Badezimmer im Keller

Diskutiere Badezimmer im Keller im Schimmel und Feuchtigkeitsprobleme Forum im Bereich Der Innenausbau; Hallo, Bin neu hier, komme aus dem Raum südlich von Wien, meine LAG hat hier ein Haus und es stehen einige Veränderungen an. Derzeit geht es um...

  1. Haidi

    Haidi Neuer Benutzer

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    Hallo,
    Bin neu hier, komme aus dem Raum südlich von Wien, meine LAG hat hier ein Haus und es stehen einige Veränderungen an. Derzeit geht es um das Badezimmer.

    Ausgangslage:
    Holzhaus - meiner Meinung nach ein Fachwerkhaus, außen und innen mit Profilbretter verkleidet, dahinter "Papier"lage außen und innen und dazwischen mit getrocknetem Torf oder ähnlichem verfüllt. Baujahr ca. 1930, "Fertigteilhaus" - zumindest im Werk vorgefertigt.
    Das Bad wurde vom Vater der LAG vor vielen Jahren vom 1. Stock in den Keller verlegt. Vor ca. 40 Jahren hat er an en Wänden Holzlattenrost montiert und einerseits Profilholz verlegt, an der "nassen" Wand, also dort wo Waschmuschel, Badewanne und Waschmaschine standen, diese Wand mit 5 mm Hartfaserplatte verkleidet und mit Korktapete tapeziert. Das alles hält noch heute problemlos, nur die Tapete verabschiedet sich in letzter Zeit an einigen Stellen.
    Jedenfalls schaut es dahinter so aus:
    [​IMG]

    Die Mauer ist Außenmauer und unter Niveau, eine Trockenlegung auch deswegen nicht möglich, weil der darüber liegende Raum über diese Wand hinaus geht. (da macht der Keller ein "Inneneck") Wenn man da die Wand außen abgraben wollte, müsste man unter die Betonplatte (oder was auch immer) des Raumes graben.

    Ich kann mir nicht vorstellen dass ich die Wand so stabil bekomme, dass man darauf fliesen kann (abgesehen davon, dass meine Freundin keine Fliesen haben will). Verlockend ist es, den Holzrost, der so viel ich sehe, noch in Ordnung ist, weiter zu verwenden.

    Vorhaben:
    Die Wasserleitungen hinter der Wandverkleidung muss erneuert werden. Kaltwasser kommt nur in homöopatischen Dosen. Teile der Kaltwasserversorgung stammen noch aus der Errichtung des Hauses. Vor 10 Jahren wurde die vermutlich 60 Jahre alte Hauszuleitung (ca. 50 m) erneuert - der nutzbare Rohrdurchmesser war ca. 2 - 3 mm, der Rest Kalk mit divesen Zuschlagstoffen.

    Fragen zum Ausbau
    Was mache ich mit der Wand. Ich denke, es wäre am Besten, wieder etwas davor zu setzen

    Wie kann ich diese Wand stabilisieren (in Bezug auf Oberfläche verfestigen.

    1) Soll ich davor eine Gipskartonwand aufstellen (natürlich wasserfest)

    2) Ist das wasserfester Gipskarton so stabil, dass er Jahrzehnte hält?

    3) Eine Mauer aus Gasbetonsteinen davor setzen?

    4) oder wieder Holz?

    Noch eine Frage:
    Wir haben in England in den Sanitärräumen der Campingplätze immer wieder Kunststoff-Wandverkleidungen gesehen. Sie hatten ein Dekor und waren im an den Seiten abgekantet, dass keine durchgehende Fuge entstand, sondern die beiden nebeneinander liegenden Platten in jeweils halber Stärke übereinander griffen. So etwas gefällt der Herzensdame, ich hab in unseren Breiten derartiges noch nicht gesehen. Das aus England holen sind halt doch über 3.000 km.

    So, das wars fürs Erste und ich warte gespannt auf Ratschläge.
     
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  3. #2 harekrishnaharerama, 02.08.2015
    harekrishnaharerama

    harekrishnaharerama Erfahrener Benutzer

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    Hallo und Willkommen im Forum :)

    für diese Kunststofffliesen wird es wahrscheinlich keine Zulassung in Deutschland geben.
    1. Es gibt wasserunempfindlichen Gipskarton, hat eine grüne Farbe und ist für Nasszellen zugelassen. Dieser muß jedoch trotzdem gedichtet werden. Dafür kann man zB. Streichfolie verwenden, auf die dann gefliest werden kann.
    2. Um den Karton mehr Festigkeit zu verleihen ist es üblich Wände versetzt und mit Spalt doppelt zu beplanken.
    3. ist nicht notwendig. Lediglich die Armatur muß irgendwo gehalten werden, sei es durch ein Vorwandelement aus Stahl für Duschen
    4. oder auch durch eine Holzkonstruktion - aber hier könnte man auch über Gasbeton nachdenken
    @MacFrog hat bestimmt ein paar Ratschläge oder Tipps aus der Praxis für Dich ;)
     
  4. #3 MacFrog, 04.08.2015
    MacFrog

    MacFrog
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    Hi , da du da ja schon feuchtigkeitsprobleme hast , nicht stramm an der bestehenden Wand bauen , dort sollte ein Ständerwerk davor , hinterlüftet damit Schimmel nicht so die Angriffsfläche hat. Es gibt auch methoden , um die Kellerwand von innen zu verpressen und so abzudichten , aber das ist nicht mein Fachgebiet ;)

    Thema Teile aus England : Der BEzug ist kein Problem , per Spedition liefern die auch von dort , Palette voll kostet um 150€ (zumindest vor paar JAhren noch , da hab ich 2 Motoren von dort schicken lassen)

    Es gibt aber auch fertige Duschzellen aus Kunststoff , dort ist alles integriert , leider kenn ich den HErsteller nicht. Ich habe sowas schon 2-3x aufgestellt im Zuge von behindertengerechten umbauten , wenn Eine Dusche in den Schlafraum musste...
     
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  5. Haidi

    Haidi Neuer Benutzer

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    Danke für die Antworten,

    Ständerwerk ist an sich schon vorhanden, muss ich mir aber erst genauer anschauen. Vorteil wäre, dass es schon vollkommen ausgerichtet ist.

    Hinterlüften meint man sowohl von unten als auch von oben?

    Duschzelle kommt nicht, Lady will eine Badewanne und die vorhandene (vor 6 Monaten ruck-zuck neu gekaufte (weil alte im Abfluss ein Rostloch hatte) eine Duschseite hat, damit wird Platz gespart. Ich will die komplette Wand mit diesen Kunststoffplatten verkleiden.
     
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