Aussenwand wird Feucht bei Regen

Diskutiere Aussenwand wird Feucht bei Regen im Fassade Forum im Bereich Der Aussenbereich; Hallo, ich habe das Problem das am Haus insbesondere die eine Wand bei Regen feucht wird. Das schon seit mir bekannterweise über 30 Jahren. Eine...

  1. #1 Klaus66, 11.10.2017
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    Hallo,
    ich habe das Problem das am Haus insbesondere die eine Wand bei Regen feucht wird.
    Das schon seit mir bekannterweise über 30 Jahren.
    Eine Folie (Noppenbahn) welches vor 15 Jahren angebracht wurde führte nicht zum Erfolg.
    Nun habe ich mal wegen Verdacht eines Risses an der Abflusskanalisation für Regenwasser, etwas ausgegraben. Leider scheint der Abflusskanalisation aus Beton intakt zu sein.
    Es scheint so, das die Aussenwand irgendwie von tieferen Bereichen des Erdreichs her, sich mit Wasser vollsaugt. Siehe auch Fotos.
    Macht es Sinn noch mehr auszubuddeln, und wenn ja wie weit, und was dann? Habe einige Infos im Netz angeschaut wo irgendwelche Drainagen usw. gemacht werden.
    Aber wie sollte man hierbei richtig vorgehen. wenn ausbuddeln bis zum Fundament, dann besser von der anderen Seite des Wandes auch? denn da wird die Wand bei Regen immer von Innen etwas feucht, ich meine nicht innen im Zimmer sondern die Wand saugt das Wasser genaus aus ihrem inneren Hoch so das man die feuchten Ziegel vom Zimmer aus erkennen kann.
    Dazu hatte ich auch hier schon mal geschrieben
    https://www.dasheimwerkerforum.de/threads/ist-es-sinvoll-daemmplatte-anzubringen.11891/
    Macht es Sinn sich die alleine die Mühe zu machen beide Seiten am Haus so tief auszubuddeln, wenn ja sollte man da erst verputzen(spezielle Feuchtaussenputz? oder irgendwelchen Zeugst draufschmieren und dann noch mal Folie , und diese gelöcherten gelben Grainagerohre einfach verlegen...?
    Hat jemand Erfahrungen damit gemacht und könnte nützliche Tipps geben?
    Gruß
     

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    Wie wäre es denn , wenn die ganze Fassade fachlich richtig beschichtet würde ?
    Denn so grauslig wie jetzt ,nimmt alles Nässe auf , die dann nach unten sackt !
     
  3. #3 Klaus66, 11.10.2017
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    Danke für den Hinweis aber habe schon die Fassaden allseitig mit MEM Fassaden Tiefenimprägnierung bestrichen.
    Aber diese Seite bekommt so gut wie kein Regen ab, das Wasser wird von unten (Sockel) hochgesaugt.
    Wenn Du mit Beschichtung einen Anstrich meinst, das ist für das nächste Frühjahr geplant.

    Gruß
     
  4. #4 Markus78, 13.10.2017
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    Moin!
    Wegen einer Drainage:
    Dafür solltest Du bis zum Fundament bzw. zur Sohle runtergraben-dort wird dann Drainrohr (das gelbe) verlegt.Das sollte mit Gefälle gelegt werden um das Wasser dadrin weglaufen zu lassen-am besten in den Garten in eine Sickergrube.Nur ein Rohr davorlegen bringt nichts-das Wasser muss irgendwohin weglaufen können.
    Die Wand die später im Erdreich=>Kies liegt sollte richtig beschichtet werden.Ich habe bei uns seinerzeit die Wand mit
    Bitumen-Voranstrich grundiert
    Bitumen-Dickbeschichtung (Mauerdicht P CeresitCK 4271) angeputzt
    davor dann Dämmplatten Peridämm gestellt und verklebt
    davor Noppenbahn befestigt

    Dann habe ich Fibertex-Vlies von OK-Hausseite runter in den "Graben" gelegt und an die andere Seite wieder hoch.Darein habe ich dann die Drainage gelegt und den Weserkies (16/32) angefüllt...
     
  5. #5 Klaus66, 13.10.2017
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    Top Antwort!!!.. Vielen Dank erstmal, für die vielen nützlichen Infos.
    Werde mich bestimmt nochmal Rückmeldung bzw. Fragen haben wenn ich es mal geschafft haben sollte das Fundament freizuschalten. Bin an mehreren Stellen am schaufeln usw.

    Viele Grüße

    Klaus
     
  6. pinne

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    das nutzt man als Grundierung für Beschichtungen , nur die vermeidet Nässeeinwirkung !
     
  7. #7 Klaus66, 13.10.2017
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    Danke für den Tipp, vielleicht meinst Du Tiefengrund,
    aber ich meinte das Super Tiefenimprägnierung und nicht Tiefengrund als Grundierung vor dem Anstrich (siehe auch Fotos) das steht auch drauf Wasserabweisend.
    Das Wasser wird buchstäblich abgestossen, man erkennt es wie das Wasser einfach abperlt, so das die behandelte Fassade zum unbehandelten einfach trocken bleibt.
    Habe ein Beispielfoto (Ausschnitt angehängt, woran man es klar vergleichen kann)

    Gruß
     

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  8. pinne

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    Ok ! Hydrophobiert ist also .
    Buddeln sie doch jetzt ein Loch entfernt etwa 150 cm vom Haus ,etwas tiefer als Unterkante Fundament . Da sollte sich das böse Wasser sammeln und abpumpbar sein . Dann haben sie im Frühjahr trockneren Boden zum bearbeiten mit Drainage , Mauerdicht o.ä. !
     
  9. #9 Klaus66, 16.10.2017
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    Vielen Dank für den Tipp aber was spricht denn dagegen anstatt ein Loch 1,5 m entfernt, gleich am Hauswand entlang bis zur etwas unterkante Fundament auszubudeln? Muß doch ehe gemacht werden wenn Drainage kommen soll, oder?
    Gruß
     
  10. #10 Klaus66, 22.10.2017
    Zuletzt bearbeitet: 22.10.2017
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    Hallo,
    da bin ich wieder mit aktuellen Infos bzgl. Drinage am Fundament.
    Ich habe mittlerweile Abstand davon genommen es selbst zu machen.
    Das wird mir einfach zuviel und ich habe keine Ahnung was gut oder schlecht sein soll.
    Habe auch 2 mögliche Auftragnehmer hier zur Besichtigung gehabt.
    Wenn ich ehrlich bin, weis ich momentan garnicht mehr ob so eine Drainageverlegung überhaupt noch Sinn macht oder gar dem Haus mehr schadet als nützt.
    Drum möchte ich hier einige Punkte erwähnen, da hier sehr erfahren und vor allem neutrale User sind, was deren Meinung zu meinen bedenken sind.
    Hatte diese Woche eine Kanalreinigungsfirma beauftragt, um die gesamten Abwasserrohre auf Dichtigkeit zu prüfen. Die Rohre sind dicht und weisen keine Macken auf.
    Die Meinung der Fa. war, das es nur noch drückendes Sickerwasser sein kann was bei Regen (je nachdem wie es regnet, mal stundenlang oder aber auch tagelang) von der Südseite, aus der Kellerwandecke förmlich wie ein Wasserhan austritt.
    Die ersten Fotos wo ich selber etwas ausgegraben habe, sind von der Westseite des Hauses.

    Das Haus ist auf einem Gefälle gebaut worden, von der Südseite her ist ein etwa 20m breites und 230meter langes unbefestigtes Land. Es ist dann logisch das bei Regen das sickernde Wasser vom Gefälle buchstäblich gegen die Kellermauern der Südseite drückt, drum sind diese wie auch andere Aussenkellerwände permanent etwas feucht.
    Meine Bedenken liegen darin, wenn es augebaggert wird , das es möglich sein könnte das das Haus einzubrechen droht?
    1.es sind ja nur Streifenfundamente in Form einer doppelt so dicken Kellermauern vorhanden(wurde mir jedenfalls so gesagt)
    2. Auch wenn die Drainage gemacht werden sollte, könnte es nicht sein das das Gebäude auf der Nordseite aufgrund der Hanglage nach norden, auszurutschen droht, weil der Kies ist ja nicht so massiv und dicht wie Erdboden das über 100 Jahre sich verfestigt hat.
    3. Könnte es sein das die Drainage kaum was nützt da die Feuchtigkeit womöglich durch die Feuchte Erde unter dem Fundament hochgesogen wird und nicht seitlich davon, zumal im Keller ein Brunnen mit 1 Meter Qerschnitt und 7,5 Metern Höhe vorhanden ist, es ist auch immer gut gefüllt fast bis oben, wenn man nichts abnimmt.
    ich bin jetzt echt irgendwie verwirrt, die möglichen Auftragnehmer haben gesagt da passiert nicht, die hätten es schon oft gemacht mit solchen Altbauten mit Streifenfundament usw. nur wenn es nichts bringt,noch schlimmer, das Haus einzubrechen droht, dann wären die Tausende Euros unnütz gewesen und das Haus auch weg. Ist sowas dann auch automatsich vom Auftragnehmer versichert und für wieviele Jahre, oder ist das dann Pech für mich. Oder mus man explizit auf der Rechnung darauf hinweisen?

    4. Dann noch das Drainagerohr, einer schwört auf kokosummantelung der andere wiederum sagt das ist absoluter mist, würde sich zusetzten über die Jahre. Ich habe dann noch zusätztlich an 2 Stellen senkrechte Rohre mit Deckel verlangt, (Keine Schächte), um evtl. zusitzende Drainagerohre mit Wasserstrahl von oben auszuspülen zu können..
    Wenn ich nichts mache ist es auch nicht gut, und wenn ichs machen lasse, habe ich mittlerweile Bedenken das da was im wahrsten Sinne des Wortes schief gehen könnte.

    Das Sickerwasser aus der Kellerwand fließt zwar durch innere Drainage direkt zum Abflusskanal im Keller aber dennoch besteht der Druck des sickernden Regenwassers von der Südseite her bestehen. Habe auch 2 Bilder davon hier angehängt.
    Würde mich über Meinungen sehr freuen
    Vielen Dank und Grüße

    Screenshot_20171022-011640.png 20171007_224248.jpg
     
  11. pinne

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    Also bleiben wir bei #8 und halten alles im Rahmen ; finanziell und sachlich .
     
  12. #12 Klaus66, 22.10.2017
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    #8?, sorry aber verstehe nicht was dies bedeutet.
    Gruß
     
  13. #13 Markus78, 22.10.2017
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    Pinne meinte damit die Antwort #8 von ihm...Die Geschichte mit dem Brunnen im Garten vor der feuchten Hauswand wo Du eine Tauchpumpe drin versenkt und danndas darin gesammelte Wasser abpumpst....

    Zu Deinen Fragen:
    Ich glaube nicht das Dir das Haus "abgeht" wenn Du rundherum den Boden ausschachtest und anschließend mit Drain-Kies wieder anfüllst.
    Habe ich das richtig verstanden das der unbebaute Streifen (südlich) von Deinem Haus weggehend ansteigt und somit von "oben" Wasser gegendrückt?Dann solltest Du natürlich die Seite von der Wasser gegendrücken könnte (süd) auch mit Drainage versehen und abdichten.
    Wegen Deinem Brunnen im Keller:Interessanter Aspekt-trotzdem solltest Du m.M.n. die Aussenwände abdichten und ums Haus Drainage ziehen.Dadurch wird der Brunnen nicht vertrocknen aber Deine Aussenwände werden es Dir danken!
    Ob dann wirklich nichts mehr durch die Fundamente hochzieht kann Dir hier wahrscheinlich niemand mit 100%iger Gewissheit sagen-normalerweise verbaut man für solche Fälle eine Horizontalabdichtung zwischen Fundament und erstem Mauerstein bzw. dem Stein dadrüber.Sowas kann auch noch nachträglich verbaut werden-ist aber wohl eine Heidenarbeit!
    Wenn Dir das Haus während der Arbeiten zusammenstürzt ist die Firma die Du offiziell mit den auszuführenden Arbeiten beauftragt hast auch haftungsverpflichtet (es wird aber nicht passieren ;) ).Die Firma hat auch einige Jahre eine Gewährleistungspflicht-wenn wirklich was passiert ist die Arbeit nicht sachgerecht und mit fachwissen ausgeführt worden.Mach zu Deiner eigenen Absicherung während der Bauarbeiten Fotos!
    Ausserdem solltest Du eine Wohngebäudeversicherung und Hausratversicherung haben-die übernehmen eigentlich auch im Schadenfall,ausser bei Alieninvasionen,warmen Abriss und sofern nicht vorsätzlich von Dir eine tragende Mauer abgerissen wurde...Manchmal gibts noch Klauseln wegen Erdbeben,Überschwemmung oder Hochwasser-schau in Deine Police was dort von Schäden ausgeschlossen wurde und dann mach Dir keine Gedanken das Dein Haus zusammenbrechen könnte...
    Wir haben ums Haus Drainagerohr ohne Ummantelung.Dort hat es zwar nach 22 Jahren etwas Erde auf der Rohrsohle angesammelt aber das wird wohl nochmal 200 Jahre brauchen bis die Rohre zugeschwemmt sind... ;)
     
  14. #14 Klaus66, 22.10.2017
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    Achsooo, aber ich hatte jetzt eingeplant noch bis Ende Nov. eine Drainage allseitig verlegen zu lassen, dann erübrigt sich ja dieses Loch.
    Die bisherigen Angebote, schwanken von Faktor 1 bis 4... interessant, wie die Handwerker sich das zurechtlegen, wie kann eine Vorgegeben Aufgabe so extrem unterschiedlich wertgeschätzt werden. Ein Indiz das das alles nicht vertraulich ist.
    Womöglich greife ich auf ein altes Sprichwort zurück,"Selbst ist der Mann" soll es doch 4 Wochen dauern oder Rest im Frühjahr weitermachen. Und kokosumantelte Drainage finde ich auch nicht toll, absolut nicht, evtl auch das Vlies weglassen. Nur Ruorschächte zum Ausspülen helfen wirklich.

    Gruß
     
  15. pinne

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    Ihnen passt gar nichts der Angebote ?
    Dann geben sie doch der Natur freien Lauf bis sie zu einer Lösung gekommen sind , der Vorschlag der - meinetwegen zwei meterfuffzig entfernten - Sammelstelle sorgt dann in 2018 für halbtrockenes Baufeld um das Gebäude .
     
  16. #16 Klaus66, 22.10.2017
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    Mozilla Firefox kackt oft ab wenn ich Bilder anhängen will :(, jetzt nochmal in Kurzform:

    Ja, Details kann ich momentan nicht öffentlich schreiben.
    Das ist nett gemeint mit dem Loch.
    das ist nicht so einfach ein 2 Meter Loch auszubuddeln.
    Das habe ich schon versucht an der Stelle im Keller wo das Wasser hineinfließt, nacht gut 1 meter ging so gut wie nichts mehr, ich stehe mir selbst im Weg, man kann keine Erde mehr vernünftig nach oben in die Schubkarre befördern, weil man überall mit allem und der Schaufel stecken bleibt:( siehe auch Foto
    20171020_162527.jpg

    Gruß
     
  17. #17 Mr.Ditschy, 23.10.2017
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    Wenn du einen Brunnen im Keller hast, sind Drainagebemühungen eh meist um sonst, da wie du schon schreibst, die Kapilarwirkung dir die Mauern dennoch durchnässt (wie hoch liegt eigentlich der Kanal?). Müsstenst ggf. das Fundament mit so einer Flüssigkeit verkieseln und würde in den Brunnen eine automatisch schaltende Pumpe in den Brunnen hängen, um so den Grundwasserspiegel unter dem Fundament zu halten (Wasser in den Kanal).
     
  18. #18 Klaus66, 23.10.2017
    Zuletzt bearbeitet: 23.10.2017
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    Vielen Dank für die Infos.
    Der Kanal, wenn Du den Abflusskanal meinst. Ist unterschiedlich tief. Als wir mit der kanalfirme die Rohre per camere überprüft haben fällt es stufenweise tiefer. Es fängt oben knapp unter dem Erdboben an. Dann alle 2 Meter etwa halber Meter gefälle. Summe sumarum ist der letzte Schacht von wo es zur städtischen Kanalisation abgeht etwa 2 Meter unter dem Erdboden. Wären ca. 50cm unter dem kellerboden.Länge bis zur sradkanalisations Zugang ca. 29 meter Ab dem letzten Schacht ca. 19m bis zur stadkanalzugang sind noch mal ca. 1.5 m gefallen. Die Brunnenöffnung ist bündig mit kellerboden. Das Wasser ist immer etwa 30 cm tiefer als Öffnung. Jetzt Seltener als früher tritt es aus der Öffnung und wird durch die innenliegende Drainage um den ganzen Keller in den Abfluss abgeleitet
    Gruß
     
  19. #19 Mr.Ditschy, 23.10.2017
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    Danke für die Infos.
    Doch somit könntest du mit einer Drainage ums Haus nur ca. 20cm an Grundwasser abführen, richtig!?

    Ob sich dies dann lohnt mußt du selbst wissen, doch bei Starkregen sind alle Rohre voll, auch die städische Kanalisation. ;)
     
  20. #20 Klaus66, 23.10.2017
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    Danke für Info,
    Wie Tief das Fundament an einem diesem Haus Bj. 1890 mit Streifenfundament unterhalb des Kellerbodens liegt weis ich (noch) nicht
    Ich habe in etwa so verstanden das meine Drainage etwa 30 cm unterhalb des Brunnenwasseroberspiegelpegels (bei normalzustand ansonsten noch tiefer) liegt, folglich das Brunnenwasser die Drainage auch ohne Regengüsse immer mit Wasser versorgen würde? Würde dann die Erde unter dem Fundament nich auch soweit trockengelegt das die Kapilarwirkung weitestgehend eliminiert wird?
    Der Brunnen ist aber auch mit jeweils 1meter tiefen Betonnringen bis auf das Grund ummantelt, nach meinem laienhaften Wissenstand dürfte durch das Beton doch kein Wasser an das umliegende Erdreich abgehen können, liege ich falsch oder habe ich Deine Theese total falsch interpretiert?
    Gruß
     
Thema: Aussenwand wird Feucht bei Regen
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