Bereich Fußpfette schließen

Diskutiere Bereich Fußpfette schließen im Isolierung und Dämmung Forum im Bereich Der Innenausbau; Hallo zusammen Ich möchte meine Dachsparren aufdoppeln und dann natürlich dämmen. Im unteren Bereich der Fußpfette bräuchte ich noch ein...
  • Bereich Fußpfette schließen Beitrag #1

Altbau1928

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Hallo zusammen

Ich möchte meine Dachsparren aufdoppeln und dann natürlich dämmen.

Im unteren Bereich der Fußpfette bräuchte ich noch ein paar Tips für die Durchführung...

Es ist ein Altbau von 1928.

Ich wollte den Bereich wo der Lehm drinn zu sehen ist mit einer Dämmschüttung auffüllen und dann mit OSB Platten verschliesen...An die OSB Platten könnte ich dann auch die Dampfbremse sauber anschliessen....

Das es nie 100 % dicht wird ist mit mittlerweile auch bewusst aber das wird es in einem Altbau sowieso nie werden!

Also bin für jeden Tip offen und nein ich baue keinen Drempel :cool:
 

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  • Bereich Fußpfette schließen Beitrag #2
harekrishnaharerama

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Der Bereich soll dann auch als Wohnfläche genutzt werden? Ich frage wegen der Dampfsperre
 
  • Bereich Fußpfette schließen Beitrag #3

HolyHell

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@ Altbau
Was genau möchtest Du denn jetzt wissen? :confused:
 
  • Bereich Fußpfette schließen Beitrag #4

Altbau1928

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Naja ob es zb. richtig ist den Bereich mit OSB Platten zu verschliessen...etc...Tips und eure Ideen...

Ja es wird Wohnraum...Um genau zu sein das Schlafzimmer :)
 
  • Bereich Fußpfette schließen Beitrag #5

Altbau1928

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Keiner nen Tip ? :cool:
 
  • Bereich Fußpfette schließen Beitrag #6
harekrishnaharerama

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Also ich würde die Dampfsperre bis über der zweiten Pfette hinter der Dachverkleidung und den OSB-Platten führen. Das Abdichten am Boden geschieht genau auf die selbe Weise, wie am Dach - also am Rand mit Dichtkleber. Etwas kritisch wird es bei den Schraubungen, weil der Druck der Lattungen bzw. der OSB-Platte das Loch abdichten sollte. Die OSB-Platte passt sich nicht so schön an, wie eine Weichholzlatte, deshalb wäre vielleicht zu überlegen dort entweder ein Dichtband von Fenstern zwischen zu legen und dann zu verschrauben oder eine Lattung aufzusetzen und darauf die OSB-Platten zu setzen, was natürlich den Boden um etwa 3cm erhöhen würde.

Normalerweise würde man dort ein Holzwerk hoch bis zur Dachschräge erstellen und die Gipsplatten daran dann senkrecht herunter führen - geht zwar ein wenig Platz verschütt, ist aber kein wirtschaftlich wichtiger Platz. Dann hat man auch kaum Probleme mit der Dampfbremse, kann ganz normal vorgehen ;)
 
  • Bereich Fußpfette schließen Beitrag #7
Bankknecht

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Also ich würde die Dampfsperre bis über der zweiten Pfette hinter der Dachverkleidung und den OSB-Platten führen. Das Abdichten am Boden geschieht genau auf die selbe Weise, wie am Dach - also am Rand mit Dichtkleber. Etwas kritisch wird es bei den Schraubungen, weil der Druck der Lattungen bzw. der OSB-Platte das Loch abdichten sollte. Die OSB-Platte passt sich nicht so schön an, wie eine Weichholzlatte, deshalb wäre vielleicht zu überlegen dort entweder ein Dichtband von Fenstern zwischen zu legen und dann zu verschrauben oder eine Lattung aufzusetzen und darauf die OSB-Platten zu setzen, was natürlich den Boden um etwa 3cm erhöhen würde.

Normalerweise würde man dort ein Holzwerk hoch bis zur Dachschräge erstellen und die Gipsplatten daran dann senkrecht herunter führen - geht zwar ein wenig Platz verschütt, ist aber kein wirtschaftlich wichtiger Platz. Dann hat man auch kaum Probleme mit der Dampfbremse, kann ganz normal vorgehen ;)

Harrykrischna,
Altbau1928 hat geschrieben er baut keinen Drempel und genau das schlägst Du ihm vor.
 
  • Bereich Fußpfette schließen Beitrag #8
harekrishnaharerama

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Siehste, wieder was dazu gelernt - dat Dingen ist nämlich 'nen Drempel, danke!
 
  • Bereich Fußpfette schließen Beitrag #9
Bankknecht

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Hallo Altbau1928,
ich habe alle meine Fußböden mit einer Ausgleichsschüttung (Bituperl) und OSB-Platten begradigt und würde es so machen wie Du es vorgeschlagen hast. Der Lehm hat den Vorteil das er Feuchtigkeitsschwankungen ausgleicht. Die Dampfsperre sollte auch nicht 100% dicht sein weil sie dazu da ist die Feuchtigkeit die sich im Dämmstoff sammeln könnte auch wieder herauslässt.
MfG
 
  • Bereich Fußpfette schließen Beitrag #10

Altbau1928

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Hallo harek.

Mhhh Meinst du damit ich soll wenn ich die Dampfsperre in der Dachschräge mache, diese dann unten fortsetzen und dann erst die OSB Platten aufsetzen ? Dachte es reicht OSB Platten einzusetzen, da diese die Funktion der Dampfsperre ebenfalls übernehmen können. Diese Platten sind meiner Recherche nach dafür geeignet...

Also ich würde das jetzt so machen..OSB Platten unten reinlegen am Rand zu den Holtbalken abdichten und vorher natürlich noch mit der Schüttung den Holraum füllen.....Dannl meine Dachsparren aufdoppeln, Dämmmaterial zwischen die Sparren...."Dampfsperre" (Die Gute von Isover KM Vario Duplex UV ist "atmungsaktiv") drüber und an die OSB Platten unten anschliessen / an die Wand links und rechts natürlich auch...Dann eine senkrechte Lattung auf die Dachsparren für meine Panelen (Nut und Federfolz) Panele streichen und ende....:cool:

100 % dicht wird das in meinem Altbau sowieso nie werden. Das haben mir schon einige Dachdecker etc. verklikkert.....

So jetzt bitte Kritik an meinem Vorhaben wo ich evtl. einen Denkfehler habe oder vlt. Verfahrensoptimierungen nötig sind....

P.S. Hat von euch schonmal jemand die teurere Isover Vario KM Duplex genutzt ? ? ? Sie ist mit Vlies kaschiert und besser zu verarbeiten als die "normale" Dampfbremsen...Jedenfalls sieht das im Video so aus ;););)
 
  • Bereich Fußpfette schließen Beitrag #11

HolyHell

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Ich nehme mal an, das eine Etage tiefer beheizter Wohnraum ist:
Dann würde ich keine Osb auf den Boden legen. Rauhspund oder eine normale Verlegeplatte und gut is.

Zur Klimamembran:
Den Lehm an der Wand entfernen und die Duplex so tief es geht ziehen und dann dort verkleben. (in der Theorie müsstest Du die Duplex an den Putz eine Etage tiefer ankleben).
und besser zu verarbeiten als die "normale" Dampfbremsen...Jedenfalls sieht das im Video so aus

Es ist halt eine Folie die Du antackerst und danach verklebst. Die Verarbeitung ist gleich wie bei anderen Folien.
 
  • Bereich Fußpfette schließen Beitrag #13

Altbau1928

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Ja darunter ist beheizter Wohnraum. Ich verschliesse das deshalb mit OSB Platten, weil ein Teil der Aussenwand unter der Fußpfette durchguckt. bzw. sie sitzt darauf. Vorne ist ja grösstenteils der Lehm.

Schütte bald da die Dämmschüttung hinein und werde es mit den OSB Platten verschliessen und rundherum noch an den Rändern abdichten.

Auf die OSB Platten werde ich dann den gleichen Teppich legen wie auf dem restlichen Zimmerboden.

Ist doch ok, oder ?

P.S. Auf dem Foto was ich anfangs gepostet hatte kann man das sehr gut erkennen mit den Steinen.
 
  • Bereich Fußpfette schließen Beitrag #14

HolyHell

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Ja darunter ist beheizter Wohnraum. Ich verschliesse das deshalb mit OSB Platten, weil ein Teil der Aussenwand unter der Fußpfette durchguckt. bzw. sie sitzt darauf. Vorne ist ja grösstenteils der Lehm.

Den Lehm an der Wand entfernen und die Duplex so tief es geht ziehen und dann dort verkleben. (in der Theorie müsstest Du die Duplex an den Putz eine Etage tiefer ankleben).



Schütte bald da die Dämmschüttung hinein und werde es mit den OSB Platten verschliessen und rundherum noch an den Rändern abdichten.

Auf die OSB Platten werde ich dann den gleichen Teppich legen wie auf dem restlichen Zimmerboden.

Ist doch ok, oder ?

Dann würde ich keine Osb auf den Boden legen. Rauhspund oder eine normale Verlegeplatte und gut is.



P.S. Auf dem Foto was ich anfangs gepostet hatte kann man das sehr gut erkennen mit den Steinen.
(in der Theorie müsstest Du die Duplex an den Putz eine Etage tiefer ankleben)
Dafür ist es vollkommen egal was Du von der Außenwand siehst. Die Klimamembran stellt die winddichte Ebene her. Genauso wie der Innenputz (in Kombination mit dem Außenputz) eine Etage tiefer. Diese beiden mußt Du miteinander verbinden!

Jetzt stellst Du durch die Duplex oben eine winddichte Ebene her, dann kommt Dein Osb, darunter eine nicht winddichte Ebene (das Mauerwerk), und dann darunter die winddichte durch den Putz.
Rate mal wo sich die Feuchtigkeit ansammelt.


Ich hab das dann jetzt noch einmal geschrieben/ kopiert. Aber ich gehe ganz stark davon aus, das Du das eh so machst wie Du es grade in Deinem Kopf hast. Also ist das wohl alles für die Katz hier...
 
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Altbau1928

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Okee bin en bissel überfordert mit dem Thema...Jedenfalls kann ich das mit dem Anschluss an das untere Mauerwerk bzw Putz vergessen....

Dann bitte einmal für mich deppen deine Weise wie dus "machbar" und eingermassen richtig machen würdest...Glaube kaum das jede kleine Undichtigkeit direkt nen kapitalen Schaden hinter sich herzieht....oder liege ich da flasch...Bisher haben alle Handwerker die hier waren gesagt das es so gut wie unmöglich ist eine perfekte winddichtheit in einem Altbau zu erreichen....

ach neee.....warum hab ich damit bloss angefangen :cool:
 
  • Bereich Fußpfette schließen Beitrag #16

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...deine Weise wie dus "machbar" und eingermassen richtig machen würdest...// Bisher haben alle Handwerker die hier waren gesagt das es so gut wie unmöglich ist eine perfekte winddichtheit in einem Altbau zu erreichen....

Deswegen hatte ich auch "in der Theorie bis an den Putz eine Etage tiefer" geschrieben.
Das das in der Praxis oft nicht möglich ist ist mir bewußt. Daher kommen ja auch die Aussagen der "anderen Handwerker".

Das Optimum das Du erreichen kannst, ist die Duplex so tief es geht zu ziehen und dort zu verkleben.
Bedeutet also den Lehm vorne -zur Außenwand hin- rausschaufeln und die Folie möglichst tief ankleben. Danach den Lehm wieder rein.

Glaube kaum das jede kleine Undichtigkeit direkt nen kapitalen Schaden hinter sich herzieht....oder liege ich da flasch...
Das große Problem bei diesen Arbeiten ist, das man die Schäden nicht direkt sieht. Wenn man dort Sche*ße gebaut hat, gammelt das erstmal langsam vor sich hin. Da ja der Bodenbelag/ der Gipskarton/ ect davor ist sieht man die Probleme halt erst, wenn es viel zu spät ist.
Und dann wird es ganz gerne auch mal richtig teuer (denk nur mal daran, was es kosten würde eine vergammelte Fette/ einen Sparren tauschen zu lassen.)


ach neee.....warum hab ich damit bloss angefangen :cool:

Um das best-mögliche-Ergebnis zu erreichen :cool:
Besser ist es sich vorher einen Kopp zu machen, und dafür aber am Ende ein besseres Ergebnis zu erhalten.
 
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Altbau1928

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uih uih uih ich werde alles so versuchen umzusetzen...Lieben Dank für die Tips :eek:

P.S. Hab gerade ein ganz anderes Problem mit einem 12/20er Balken der als Verstärkung dienen soll...der geht nämlich nicht durchs Treppenhaus....Also werden die neuen Veluxfenster über die Dachterrasse misbraucht...drückt mir mal die Daumen das das gut geht...Ansonsten bleibt nur noch ein Kran....:( und wieder mind. 200 Euronen in den Sand gesetzt....Fakt ist...das der Umbau des Dachbodens wesentlich kostenintensiver ist als geplant...Naja am Ende kommt die Belohnung und dank eurer Hilfe sogar eine gute :D
 
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