Blech- oder Aluschacht in der Wand auf 105 mm Tiefe abschneiden

Diskutiere Blech- oder Aluschacht in der Wand auf 105 mm Tiefe abschneiden im Elektrisches Werkzeug und dessen Zubehör Forum im Bereich Werkzeug; Liebes Heimwerkerforum, habe in der Küche eine bereits bestehende Wandöffnung nach außen freigelegt (die Öffnung war bei der „Qualitätssanierung“...

?

welchen Dremel für gelegentliche Heimwerkerarbeiten incl. Metallschneiden?

  1. Dremel 3000

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  2. Dremel 4200

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  3. anderes Werkzeug (bitte spezifizieren)

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  1. #1 Struppi, 29.08.2017
    Struppi

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    Liebes Heimwerkerforum,

    habe in der Küche eine bereits bestehende Wandöffnung nach außen freigelegt (die Öffnung war bei der „Qualitätssanierung“ des Mehrfamilienhauses Ende der 90er Jahre sinnigerweise von innen (!) zugemauert worden...) und will da jetzt einen Lunos-Lüfter einbauen.
    Den für die Aufnahme des Unterputzgehäuses des Lüfters (UP ist nötig, weil direkt davor eigentlich ein Hängeschrank ist, der da nach Einbau auch wieder hinsoll) nötigen Raum (270 mm × 270 mm × 105 mm) habe ich schon ausgemeißelt.
    Die ursprüngliche Öffnung ist mit einem Blech- oder Aluschacht versehen, der natürlich von der Außenwand bis zum Putz reicht. Den rechteckigen Schacht (Seitenmaße: 113 mm × 130 mm) gilt es nun natürlich auch von innen auf die Tiefe von 105 mm zu kürzen (der Rest bis zur Außenwand kann da bleiben und dann das Anschlußrohr des Lüfters aufnehmen (⌀: 98 mm).

    Nun hat mir eine Mitarbeiterin von Hornbach die, wie ich denke, grundsätzlich richtige Empfehlung für einen Dremel-Aufsatz ausgesprochen, sozusagen eine „Miniflexscheibe“. Ein Multifunktionswerkzeug hatte ich bereits (Aldi... – ähem...).
    Erst hatte ich zwar die falschen Trennscheiben (SC409 → viel zu dünn – die schmolz schneller dahin als Butter in der Sonne!), aber ich konnte die restlichen vier heute umtauschen in die dickere Variante (SC456).
    Damit sollte ich grundsätzlich ganz gut ausgerüstet sein.
    Also habe ich den Aufsatz heute abend in mein Multifunktionswerkzeug (für dessen „Qualität“ schon mal nicht so spricht, daß man den Aufsatz nur mit der Hand festspannen kann...) eingespannt und wollte weiterflexen.
    Die Scheiben sind jetzt wohl die richtigen, aber der Spaß währte trotzdem nicht lange – 30 Sek. vielleicht.
    Dann flog mir die Trennscheibe samt SC402 (Adapter) um die Ohren, letzteren hat es sogar unten am Stift verbogen, so daß ich ihn wahrscheinlich wegschmeißen kann, denn die Dinger müssen ja absolut sauber und ohne „Eiern“ laufen... :-(

    Langer Rede kurzer Sinn...: Wenn ich wirklich vernünftig arbeiten können und den Schacht auch „irgendwann“ mal herausschneiden möchte, werde ich mir wohl etwas Vernünftiges kaufen müssen:

    Ist da Dremel wirklich die erste Wahl? Und wenn ja, welchen würdet Ihr da empfehlen?
    Ich brauche das Ding wirklich nicht oft, aber es ist zu ärgerlich, wenn man das Zeug dann wirklich mal braucht und einem dann Billigwerkzeug versagt oder einfach den Anforderungen nicht genügt.
    Und wenn ich schon was „Gescheites“ kaufe, dann soll es auch wirklich eine vernünftige Qualität mit der nötigen „Puste“ sein, sozusagen „was fürs Leben“... ;-)
    Habe schon anderswo gelesen, daß es – vor allem für meine Zwecke – wohl besser ist, ein Gerät mit Anschlußkabel zu kaufen. Reicht mir da ein Dremel 3000?
    Oder würdet Ihr eher den Dremel 4200 empfehlen?

    Oder vielleicht hat jemand ja noch eine ganz andere Idee, wie ich den Schacht durchtrennen kann (das Blöde ist, daß ich halt von außen nicht an die Öffnung komme (2. Stock) und den Schacht zum Durchtrennen auch nicht herausziehen kann (alles schon x Mal probiert...)).

    Vielen Dank schon im voraus für Eure Hilfe.

    Viele Grüße
    Struppi
     
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  3. xeno

    xeno Erfahrener Benutzer

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    Hast du ein Foto von der "Baustelle"?
     
  4. #3 Struppi, 30.08.2017
    Struppi

    Struppi Neuer Benutzer

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    Hallo, Xeno,

    gute Frage – hätte ich gleich mit einstellen sollen. Nach dem alten Motto: „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte!“
    Désolé...
    Hier ist es jetzt:

    Ich weiß, das sieht nicht so schön aus (bsd. die Ränder), aber das was dem Beton geschuldet, den man im oberen Bereich sieht.

    Viele Grüße
    Struppi
     

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  5. xeno

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    Für solche groben Sachen ist ein Dremel ungeeignet, dafür nimmt man eine Flex (Winkelschleifer) ;)
    Eine 125er finde ich am universellsten einsetzbar.

    Als "Dremel" habe ich auch so einen billigen, der hat bisher für alles ausgereicht. Nur die Flexwelle geht immer schnell kaputt bei den Dingern, aber die braucht man ja meistens nicht.
     
  6. #5 Gerold77, 30.08.2017
    Gerold77

    Gerold77 Erfahrener Benutzer

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    Das musst du mal vormachen, wie du da mit einer Flex rankommen willst ;)

    Ich würde mit einer Blechschere mehrere Einschnitte bis zur gewünschten Tiefe machen und die Blechteile dann nach innen umklappen, dort stören sie ja nicht. Kannst aber auch versuchen, die Blechstreifen durch mehrfaches Hin-und-zurück-biegen zu entfernen.
     
  7. #6 Struppi, 30.08.2017
    Struppi

    Struppi Neuer Benutzer

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    Hallo,

    eine Flex habe ich, aber mit der komme ich max. an das linke obere Eck des Schachts heran, niemals aber an die benötigten 105 mm Tiefe. An die anderen Teile komme ich mit der Flex nicht heran.

    Aber es ist sicher ein guter Tip, mit der Mini-Flex eines Dremels vorzuschneiden und, sobald es geht, durch Hin- und Herbiegen die Seitenteile vollendes herauszubrechen.

    Hmm... – und welchen Dremel (OK, es gibt noch einen kabelgebundenen mehr...) würdet Ihr denn jetzt nehmen:
    – den 3000er
    – den 4000er oder
    – den 4200er?
    Und dann bliebe immer noch die Frage, in welcher Zubehörvariante man ihn nimmt...

    Ich liebäugele ja mit dem 4000er – wäre so was wie die „goldene Mitte“. Hat zwar nicht den neuen Schnelltauschmechanismus, der mir aber auch ein wenig suspekt vorkommt.

    Viele Grüße
    Struppi
     
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