte, um das Gewicht auszugleichen.

    Die Latte halt aufrichten und durch die Latte längs vorbohren, dann an die Balken dran.
     
  7. #6 HolyHell, 17.02.2014
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    Das macht null Sinn.
    Ich wußte ja schon vorher was Du meintest. Du willst ein "Schalbrett" ( so ein 10x2) horizontal schrauben und da ne GKBP drauf.
    Funktioniert nur leider nicht:
    a) Balkenabstand ist zu groß (laut Bild schätze ich zwischen 70 und 80cm - also mindestens Kvh 4x6)
    b) Bei Holz UK mußt Du eine 35iger Schraube nehmen. Wenn Du ein 2cm starkes Brettchen schraubst guckt Dir die Schraubenspitze bei einer 12,5er hinten raus und scheuert Dir dann nach und nach die schönsten Löcher in die Folie die Du dahinter gesetzt hast.
    c) Da es um einen Altbau aus 1928 geht (<--Nutzername vom TE) wird da einiges auszugleichen sein Mit den Brettchen einfach nur unnötig kompliziert. Da gibt es bessere Wege um das auszubauen. Einmal zum ausgleichen und auch um die Sparren zusätzlich auszusteifen.

    Bislang kann man noch nicht wirklich einen sinnvollen Aufbau vorschlagen. Da muß sich erst Altbau 1928 nochmal mit ein paar Info´s melden. Deswegen hab ich ja auch weiter oben nach seiner "Wunschdicke" gefragt. Dann kann man schon mal erahnen ob das in Richtung EnEv gehen soll, oder ehr nicht.
     
  8. #7 Altbau1928, 18.02.2014
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    Hallo liebe Leute

    Alsooooo ich hatte mir das folgendermassen vorgestellt :

    Die vorhandene Tiefe meiner Dachbalken liegt bei ca. 11 cm. Da ich 16 cm mit ISOVER Integra ZKF 1 032 dämmen möchte brauche ich ja noch ca. 7 cm, weiiiil ich 1,5 - 2 cm Luft zur Folie halten möchte, da diese Folie nicht diffusionsoffen ist. Sonst gibts Kondenswasserschäden.

    Ich hatte nun vor genau auf meinen Dachbalken eine Latte in der oben genannten Stärke und in der breite des Dachbalkens aufzunageln bzw. aufzuschrauben. Dann Dämmstoff spack rein und Folie drüber fertig.

    Dann noch dünne 2-3 cm Starke Latten quer zu den Dachbalken verlegen um die Rigipsplatten anzubringen.

    P.S. Bis jetzt ist mir an unserem Dachstuhl nichts aufgefallen. Achja die Dachbalken sind laut meinem Zimmermann auf keinen Fall von 1928! Das Dach wurde 1980 neu eingedeckt!

    Er meinte das ich mein Vorhaben ohne Probleme ausführen könnte. Trotzdem würde ich gerne die verbindliche Aussage eines Statikers haben, da dieser sowieso wegen einer anderen Geschichte noch bei uns auftreten muss :eek:

    So ich hoffe ihr habt genug Infos und seit auch der Meinung das das so machbar ist :cool:

    Fast vergessen =>

    Kennt jemand etwas gleichwertiges wie den ISOVER Integra ZKF 1 032, was aber billiger ist ? ? ?
     
  9. #8 Altbau1928, 18.02.2014
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  10. #9 HolyHell, 18.02.2014
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    Gleichwertige Wolle kostet immer in etwa das selbe. Da sind sich die Hersteller einig :mad:
    Da brauchste gar nicht groß vergleichen, die Kosten sind bis auf ein paar € gleich.

    Statiker hinzuziehen ist sehr gut.
    Das Balkennivellierprofil wäre meine erster Tipp gewesen wenn Du keine zusätzlichen Aussteiffungen erbringen mußt.
    Läßt sich gut verarbeiten/ ausrichten und die Folie ist hinterher nicht "durchtackert".
    Hutprofil drauf und gut ist.
    Kein Holz, also auch keine Schwinden.

    Zweiter Ansatz wäre es gewesen Bretter ( 3cm stark und etwa 20cm breit/ roh, getrocknet und gehobelt [KvH]) an die Seite der Sparren zu schrauben (einseitig zum ausrichten/ beidseitig falls Aussteifung nötig). Dazwischen Wolle, dann Folie, usw.


    Zitat:
    Dann noch dünne 2-3 cm Starke Latten quer zu den Dachbalken verlegen um die Rigipsplatten anzubringen.


    Da wirst Du nicht mit glücklich. Lies nochmal Punk a uns b aus meinem letzten Post.
    Noch dazu kommt, das Du auf solchen Lättchen keinen regelkonformen Plattenstoß schrauben kannst. Ist einfach zu wenig Fleisch da.

    Plane mehr als die von Dir angedachten 2cm als Hinterlüftung ein. Nimm 4cm. Die Wolle drückste automatisch mal etwas höher.
     
  11. #10 Altbau1928, 18.02.2014
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    Hi

    Ja das hört sich alles prima an bin nur mal gespannt was billiger ist. Das Nivellierprofil oder die Latten quer zu den Dachbalken....Achso die Latten hätte ich schon locker 4 cm breit gemacht. Die 2-3 cm sollten die Materialstärke sein...

    Mhhh 4 cm Hinterlüftung, heisst noch mehr aufdoppeln...mhhhh...noch mehr Last fürs Dach.....Also eigentlich sollte, wenn der Dämmstoff eingesetzt ist und vorne plan aufliegt nicht hinten anstossen...So meine Hoffnung ;-) Ansonsten könnte ich ja auch so kleine Lättchen oder so anbringen das der Dämmstoff nicht zu nah an die Folie kommt. :cool:
     
  12. #11 HolyHell, 18.02.2014
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    oder die Latten quer zu den Dachbalken....Achso die Latten hätte ich schon locker 4 cm breit gemacht. Die 2-3 cm sollten die Materialstärke sein...

    Also was das angeht, gebe ich auf. Hinweis auf ein nicht funktionieren kam bislang 2x von mir (<-- jetzt schon zum 3ten mal).


    Mhhh 4 cm Hinterlüftung, heisst noch mehr aufdoppeln...mhhhh...noch mehr Last fürs Dach.....



    Richtig! Dann haste anstelle von 2cm Luft 4cm.
    Die Mehrbelastung läßt Du Dir am besten von deinem Tragwerkplaner berechnen.
     
  13. #12 Altbau1928, 19.02.2014
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    Hehe ja ich bin unbelehrbar...hahaha

    Okee wieviel breite müsste denn die Latte haben das ich da Rigips drauf montieren kann ? Wäre ja schon fast ein Brett....:cool:

    Ich mache das mit dem Nivellierprinzip nur wenn der Dachstuhl krumm und schief ist.

    Lg
     
  14. #13 HolyHell, 19.02.2014
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    Um das Nivellierprinzip kommst Du nicht herum. Du mußt ja deine Sparren "dicker" kriegen wg der Dämmstoffdicke.
    Also ist dein Aufbau folgender:
    Nivellieren ( siehe Post 9)
    Klemmfilz rein
    Folie drunter und abkleben
    Darauf Lattung oder Hutprofil ( das ist dann das Erste was quer geschraubt wird)
    Evtl Untersparrendämmung
    Evtl. Elektrik
    Gk schrauben und Spachtel

    Btw.
    An deiner Pfette und dem First ist ja auch offen, oder? ( zwecks der Hinterlüftung)
     
  15. #14 Altbau1928, 20.02.2014
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    Hi Holy

    Alsoooo ich hätte jetzt das Nivellieren gemacht nachdem ich aufgedoppelt habe.

    Sind diese Metallnivellierprofile (Google-Ergebnis für http://i1.ytimg.com/vi/VT1Ed6hnt-k/maxresdefault.jpg ) gängige Praxis ?

    1.) Aufdoppeln
    2.) Metallnivelierprofil anbringen und dann wie im Film vorgehen....

    Im Film wird nachher eine Art Metallprofil quer zu den Dachbalken verlegt. Es sieht schmal aus. Wie kriegt man denn da die Rigipsplatten vernünftig zum halten ?

    Lg
     
  16. #15 HolyHell, 20.02.2014
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    Moin ,moin

    ich glaub´, du interpretierst da den Begriff "aufdoppeln" falsch.
    Aufdoppeln bedeutet einfach nur das Du die Sparren "dicker" machst. Also mehr Platz für die Dämmung schaffst.
    Aufdoppeln heißt jetzt in Deinem Fall das Du als aller erstes entweder a) das Balkennivellierprofil anschraubst, oder b) das 20x3 Brett seitlich (also so wie das BN-Profil) an den Sparren schraubst.
    Von unten (also auf der schmalen Seite) vom Sparren schraubst Du NICHTS hin.
    Somit schaffst Du halt den Platz für eine dickere Dämmung. Und nebenbei kannste damit noch die Unebenheiten ausgleichen.

    Die Profile im Film sind Hutprofile. Die sind etwa 6x1,5cm. Befestigung der Gk Platte erfolgt mit einer 25iger Feingewinde.
    Alternative wäre eine Dachlatte ( KvH in 4x6cm). Andere Dimensionen machen keinen Sinn, da sonst a) kein regelkonformer Plattenstoß möglich ist und b) die Sparrenabstände zu groß sind.

    Wenn Dein Statikus keine Bedenken hat nimm das BnP (<-- das Profil) und danach ein Hutprofil. Die Vorteile hatte ich bereits in #9 beschrieben.
     
  17. #16 Altbau1928, 20.02.2014
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    Hi

    Also unter "Aufdoppeln" versteh ich das, was auf dem anhgehängten Bild passiert ist.

    Jemand jat auf die alten Dachbalken einfach noch andere Dachbalken draufgezimmert, damit er die korrekte Tiefe für seine Dämmung hat...

    So würde ich das jetzt auch ersteinmal machen !

    DANACH würde ich das im Film gezeigte Nivellierprofil verwenden und anders nicht....
     

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  18. #17 HolyHell, 20.02.2014
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    Das ist doppelt gemoppelt.
    Eins davon reicht ja aus, und normalerweise schraubt man an der Seite vom Balken da das einfacher beim ausrichten ist und man hinterher wenigstens noch ein wenig Wolle auf den Sparren packen kann.
     
  19. #18 Altbau1928, 20.02.2014
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    ??? So langsam glaub ich wir reden aneinander vorbei....Ich raff das einfach nicht....

    Kannst du, wenn du mal Zeit hast, Deine Version vom "Aufdoppeln & Nivellieren" aufzeichnen ?

    Ich kann mir nämlich langsam nix mehr darunter vorstellen. Ausserdem bin ich hier extremer Anfänger und brauche da schon etwas bildliches....

    Vlt. findest du ja auch genau deine Version im Internet als Bildchen....Wie gesagt., wenn du mal Zeit hast.

    Jedenfalls scheinst du ja nicht vorzuhaben einen dicken Balken auf den alten Balken zu zimmern....

    Momentan ärger ich mich eh mit dem Putz herum :cool:

    Lg
     
  20. #19 HolyHell, 20.02.2014
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    Hehe, wenn ICH Dir aufm Pc eine Zeichnung erstellen soll, dann biste hinterher verwirrter als vorher :cool:

    Aber ein Bildchen raussuche ist kein Problem:
    http://i765.photobucket.com/albums/xx296/Maddin1/IMG_0138.jpg

    So halt. Ein Brett seitlich an den Sparren. Drunter brauchste nix zu schrauben. ginge zwar auch, aber dann kannste keine Wolle über den Sparren packen.
    Ist halt vom Prinzip die gleich Vorgehensweise wie das Balkennivellierprofil.

    Und das ist halt das Erste was Du machen mußt.

    Zur Vorgehensweise:
    Du mißt das Ganze ein (damit die Neigung hinterher passt).
    Dann schraubst Du ganz links und ganz rechts an den Sparren jeweils ein Brett/ ein Nivellierprofil.
    Nun spannst Du oben und unten eine Schnur über die beiden Bretter/ Profile.
    Jetzt kannste die Bretter/ Profile an die mittleren Sparren schrauben.

    Ich hoffe das das "nivellieren und aufdoppeln" so einigermaßen verständlich wird.
     
  21. #20 Altbau1928, 21.02.2014
    Zuletzt bearbeitet: 21.02.2014
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    Hey das ist ja mal ein gutes Bild. :) DANKE

    Jetzt habe ich verstanden was Du meinst :cool:

    Endlich...hahaha

    Eigentlich ist die Methode mit den Brettern ja besser, denn dann ist "aufgetoppelt, also eine höhere Tiefe erstellt" und gleichtzeitig eine Basis geschaffen um die Unterkonstruktion daran festzumachen. Und nivelliert = ausgeglichen ist es dann auch noch.

    Welche Materialstärke sollten denn die Bretter haben ? Ich muss ja da noch die Latten der Unterkonstruktion aufschrauben oder soll ich etwas anderes als Unterkonstruktion benutzen ?

    Wie messe ich das denn korrekt ein. Ich meine wie schaffe ich die Grundlage zum Nivellieren. Links ein Brett ok. Dann rechts ein Brett. Ok. Dann oben und unten eine Schnur spannen. Ok. Nur woher weiss ich das links und rechts alles ok ist ? Es kann ja dann doch schräg werden, wenn ich dann alle anderen Bretter daran anpasse.

    Kann mir sogar vorstellen das es etwas weniger Material ist als wenn ich die dicken Balken darauf gezimmert hätte, oder ?

    Aber eins denke ich 100 %. Das schicke Balkennivellierprofil aus Metall (siehe Video) ist garantiert teurer als dieses lange Brett.....

    Lg
     
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