Bodenaufbau Altbau und Neubau

Diskutiere Bodenaufbau Altbau und Neubau im Bodenbeläge Forum im Bereich Der Innenausbau; Guten Abend, wie in einem anderen Thread ja bereits erwähnt, haben meine Frau und ich einen Altbau von 1929 gekauft. Bei meiner ersten Frage ging...

  1. #1 xkeeper84, 11.02.2020
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    Guten Abend,

    wie in einem anderen Thread ja bereits erwähnt, haben meine Frau und ich einen Altbau von 1929 gekauft. Bei meiner ersten Frage ging es um den Ausgleich des Fußbodens im 1. OG. Diesen habe ich jetzt anhand Eurer Empfehlungen ausgeglichen und aufgebaut.

    Nun steht die Sanierung des Bodens im Erdgeschoss an. Dort haben wir im Altbau, nachdem wir den alten Boden und die Schüttung entfernt haben, einen Betonboden, den wir um 18 cm aufbauen müssen.

    Auf dem Boden haben wir jetzt bereits die Leitungen für Elektrik, Netzwerk sowie Heizungen verlegt. Mein ursprünglicher Gedanke war es, den Boden einfach mit ca 15,5 cm gebundener Schüttung aufzuschütten, Trockenestrichplatten darauf zu verlegen und den Boden mit Massivholzdielen abzuschließen.
    Unter diesem Raum befindet sich allerdings ein ungeheizter Keller und jetzt mache ich mir Gedanken, ob die Schüttung ausreichend gegen die aufsteigende Kälte isoliert, oder ob ich lieber 100 mm XPS Platten einbaue. Ich würde dann erst ca 5,5 cm Trockenschüttung anfüllen, darauf dann die XPS-Platten verlegen und darauf dann den Trockenestrich verlegen.

    Was haltet Ihr von diesem Aufbau? Ist die gebundene Schüttung ausreichend oder muss da zusätzlich gedämmt werden?

    Die selbe Frage stellt sich auch für den neuen Anbau. Auch dort müssen wir ca. 18 cm aufbauen. Allerdings ist dieser Raum nicht unterkellert, sondern es befindet sich darunter nur die Bodenplatte. Was haltet Ihr hier für notwendig bzw ideal.

    Ziemlich kostspielig sind alle Vorgehensweisen. Grob überschlagen sind das für den Altbau entweder ca 2600€ bzw 2900€.
    Für den Neubau wären das auch zwischen 2000€ und 2700€.

    Habt ihr abweichend andere Ideen wie man es vernünftig aufbauen kann? Vielleicht auch ein wenig kostengünstiger?


    Vorab vielen Dank und viele Grüße und einen schönen Abend.
     
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  3. Future

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    Ich hab bei mir Styroporbeton verwendet und bin sehr zufrieden damit. Styroporgranulat aus recyceltem Styropor/XPS gibt es für etwa 70€ je 1000 Liter. ich hab es Büttenweise gemischt:

    Mit einem 65-Liter Mörtelkübel 65 Liter Styropor abmessen. 12,5kg Zement (halber Sack) mit 8 Litern Wasser mischen. Beides dann in einem 90-Liter Mörtelkübel gut vermischen, bis die Masse einheitlich grau gefärbt ist. Auf den Boden schütten, sanft verdichten und glatt abziehen. Ist nach 1-2 Tagen begehbar. Stabil wird es aber wie jede Schüttung erst mit einer Lage Trockenestrich oder etwas ähnlichem.

    Um das jetzt mit den von dir geplanten Kosten zu vergleichen fehlen mir die gesamten Quadratmeter, bzw. das aufzufüllende Volumen. Aber wenn man von 15cm Schütthöhe ausgeht, dann sind das rund 15-20€ Materialkosten pro Quadratmeter und ist damit wesentlich günstiger als jede fertig gekaufte gebundene Schüttung.
     
  4. #3 Holzwurm50189, 12.02.2020
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    Wie hoch ist die Gesamt-Aufbaustärke inkl. Massivdiele ? Wie gross ist die Fläche bzw. sind die Flächen ? Warum Trockenestrich ? -> Unnötig, da Massivdiele üblicherweise verschraubt wird. Und fertige Trockenschüttung mit ca. € 24/qm bei 15cm Schütthöhe ist jeder Anmischerei vorzuziehen, allein schon weil es trocken eingebaut wird und sofort weiter darauf gearbeitet werden kann.
     
  5. Future

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    Gebundene Schüttung hat halt den Vorteil, dass sie nicht mehr wegrieseln kann. Nur gesetzt dem Fall, da bohrt mal jemand vom Keller mit eine 12er-Bohrer durch die (in Altbauten oft nicht sehr dicke) Kellerdecke bis in die Schüttung. Auch wenn nicht viel rausrieselt hat man danach einen Hohlraum, den man kaum wieder auffüllen kann. Von daher bin ich ein großer Fan von gebundener Schüttung udn würde die auch immer der losen vorziehen.
     
  6. #5 xkeeper84, 13.02.2020
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    Danke vorab für die Antworten. Gesamtaufbauhöhe sind etwa 20 cm. Da bei Trockenschüttung nur eine Höhe von maximal 15 cm empfohlen wird, habe ich die gebundene Schüttung ins Auge gefasst. Favorisieren würde ich auch eher die Trockenschüttung.

    Trockenestrich habe ich als Unterbau gewählt, weil es stabil ist und ausreichend tragfähig. Was wäre denn die Alternative? OSB auf Trockenschüttung?

    Die Flächengrößen sind 1x 30 qm und 1x 40 qm
     
  7. #6 Holzwurm50189, 13.02.2020
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    Also ... 0,2mm PE-Folie auslegen, mit Fermacell TSY-Steinen einen Grobausgleich vornehmen, Schüttung rein. Dann ist schon mal die Schütthöhe deutlich reduziert. [​IMG]

    Weiterer Bodenaufbau:
    Variante 1:
    Darauf statt Trockenestrich eine Holzweichfaserplatte in Stärke X ..., beispielsweise 20mm, lose ausgelegt (Wärmedämmung/Schalldämmung). Darauf entweder eine 22mm OSB schwimmend in N+F verleimt und darin die Massivholzdielen schräg durch die Feder verschraubt.

    Variante 2:
    1 Lage Holzweichfaser, darauf lose im Abstand von ca. 50cm Dachlatten 20mm stark auflegen, Zwischenräume zwischen den Latten mit 20mm Holzweichfaser-Zuschnitten füllen, Massivdielen schräg durch die Feder in die Dachlatten verschrauben.
     
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