Bitte um grobe Kostenschätzung Sarnierung 6m² Küche nach Wasserschaden

Diskutiere Bitte um grobe Kostenschätzung Sarnierung 6m² Küche nach Wasserschaden im Schimmel und Feuchtigkeitsprobleme Forum im Bereich Der Innenausbau; Wenn der Schaden am fremden Eigentum entsteht: darf der Eigentümer entscheiden, auf welche Weise er zu ersetzen ist.

xeno

Erfahrener Benutzer
Dabei seit
14.04.2016
Beiträge
4.425
Zustimmungen
1.187
Ort
Mainz
diese Versicherung schützt mich in erster Linie davor, in die Haftpflicht genommen werden zu können, mit anderen Worten: Ich muß nicht persönlich für den Schaden aufkommen. Ob diese Versicherung allerdings den Schaden übernimmt, steht auf einem ganz anderen Blatt (haben sie dann aber).
Genau, es kann gut sein, dass die Versicherung dann danach z.B. den Waschmaschinenhersteller verklagt und sich da das gezahlte Geld wieder holt. Die Versicherung versucht immer, das Geld irgendwo wieder zu kriegen. Aber das braucht dich persönlich dann nicht mehr zu interessieren.

Noch ein kleiner Hinweis, weil mir das mal so erklärt wurde: Man sollte die Haftpflichtversicherung vorsichtig nutzen. Also nicht ständig wegen jedem Kleinkram (Handy vom Kumpel runtergefallen usw.), den man auch locker selbst bezahlen kann. Bei jedem Versicherungfall kann einem die Versicherung danach kündigen und es ist wohl so, dass man in so einem Fall dann nirgendwo mehr eine neue Haftpflichtversicherung bekommt (man wird von allen Versicherern abgelehnt), oder die Beiträge dann gigantisch hoch sind. Normalerweise ist die Versicherung ja recht günstig, deckt im Fall der Fälle aber Millionenschäden ab.

In meinem Umfeld gab es den Fall, dass in einer Wohnung ein Feuer ausgebrochen ist. Der Mieter/Eigentümer der Wohnung ist dann auch für alle Folgeschäden an anderen Wohnungen/Häusern usw. haftbar. Diese Person hatte aber keine Privathaftpflichtversicherung. Ich vermute, das es in einer Privatinsolvenz gemündet ist. Und die Betroffenen, die keine eigene Versicherung hatten (z.B. Hausrat) sind auf dem Schaden sitzen geblieben. Sie hätten den Mieter verklagen können, aber wo nichts ist...
 

nurandy

Erfahrener Benutzer
Dabei seit
08.08.2020
Beiträge
529
Zustimmungen
310
Wenn es um sicherheitsrelevante Reparaturen oder Hygiene geht darf man längst nicht alles selbst reparieren. Und es ist auch besser wenn bestimmte Arbeiten nur von Facharbeitern ausgeführt werden, man denke an elektrische Anlagen oder statische Anforderungen bei Anbauten. Leider werden Wasserschäden oftmals etwas zu leicht genommen, auch wenn oberflächlich alles trocken aussieht heisst das nicht, dass es unbedenklich ist.
Zunächst einmal stellt sich die Frage, ob der Wasseraustritt gestoppt worden ist. Vermutlich trat Wasser aus klingt nicht so, als wäre das eindeutig und dementsprechend behoben. Sofern das aber sicher ist kann man weiter arbeiten.
Bevor man aber nachfolgende Kosten einschätzt würde ich die Frage klären wieviel Feuchtigkeit ausgetreten ist und wie weit sie sich verbreitet hat. Nach oben ziehende Feuchtigkeit in Putzen oder Möbeln ist recht leicht zu beheben, da der Raum recht klein ist bleibt das überschaubar. Im schlimmsten Fall muss an der befallenen Wand der Putz entfernt und neu aufgetragen werden danach neue Tapete und Anstrich. Das ist mit einigen hundert Euro zu machen wenn man etwas mithilft.
Problemtischer ist es wenn Wasser unter den Estrich gelaufen ist und sich dort noch befindet. Trocknet man nicht kann sich darunter Schimmel bilden der ein Risiko darstellt. Das muss nicht so sein aber ich würde es testen lassen.
Nach Absprache mit dem Vermieter und der entsprechenden Versicherung könnte man dann mehr sagen.
 

bendo

Erfahrener Benutzer
Dabei seit
28.05.2016
Beiträge
206
Zustimmungen
40
Musste ich leider auch gleich denken.

Wobei.... eine Hausversicherung haben die vielleicht sogar, nur keine Elementar.
Das muss man ganz genau lesen...kommt der Ameisenüberfall sind das auch irgendwie Elemente...sind die nicht detailliert aufgeführt kriegst nix.😜

Die Versicherungen sind da sehr kreativ.
Hallo,

vielleicht wäre hier der Ansatz besser angebracht, als auf die "Fluthilfe durch den Steuerzahler" zu hoffen: Die von mir beschriebene Ausführung zur Risikoabwägung orientiert sich am Ideal, dass eine Versicherung das Kollektiv möglicher betroffener darstellt, und dann dem einzelnen Betroffenen tatsächlich hilft.
Es ist ein Unding, wenn das Ziel einer Versicherung jenes ist, sich in aller Regelmäßigkeit hübsche Beiträge bezahlen zu lassen, im Schadensfall aber alle juristischen Mittel ergreift, keine Ausgaben haben zu müssen (trifft v.a. bei kostenintensiven Ereignissen zu: Wohngebäude, Berufsunfähigkeit etc.) ! Natürlich steht das irgendwo in den AGBs...vielleicht werden diese vor Gericht dann aber auch nur entsprechend ausgelegt...

Gruß, bendo
 
Thema:

Bitte um grobe Kostenschätzung Sarnierung 6m² Küche nach Wasserschaden

Oben