Altbau Isolierung: Erfahrung und Tipps?

Diskutiere Altbau Isolierung: Erfahrung und Tipps? im Isolierung und Dämmung Forum im Bereich Der Innenausbau; Hallo! Ich bin neu im Forum daher kurz meine Geschichte: Wir haben uns Anfang 2018 einen schicken Altbau in Bottrop geholt. (Baujahr 1969) Dies...

  1. #1 Beewulf, 26.12.2018
    Beewulf

    Beewulf Neuer Benutzer

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    Hallo!
    Ich bin neu im Forum daher kurz meine Geschichte:
    Wir haben uns Anfang 2018 einen schicken Altbau in Bottrop geholt. (Baujahr 1969)
    Dies ist unsere erste Immobilie und wir bewohnen diesen.
    Direkt nach dem Einzug haben wir ein paar alte Fenster ausgetauscht und neu Tapeziert (Aussenwände mit Isoliertapeten).
    Eine neue Efizientere Heizung haben wir ebenfalls einbauen lassen.

    Nicht nichtsdestotrotz wird es immer wieder extrem schnell Kalt in den Räumen, wenn die Heizung einmal nicht läuft. Gerade heute wo die Heizung ausgefallen ist fällt dies extrem auf und wir müssen hier wohl noch etwas tun.

    Meine Frau rät zu Isolierklinker. Ich bin aber nicht so sicher ob wirklich soviel Wärme über die Wände abgegeben wird.

    Darf ich fragen welche Erfahrungen Ihr mit Isolierungen in Altbauten gemacht habt? Was hat viel gebracht? Wie findet man am besten raus, ob es die Fenster, Wände oder gar das Dacht ist? (Da wir Frost auf dem Dach haben vermute ich, dass das Dach nicht viel Wärme abgibt...)

    Danke schon einmal.

    Gruß Beewulf (Ruben)
     
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  3. eli

    eli Erfahrener Benutzer

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    Thermographie machen lassen, damit kann man schon viele Schwachpunkte aufspüren. Viele Energieversorger bieten dies sogar kostenlos oder sehr preiswert an. Ebenso weitere Beratungen
    Man kann sich auch für wenig Geld ne Wärmebildkamera besorgen und vorab selbst schauen, allerdings sollte man nie anfangen irgendwo dämmen zu wollen.
    Es ist und bleibt ein Gesamtkonzept was steht und fällt mit allen Komponenten und den Vorschriften.
    Dafür sind dann Energieberater ein Anlaufpunkt die ein Gesamtkonzept erstellen.
    Handwerkskammern, IHK, Verbraucherzentralen usw können dir notwendige Ansprechpartner nennen. Die kennen i.d.r die guten Leute, denn es tümmeln sich wie immer auch ein paar schwarze Schafe in der Herde
     
    pinne, xeno und Beewulf gefällt das.
  4. #3 omega2031, 27.12.2018
    omega2031

    omega2031 Erfahrener Benutzer

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    Verwandte von mir haben ein Haus von ca 1972, bei denen haben 10 cm Styropor viel gebracht. Eine Dachbodendämmung mit Styropor-Elementen oder Mineralwolle(falls der Dachstuhl nicht betoniert ist) bringt auch viel bzw ist nicht zu vernachlässigen gegen die Wanddämmung. Wichtig wäre bei Dämmmaßnahmen die Feuchtigkeit miteinzubeziehen, die ja nachher nicht mehr nach außen abgegeben werden kann. Sofern es z.bsp. feuchte Wände oder unbeheizte Räume gibt oder welche, die nicht gelüftet werden können(mangels Fenster).
     
  5. Odon

    Odon Erfahrener Benutzer

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    War letztens selbst beim Energieberater wegen der Dämmung meines Hauses BJ 1978 und kann Dir das nur empfehlen.
    Eine Beratung dort wird von der BAFA gefördert. Anmelden muss man sich über die Verbraucherzentrale (Kontaktdaten habe ich über die Webseite unserer Stadt gefunden). Kosten: 7,50 € (!) pro dreiviertel Stunde. Ich war fast 1,5 Stunden dort und habe nur 10 € gezahlt. Den Rest übernimmt, wie geschrieben, die BAFA. Ob das immer die gleichen Kosten sind oder von Stadt zu Stadt verschieden, weiß ich jedoch nicht.

    Wäre der Energieberater zu mir gekommen, hätte das 75 € pro Stunde inkl. Anfahrt gekostet.

    Ich war dort mit sehr konkreten Vorstellungen und habe die mit dem Berater durchgesprochen. Dabei auch Tipps erhalten:
    Unbenutzten Dachboden mit 20 cm Mineralwolle WLZ 035 ausgelegt (wenn aber auf Deinem Dach Frost ist, ist das evtl. eh schon gedämmt) und Dachluke abdichten
    Jetzt bin ich dabei, die Kellerdecke zu isolieren. Einen Teil habe ich schon isoliert, den Rest muss ich erst einmal aufhübschen und übe mich deswegen grade im Verputzen.
    Ebenso schaue ich grade nach einer neuen Haustür. Meine jetzige ist aus Holz, hat null Dichtungen, große Glasscheibe, Briefkastenschlitz mit Styropor ausgefüllt, und es zieht ordentlich rein.
    Wenn's wärmer wird, werde ich meine Holzfenster überarbeiten (schleifen, lasieren, neuer Kit, neu einstellen etc.). Weil ich meine Haustür vom hiesigen Schreiner beziehen und einbauen lassen möchte, hoffe ich, dass ich den notfalls fragen kann wegen der Vorgehensweise bei den Fenstern.
    Außerdem möchte ich bei der Gelegenheit mal schauen, ob meine Rollladenkästen gedämmt sind oder ob ich da auch noch was machen kann.

    ....das sind jetzt mal die Maßnahmen, die mir einfallen, die man selbst machen kann und die nicht zig Tausende von Euro kosten. Das Teuerste wird die Haustür werden, und die lasse ich auch vom Profi einbauen.

    Lass Dich doch mal vom Energieberater beraten.
     
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