auf alten Dielenboden aufbauen

Dieses Thema im Forum "Bodenbeläge" wurde erstellt von jever, 18.10.2012.

  1. jever

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    ich muss im Dachgeschoss meines Hauses den Boden sanieren
    es war altes Linoleum auf 2,5 cm DDR-Spanplatten verlegt und zuunderst alte Dielen (ohne Nut und Feder)
    jetzt möchte ich die Dielen verschrauben gegen knarren und quietschen, und darauf aufbauen (3cm sind möglich)
    kann man darauf z.b. Holzfaserplatten (5mm) legen und schwimmend eine Lage 22mm OSB ? es soll auch ein wenig Schalldämmung bringen
    die Holzfaserplatten sollen etwas Trittschall dämmen und Unebenheiten etwas ausgleichen

    darauf dann eben den Belag
     
  2. AdMan

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  3. #2 Schnulli, 18.10.2012
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    Hallo,

    ich weiß nicht, ob diese dünne Hoklzfaserplatte darunter was bringen würde. Tendenziell würde ich wohl eher mit einer Ausgleichsschüttung (geigent für solche geringen "Mindestdicken") ähnlich sowas hier http://www.quick-mix.de/sortiment/sortiment_profi/pdf_dateien/TI-TS-D-Duoraab.pdf arbeiten. Aber darauf achten, dass das nicht zwischen den Dielen hindurch rieselt.
    Darauf dann direkt die Verlegeplatten.

    Gruß
    Thomas
     
  4. #3 harekrishnaharerama, 18.10.2012
    Zuletzt bearbeitet: 18.10.2012
    harekrishnaharerama

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    Willkommen im Forum :)

    Was soll denn auf die OSB-Platten drauf kommen? Oder ist das dann die Oberfläche?
    Mit Holzfaserplatte meinst Du die weichen Platten? Das könnte funktionieren. Wieviel muß denn ausgeglichen werden. Über 3mm würde ich auf jeden Fall eine andere Lösung vorziehen wollen. Die Schüttungen müssen in Kassetten gepackt werden, damit der Druck die Teilchen nicht nur nach außen drückt. Wahrscheinlich benötigt man eine Mindesthöhe - 3cm könnten klappen. Es gibt auch Systeme von Knauf für Trockenestrichplatten, die könnte man durch OSB ersetzen. Die OSB-Platten wären untereinander fest verbunden :confused:
     
  5. #4 Schnulli, 18.10.2012
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    Hallo,

    Da kommt noch was drauf, hat er ja geschrieben.


    Da müssen keine "Kassetten" hin, ich habe die Schütungen bei mir schon mehrfach verwendet. Wo sollen die sich denn hin drücken? An der Zimmerwand hoch? ;)


    Die von mir verlinkte hat keine Mindestdicke, sonst überlicherweise ab 1 cm. Aber dann auch deshalb, weil die Körnung dann größer ist.

    OSB ist sicherlich preiswerter als der Trockenestrich. Hinlegen, verleimen, fertig. Und dann sind sie auch fest verbunden.

    Gruß
    Thomas
     
  6. #5 harekrishnaharerama, 18.10.2012
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    Bei selbstklebenden Schüttungen brauchen keine Kassetten, hat der Schnulli recht ;)
     
  7. #6 Schnulli, 18.10.2012
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    Was ist das denn?
     
  8. jever

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    obenauf soll Desingnbelag in der Küche (Windmöller ca 5mm) und in anderen Zimmern reicht Klickparkett/Laminat

    was ist denn Mindest- und Maximalhöhe bei dieser Schüttung ?
    ich nehme mal an, Rieselschutz aus Papperollen drunter ... wie ist der Wandabschluss ?
    dann OSB schwimmend und verleimt - müsste doch gut entkoppelt sein
     
  9. #8 harekrishnaharerama, 18.10.2012
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    Nennt sich Rieselschutzflies. Am Rand kann man das Fließ hochlegen, müßte genügen, um eine saubere Trennung zu haben, muß aber nicht sein.

    Es gibt sowohl Naß- als auch Trockenschüttungen - letztere sind etwas schwieriger zu verarbeiten, müssen auch verdichtet werden, damit sie sich "verkrallen". Kassetten vereinfachen die ganze Geschichte erheblich. Maximale Höhe ist vom Produkt abhängig, geht aber z.B. bei Fermacell bis 10cm also 0,1m.

    [video=youtube_share;_zUgS2jh9Qo]http://youtu.be/_zUgS2jh9Qo[/video]
     
  10. #9 Schnulli, 18.10.2012
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    Hallo,

    Gehe ich recht in der Annahme, dass du das noch nie selber mal verbaut hast und auch nicht die Verarbeitungshinweise gängiger Trockenschüttungen gelesen hast? Denn so pauschal ist das definitiv nicht richtig.

    Gruß
    Thomas
     
  11. #10 harekrishnaharerama, 18.10.2012
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    Warum erzählst Du denn nicht einfach, wie Du das gemacht hast ;)
     
  12. #11 Schnulli, 18.10.2012
    Zuletzt bearbeitet: 18.10.2012
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    In der Regel: Hinschütten, auf gewünschte Dicke eben abziehen, Platten drauflegen.
    Das Zeug ist normalerweise selbstverdichtend, dann muß nach Anleitung 10-15 % mehr Höhe drauf und dann die Platten oder eben nicht mehr oder minimal verdichtend, dann abziehen und Platten drauf. Und nach einem dieser beiden Schemen dürften die allermeisten für den Heimwerker im Baumarkt erhältlichen Trockengeschichten zu verarbeiten sein. Pobiert habe ich beides schon, das Ergebnis ist das Selbe.
    Beim Verlegen aufpasen, das Nut/Feder der Platten frei von dem Schüttungzeug ist. Sonst gehen die Platten nicht ineinander.
    Rieselschutz in irgendeiner Form, wie du schon sagtest, nicht vergessen. Bei dickeren Schüttungstärken geht am Rand auch ein einfacher Randdämstreifen, wie man ihn vom Estrich her kennt. Ansonsten den Rieselschutz hochziehen.
    Mindest- und Höchstdicken der Schüttung ergeben sich aus dem Produktdatenblatt bzw. der Anleitung, das ist unterschiedlich

    Übrigens: wenn die Dellen minimal sind bzw nur hier und da die OSB mal nicht ganz aufliegt, dann tragen das die 25er oder 28er OSB auch ohne was drunter. Muß man sich halt überlegen, ob man sich das nochmal antun will. Denn das Abziehen ist mitunter etwas fummelig.

    Gruß
    Thomas
     
  13. jever

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    das denke ich mir ja auch
    deshalb dachte ich eben, noch eine Zwischenschicht zwischen alten Dielen und OSB
    so 4-5mm Kork (gibt es ja als Rolle für Trittschalldämmung) oder ähnliches, was kleinere Unterschiede ausbügelt, und das OSB von den Dielen "entkoppelt"
    der Boden wird sowieso niemals ganz eben - die Fachwerkdecke arbeitet weiter
     
  14. #13 harekrishnaharerama, 21.10.2012
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    Mit den Schüttungen kann man das Arbeiten des Untergrundes eigentlich gut abfangen . . . aber wenn Dir das zu widrig erscheint, dann mach das mit den Weichfaserplatten oder Schaustofffolie, etc. ;)
     
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