Akkulader vs. Schnellader

Diskutiere Akkulader vs. Schnellader im Elektrisches Werkzeug und dessen Zubehör Forum im Bereich Werkzeug; hi, es gibt ja Akkuladegeräte. Manche sind Schnelladegeräte. Der Deal ist ja stests: Akku schnell geladen vs. Haltbarkeit des Akkus. Somit würde...

o0Julia0o

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hi, es gibt ja Akkuladegeräte. Manche sind Schnelladegeräte. Der Deal ist ja stests: Akku schnell geladen vs. Haltbarkeit des Akkus.

Somit würde ein Akku welcher stets mit dem ASC 55 aufgeladen würde ( 4 Ampere Ladestrom) länger halten als ein Akku welcher stets mit dem ASC 145 (8 Ampere Ladestrom) aufgeladen werden würde.

Ist das richtig?
 

dirk11

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Nicht richtig. Es ist komplizierter. Wesentlich komplizierter. So ist es z.B. so, dass Akkupacks codiert sind, und die Lade-Strategie (Strom-Höhe, Ladekurve und andere Parameter mehr) für so ein Akkupack individuell ist. Zumindest jeder Markenhersteller arbeitet schon lange so.
Ein pauschale Aussage wie die von Dir stimmt so schon mindestens die letzten 20 Jahre nicht.
 

dirk11

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Nachtrag: außerdem musst Du mir mal erklären, wo darin "ein deal" sein soll. Einem Akku ist die Richtung des Elektronenfluß egal, der weiß nicht, ob er gerade ge- oder entladen wird.
Dieser Spruch passt von jeher nicht zu den Fakten. Man kann nicht einerseits Akkus mit Strömen bis 30A und mehr entladen, denselben Akku dann aber "schonend" mit maximal 1C laden und daraus schließen, daß er dadurch "länger hält".

Das ist schizophren.

Ich habe Akkupacks schon zur Jahrtausendwende mit dem ELU Ezal-93 Schnellader innerhalb von 15min geladen (bis zu 8A Ladestrom). Mit Hilfe von Adaptern sogar NiCd im AA-Format. Den AA hat das nicht gut getan, aber nicht, weil es zu viel war, sondern weil ich sie nicht gekühlt habe und sie einfach zu heiß geworden sind. Alle anderen Akkus (Sub-C, Mono, was weiß ich) haben das klaglos jahrelang mitgemacht und mir mit einer langen Lebensdauer gedankt. Länger als bei so manchem anderen. Was wirklich zu kurzfristigem Ableben beigetragen hat: Akkus, die ich mir "auf Vorrat" gekauft habe und "in der Ecke" gelagert habe, sind sehr viel schneller verstorben als die Akkupacks, die ich vorher jahrelang genutzt habe und die aus dem gleichen Zeitraum stammten.
 

xeno

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Modernen (Li-)Akkus macht Schnellladen nichts aus. Wie schon gesagt, gehen sie vom Lagern (vor allem im falschen Ladezustand) und nicht benutzen kaputt.
Deshalb sollte man es sich überlegen, ob man für 3 Löcher im Jahr unbedingt einen Akkubohrhammer braucht.
Grob gesagt: Die Akkus sollten so wenig Zeit wie möglich im Ladezustand "randvoll" und "ganz leer" verbringen. Idealerweise immer nur im Bereich 30-80% nutzen. Lagerung ebenfalls in diesem Bereich (idealerweise bei 30-50%). Gilt auch für Smartphones usw.
 

swara

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Idealerweise immer nur im Bereich 30-80% nutzen.
ich habe das Gefühl, dass dann die Deklaration falsch ist. Hier: die echte Nennkapazität ist eben nur halb so groß wie angegeben.

Die 500g Sprühsahnedose wird auch technisch nicht völlig leer und muss daher mit z.b. 550g befüllt werden. Darf eben nicht 550g bewerben.
 

Spaxoderwas

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Grob gesagt: Die Akkus sollten so wenig Zeit wie möglich im Ladezustand "randvoll" und "ganz leer" verbringen. Idealerweise immer nur im Bereich 30-80% nutzen. Lagerung ebenfalls in diesem Bereich (idealerweise bei 30-50%). Gilt auch für Smartphones usw.
Das gilt auch für E-Autos
 

xeno

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ich habe das Gefühl, dass dann die Deklaration falsch ist. Hier: die echte Nennkapazität ist eben nur halb so groß wie angegeben.
Die angegebene Kapazität ist (in der Regel) schon vorhanden und auch nutzbar, aber dann halten die Akkus eben nicht so lange, wie bei schonender Nutzung.
Die DoD (Entladetiefe) hat maßgeblichen Einfluss auf die nutzbare Anzahl der Zyklen (Lebensdauer).
 
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