Aussenfassade dämmen

Dieses Thema im Forum "Isolierung und Dämmung" wurde erstellt von Xorron, 28.10.2012.

  1. Xorron

    Xorron Erfahrener Benutzer

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    Hallo Kollegen,
    bis dahin ists noch ein bisschen Zeit, würde aber trotzdem schonmal gerne eure Meinung dazu hören.
    Wenn wir mit unserer ganzen Innenrenovierung fertig sind ... also in gefühlt 100 Jahren ;) ... ist die Aussenfassade mit dämmen dran.

    Meine Frage: Kann man das als Laie selber machen (habe gesehen, dass es da im Baumarkt so Bausätze gibt) oder sollte man es lieber vom Fachmann erledigen lassen?
    Ich will da nicht am falschen Ende sparen!


    Gruß
    Xorron
     
  2. AdMan

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  3. ikke

    ikke Guest

    Dämmen

    Fahren sie mit dem Auto mal die Gegend ab und suchen Baustellen die professionell von deutschen Firmen gedämmt werden.
    Dann nehmen Sie mal einen halben Tag oder ein paar Stunden Frei und schauen denen zu,
    mit 'ner Thermokanne Kaffee kommt mancheiner mit dem Schieber / Vorarbeiter ins Fachsimpeln.
    Der Rest ist dann offen in alle Richtungen. Als Anfang besser als manche Kommentare.
     
  4. #3 harekrishnaharerama, 28.10.2012
    harekrishnaharerama

    harekrishnaharerama Erfahrener Benutzer

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    Willkommen im Forum :)

    Das Thema hatten wir mindestens zweimal hier im Forum, und selber habe ich mit meinem Vater sowas schon erlebt, also ja, man kann es selber machen ;)
     
  5. #4 howie67, 29.10.2012
    howie67

    howie67 Erfahrener Benutzer

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    Aber kleben sie bitte kein Styropor an die Wand...
    Am besten Holzfaserdämmung nehmen.
     
  6. #5 123harry, 29.10.2012
    123harry

    123harry Guest

    Was hast du gegen Styropur?das zeug hat den besten dämmwert.
     
  7. #6 harekrishnaharerama, 29.10.2012
    harekrishnaharerama

    harekrishnaharerama Erfahrener Benutzer

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    Gibt es sowas auch schon in Bio? Maisstärke oder sowas :confused:
     
  8. #7 howie67, 30.10.2012
    howie67

    howie67 Erfahrener Benutzer

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  9. Xorron

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    Okay ... da wird einem ja anders beim lesen.
    Danke für die Tipps, wenns dann mal soweit ist werde ich mich bestimmt diesbezüglich nochmal melden. :)
     
  10. #9 Kaffeetrinker, 04.11.2012
    Kaffeetrinker

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    abgesehen davon das man nur ärger hat wenn man was an die Styroporwände anbringen möchte, geht bei einer lampe los weiter über den briefkasten bis hin zum rollladen oder markise. alles ist zwar machbar, aber der aufwand ist sehr viel größer.
     
  11. #10 123harry, 04.11.2012
    123harry

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    Howie,Howie
    Du mit deinen Horrormeldungen.Ich habe jetzt 20 Jahre Styropor an der Hauswand und es hat noch nicht gebrannt.Du hast keine Stelle wo Styropor blank daran ist,du hast einen Ausgleichsputz und den Außenputz drauf.Das schützt.Wenn mal ein Haus,wo Styro dran ist brennt,ist natürlich Styro dran Schuld.Klar kann er auch gepresste Steinwollplatten nehmen,die haben blos nicht den Dämmwert.Gruss
     
  12. Xorron

    Xorron Erfahrener Benutzer

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    Ich bin jetzt die letzte Zeit mal ein bisschen mit offenen Augen durch die Gegend gefahren und habe dabei 6 Häuser gesehen, die aktuell neu gedämmt werden (übrigens alle durch Firmen ... nur um auf meine ursprüngliche Eingangsfrage zurückzukommen! ;) ) ... ALLE mit dicken Styroporplatten (zumindest sah das Material so aus)!
    Wenn das Zeug nun so gefährlich ist, wie es teilweise hier oder in div. Medien dargestellt wird, dann frage ich mich wieso es noch immer so gemacht wird, denn Styropor scheint ja Standard zu sein dafür?
    Ich muss aber auch zugeben, dass ich mich mit noch keiner Firma oder Hausbesitzern diesbezüglich unterhalten habe, von daher ist mein Wissen über die ganze Materie sehr vage.
     
  13. #12 howie67, 06.11.2012
    howie67

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    Klar, frag mal bei ner Firma die das verarbeitet, alles super klasse, was die alle nur erzählen...

    Frag mal bei Op.. welches Auto das beste ist, dann bei Volksw..... usw. ....

    Styropor dämmt gut, keine frage, meistens zu gut, da es auch so dicht ist das kein Wasserdampf mehr durchgeht.
    Problem ist dann meist Schimmelbildung im Haus da nach dem dämmen (und meist auch dem einbau von neuen dichten Fenstern) weniger geheizt wird und auch der Luftaustausch (innen-aussen) geringer wird.
    Somit bleibt die feuchtigkeit im Raum /Wand und kondensiert dann dort.
    Dann hilft nur viel lüften und auch gut heizen.

    Wie gesagt, erkundige dich mal nach Holzfaserdämmung für aussen, da gibt es auch komplette Systeme.
     
  14. Xorron

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    ok danke :)
     
  15. #14 waldemar, 20.11.2012
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 19.12.2012
    waldemar

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    Kommt natürlich darauf an, wie oft du schonmal handwerklich gearbeitet hast, Ich hab bei unserem Hausbau die Fassadendämmung selber gemacht. Um was handelt es sich denn, Massivbau oder Fertighaus?
     
  16. #15 Bauredakteur, 19.12.2012
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    Das mit dem Polystyrol-Hartschaum an der Fassade ist nicht unbedingt das beste, was man tun kann. Die Hersteller sagen zwar, dass bei einer fachgerechten Verarbeitung keine erhöhte Brandgefahr besteht. Doch fachgerecht wird das meist nicht gemacht. Dazu gehört zum Beispiel, dass rund um die Fenster Mineralwolle verwendet werden muss. Bei mehrstöckigen Häusern muss auch zwischen den Etagen ein Streifen der nichtbrennbaren Mineralwolle montiert werden. Ob bei einem Brand die Flammen nicht doch überschlagen, ist auch nicht 100 Prozent sicher. Zudem ist Polystyrol Sondermüll, wenn es einmal ausgetauscht werden. Schließlich ist die Oberfläche der gedämmten Wand auch noch kälter als die ungedämmte Wand. Das führt insbesondere an Nordfassaden häufig zu Grünbildung, weil sich Algen ansiedeln. Um das zu verhindern, mischen die Farben- und Putzhersteller gerne etwas Chemie unter ihre Produkte. Die sind nicht immer gerade umweltfreundlich und können mit der Zeit auswaschen und ins Grundwasser gelangen. Etwas ausführlicher habe ich es hier beschrieben: Brandschutz
     
  17. #16 howie67, 20.12.2012
    howie67

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    Das kann ich auch bestätigen. In meiner nähe hat man erst vo 3 Jahren einige Mehrfam. Haus neu gedämmt. Die Nordseiten der Häuser sind schon schön grün. Und was bei denen auch noch ist, wenn es draussen etwas feuchter ist sieht man jeden einzelnen Befestigungspilz unter dem Putz. Diese Stellen sind wahrscheinlich etwas trockener und dadurch sind die zu sehen. Ein "schönes" Bild.
    Ob das so richtig ist oder sein darf möchte ich auch bezweifeln, da fehlt bestimmt noch eine lage Putz drüber.
     
  18. Xorron

    Xorron Erfahrener Benutzer

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    Hoi,
    aufgrund der sehr positiven Erfahrung mit der Isolierung unserer Dachschrägen (die zwei inzwischen fertigen Räume sind bei geringer Heizkörpereinstellung mollig warm und halten die Wärme auch gut!), sind wir gerade am diskutieren, ob es nicht günstiger und sinnvoller ist, anstatt einer Außenfassadendämmung einfach an den betreffenden Wänden eine Innenisolierung anzubringen.
    Platz wäre dafür vorhanden und man könnte schrittweise Raum für Raum angehen ohne dass man wochenlang draußen ein Gerüst stehen hätte ... von der Unkenntnis was Außenisolierung angeht mal ganz abgesehen. ;)

    Wie ist eure Meinung zu dem Thema, bzw. hat da jemand schon Erfahrung mit gemacht?
    Wo liegen die Vor- und Nachteile?
    Kann man das genauso aufziehen wie bei der Dachisolierung (also Ständerwerk, Dämmwolle rein, Dampfsperre ran und GK-Platten davor)?
    Gibts Alternativmöglichkeiten?


    Bin auf eure Antworten gespannt. :)
     
  19. #18 harekrishnaharerama, 17.01.2013
    harekrishnaharerama

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    Man hat halt eventuell ein paar Kältebrücken mehr, den Boden kann man auch vom Keller her isolieren, falls der nicht mitgenutzt wird.
    Habt Ihr die Dichtheit der Dampfsperre mit einem Door-Blowertest geprüft? Bei den Außenwänden benötigt man unter Umständen auch wieder Dampfsperren, weil sonst die Feuchtigkeit im Material kondensiert ;)
     
  20. #19 howie67, 17.01.2013
    howie67

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    Innendämmung sollte man nicht machen da man den taupunkt in der Wand nach innen verschiebt und nicht nach aussen (wenn man aussen dämmt).
    Damit kann man ganz leicht das Mauerwerk schädigen.
    Hier ist mal ne seite dazu. Wenn Du das dann mal in Gedanken weiter machst ist dein Taupunkt dann evtl genau da wo Deine Innendämmung anfängt. Deine Wand wird immer kälter, damit evtl auch feuchter.
    Im Dach ist das was anderes, da hast Du (normalerweise) keine Wand.
    Dort ist dann Deine Dämmung die Wand und verschiebt den Taupunkt nach aussen, deshalb innen wärmer.


    Ansonsten wäre deine beschriebene reihenfolge der Dämmung schon so richtig.
    So kann man es aber auch von aussen dämmen.
    Ständerwerk, Dämmwolle (Holzfaserplatten) rein, unterspannbahn ran und Zementfaserplatten davor, noch eine dünne lage Putz und fertig.
     
Thema: Aussenfassade dämmen
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