Abgehängte Paneele mit Dämmung an Betondecke: Wie Abhängen? Konterlattung nötig?

Diskutiere Abgehängte Paneele mit Dämmung an Betondecke: Wie Abhängen? Konterlattung nötig? im Trockenbau Forum im Bereich Der Innenausbau; Hallo. Ich plane Deckenpaneele (die ich woanders demontieren muss) in einem Waschkeller an eine Betondecke zu montieren. Zugleich am besten...

Tobias Claren

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Hallo.

Ich plane Deckenpaneele (die ich woanders demontieren muss) in einem Waschkeller an eine Betondecke zu montieren.
Zugleich am besten Dämmfaser unterzubringen. Davon habe ich noch etwa 30m² (Reste von jemand anders für ~€4,5).

Mich interessiert jetzt, wie man da DIY vorgeht.
Das ist ein ungeheizter Keller mit Mäusegitterfenstern.
Direkt darüber das Wohnzimmer. Also der schlechteste/nicht geheizte Raum (mit zugigen Fenstern) unter dem bestgeheizten Raum.

Die Paneele würden primär (abgesehen von der Optik) den Zweck erfüllen Kabel (Sat, DSL, Telefon, Lautsprecher...) zu verdecken.
Da denke ich mir, kann man auch gleich noch Dämmung "reinstopfen", Zumahl ich noch welche rumliegen habe.
Die Paneele selbst könnte das Dämmmaterial von unten festhalten. Hat auch den Vorteil dass man bei Zugang zur Verkabelung leichter ran kommt.
Ich las, so ein Raum benötigt auch keine "Dampfsperre", daher ist das ja auch kein Problem.
Wenn die "30m²" nicht auf 26,xm² reichen (ich bin mir nicht sicher wie dick die sind), erhalte ich mit Glück evtl. noch weitere Reste. Die kann man ja auch übereinanderlegen um eine bestimmte Dicke zu erreichen. Auch sollte es egal sein verschiedene Typen zu mischen. Ist ja kein unflexibles Styropor.

Meine Idee die Latten mit Abstand an die Decke zu montieren sind lange Holzschrauben.
Z.B. 20cmx8mm ( http://img684.imageshack.us/img684/108/bltfwqgcgkkgrhgohc0ejll.jpg ). Einfach mit Dübel 6 cm in die Decke drehen, und die Latte liegt unten 14cm (fand ich als sinnvolles Maximum einer Dämmung) tiefer auf dem Kopf auf. Eine Schraube die da kein Gewinde hat. Zuerst dachte ich es wäre besser mit Gewinde, weil die Latte dann festsitzt.
Aber wenn man darüber nachdenkt wird es ein Problem die Schraube in die Decke zu drehen, außer man lässt die Latte mitrotieren (was auch nicht immer geht).
Sie würde sich nicht nur in den Dübel, sondern auch tiefer in bzw. (komplett) durch die Latte drehen.
Dass die Latte z.B. bei einer 200x80er-Schraube 11,5cm Spiel nach oben hat, ist nicht zu vermeiden. Ist die Paneele drauf, blockiert sie eh die Schraube (und wer drückt schon von unten dagegen).

Da sollte man auch auf eine Konterlattung verzichten können.



Welche Maße sollten die Latten haben? Bauhaus empfiehlt in einer PDF mindestens 18x35cm, "idealerweise" 24x48cm.
Macht das hier einen Unterschied? Was den Abstand zur Decke angeht, macht es ja keinen Unterschied.
So wie das dargestellt wird, macht man eine Konterlattung oft ja auch nicth wegen "Stabilität", sondern um Abstand zu schaffen. Z.B. für Einbauleuchten. Da muss ich ja nicht drauf achten, wenn ich bis zu 14cm abhänge (?).
Ich könnte evtl. 165m 28x48cm-Latten erhalten (evtl. um die €30). Oder aber auch Bretter mit 19cm Dicke und 21cm Breite (und 165cm Länge).
Müsste dann selbst auf der Kreissäge zu Latten verarbeitet werden (den Rest hätte ich dann noch flexibel als Bretter).
Wenn alle 40cm eine Latte an die Wand käme, wären es 66m Latten. Es bliebe also sowohl bei den 165lfm Latten wie bei den 165lfm Bretter noch einiges übrig (hätte noch anderes geplant). Bei den Brettern ist es zudem ein vielfaches an Latten wenn man die selbst trennt. Evtl. das 5 Fache (bei Schnitt auf ~4cm Breite). Kommt halt auf den Endpreis der Auktion an.

Kann ich bei längeren Paneelen den Abstand der Latten und damit Krallen großzügiger gestalten?
Z.B. wenn die Paneele 260cm lang sind, eine direkt am Anfang, eine in der Mitte, und eine am Ende. Also ein Abstand von 130cm. An den Kanten lägen natürlich zwei Krallen. Ich sah auch die Methode eine Kralle an der Stoßstelle zweier Paneele über beide zu setzen, aber bei dem Abstand erscheint mir eine Kralel pro Anfang/Ende besser.. Die Krallen erhalte ich eh zur Decke, muss also nicht an diesen sparen. An den Latten kann ich sparen..., wenn 130cm nicht zu wenig ist.



Es gibt auch spezielle Direktabhänger für Holzlatten ( http://img573.imageshack.us/img573/7258/g121p40.jpg ).
Ich sehe im Vergleich nur nicht den Vorteil.
Sie erscheinen nur teurer (inkl. einer nötigen Schraube, Dübel und an der Latte 2 Schrauben oder Nägel), arbeitsaufwändiger und sogar weniger stabil. Drückt man von der Seite dagegen, geben sie ja eher nach als die Schraube. Sie sind ja zum biegen hergestellt (kommen wohl als Streifen).

Eine kleine weitere Möglichkeit ist es von einer Latte viereckige Stücke zu sägen, und die Schrauben hindurch zu drehen weiter als man die Schraube in die Wand dreht. Dann kann man wenn die Schraube in die Wand gedreht ist, dieses Hölzchen bis unter die Decke festdrehen und erhält so auch eine Gegenspannung wie als würde man eine Latte direkt auf die Wand drehen.


Grüße...
 
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Schnulli

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Hallo,

erstmal grundsätzlich: MacFrog hat wohl recht ;) Uff soviel Text von dir ;)

Aber ein paar Anmerkungen von mir: Wenn es wirklich kalt im Keller ist, dies eine reine Betondecke ist, darüber das Wohnzimmer.... Ich würde in diesem Fall eine wirklich gute Deckendämmung dahin tun. Schau zum Beispiel mal in deinem Baumarkt nach den Deckendämmplatten von Schwenk, die hier z.B. Deckendämmplatten

Was für einen Dämmstoff hast du denn übrig? Steinwolle? Dann wäre meine Vorgehensweise wie folgt:
Wenn ich eine Decke für Paneele vorbereite nehme ich grundsätzlich Rauspundbretter Rauspundbretter Die sind von einer Seite blank gehobelt, haben eine ordentliche Breite (9-12 cm) und sind in so ziemlich allen benötigten Längen zu kaufen. Zum Abhängen nehme ich Justierschrauben Justierschrauben , damit bekommst du die Bretter absolut in Waage. Die Fräskanten hinten schneiden sich in das Holz, die Schrauben drehen sich dann nicht mehr ohne weiteres aus dem Holz heraus. Wenn die Schraube einmal drin ist: durch das Drehen der Schraube veränderst du nur noch den Abstand der Latte zur Decke, mehr nicht. Die bekommst du in vielen unterschiedlichen Längen. Zum Eindrehen musst du aber in deinem Fall ein Kantholz unterlegen. Die Schraube benötigt einen Widerstand, ehe sie sich in das Holz reindreht. Denn sonst müsstest du erstmal die Schraube komplett in die Decke eindrehen, das geht aber logischerweise nur bei kurzen Schrauben bzw. da, wo man wenig abhängen muss. Konterlattung brauchst du auch nicht unbedingt, du kannst zum Schluß einfach ein paar Bretter hinter die Abgehängten machen und diese quer durch den raum vorne mittig und hinten miteinander verbinden.
Dann stopf die Steinwolle dahinter, zum Schluß die Paneele dran. Grundsätzlich würde ich alle 60-70 cm ein Brett vorsehen, wo dann die Paneele dran kommen.

Bei den Einbaustrahlern wirst du mit 14 cm Platz keine Probleme bekommen.

Gruß
Thomas
 
MacFrog

MacFrog

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Was hast du den jetzt für eine Deckenhöhe? meist sind Kellerdecken ja nicht sonderlich hoch , und wenn dann noch 14 cm drunterkommen....
 

Tobias Claren

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@McFrog

Ein paar cm? Dann hätte ich (nur) 2,8cm Luft. Abgesehen von der dann fast nichtexistenten Dämmung sollten Kabel theoretisch sogar mehr BIegeradius haben.
Paneele mit SPax anschrauben? Sieht doch ******** aus.
Und Leuchten könnte man auch nicht einsetzen.



Den Text hatte ich schon zusammengefasst.


Dämmaterial für die Decke sollte im einstelligen Bereich kosten. Auch wenn das schockiert. Ich bin bereit da viel Arbeit reinzustecken, aber kein (eigenes) Geld (zumahl Neudämmungsmaterial falls die sich doch mal zu einer Beratung/Dämmung entschließen, mit unter Förderung fiele). So wie auch Deckenpaneele nichts kosten. Ist für meine Eltern. 3000l Heizöl im Jahr (MEGAUPLOAD - The leading online storage and file delivery service Bewohnt/beheizt ist praktisch nur das obere Geschoss außer dem Eingangsbereich).
Ich denke auch nur nebenbei an das MÖGLICHE einsetzen von Dämmaterial. Ich will endlich mal diverse Verkabelungen zu Ende bringen. Bisher nie zu Ende gebracht, weil ich die nicht lose an der Kellerdecke entlangführen wollte. Und Deckenpaneele sind nicht nur bedeutend billiger als Kabelkanäle, sondern würden zugleich noch besser aussehen und speziell im Hobbykeller die von irgendwelchen Idioten (Vorbesitzer nehme ich an) Dunkel gestrichene Decke verdecken (hellerer Raum).
Wenn ich da 165m Deckenlatten für €25-€35 ausgäbe, wäre das schon außergewöhnlich (weil Gebrauchtes eher nicht zu finden ist, kommt es doch gerade bei Dachglatten aber nicht drauf an).

Die Justierschrauben sagen mir nicht viel.
Keine Skizze wo erkennbar ist was sie machen. So kurz wie die sind, sind sie wohl auch nicht zum Abhängen geeignet.

Rauspundbretter werden von vielen privaten Verkäufern wohl auch als "Paneele" verkauft.
Sind die eigentlich auch an der kurzen Seite mit Nut/Feder versehen?
Wenn man die kürzen muss um einen ganzen Raum zu überbrücken, dann würde man viel Abfall produzieren, wenn man immer nur ein Teil oder maximal zwei Teile aus einem Brett schneidet. Und schneidet man mehr, hat man Bretter ("Paneele") ohne Nut/Feder auf diesen Seiten. Außer, solche Bretter haben eh keine Nut/Feder. Da muss man dann aber sehr sauber schneiden, und wenn etwas beschichtet ist (das trifft auf die Rauspundbretter zumindest nicht zu), splittert der Rand evtl. aus. Das sollte aber auch ohne Beschichtung nicht passieren, sonst sieht es übel aus.

Was mit "Bretter hinter die Abgehängten" gemeint ist, erschließtsich mir nicht.
Klingt aber wie mein Gedanke dass die Abhängung sich schon durch die Paneele stabilisiert, und dass Dämmaterial nicht besonders fixiert werden muss, wenn es von den Spundbrettern/Paneelen an die Decke gedrückt wird.

Deckenhöhe in dem Raum ist 221cm (oder 219cm). Daher nur 14cm. Das verdeckt im Türbereich noch nicht die 2 dicken Abwasser und ummantelten Heizunsrohre, aber sonst wäre es zu tiuef.
Die beiden Rohre könnte man ja evtl. mit dem Material umkleiden. Die Unterkonstruktion an der Stelle wäre dann noch ein Gedankenspiel.

Ein anderer Raum ist der Hobbykeller. Ca. 264cm und die dunkel gestrichene Decke. Da könnte man auch dss Heizungsrohr mit verdecken, auch wenn es dann 30cm sein könnten.


"Einbaustrahler"? Evtl. aber auch Spiegelraster ;) (wobei ich jetzt nicht weiß wie die außerhalb statdardisierter Einlässe mit einer Randdicke von dünnem Blech in einer Bürodicke halten könnten) . Dann könnte es evtl. knapp werden. Zumindest sollte es kein Halogenmurks sein. Ist im Betrieb zu teuer.
 
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Schnulli

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Hallo,

Dämmaterial für die Decke sollte im einstelligen Bereich kosten.

Dann bleibt nur Steinwolle übrig


Ich denke auch nur nebenbei an das MÖGLICHE einsetzen von Dämmaterial.

Dann hast du nun die einmalige Gelegenheit dazu....


Die Justierschrauben sagen mir nicht viel.
Keine Skizze wo erkennbar ist was sie machen. So kurz wie die sind, sind sie wohl auch nicht zum Abhängen geeignet.

Schon mal festgestellt, dass viele Schrauben in vielen unterschiedlichen Längen erhältlich seien könnten? ;) Und gerade zum Abhängen sind sie gedacht, deswegen habe ich sie doch empfohlen. Auf den Seiten von Würth findest du zwei Katalogseiten (incl. Skizzen) dazu

Adolf Würth GmbH & Co. KG: DER MONTAGEPROFI

Adolf Würth GmbH & Co. KG: DER MONTAGEPROFI

Wenn dir das mit den Schrauben zu umständlich erscheint (und die Decke zudem in Waage ist) dann besorg dir ein 12cm-Kantholz, schneide daraus Klötze, Schraub die im Abstand von 60 cm unter die Decke und befestige danach darauf deine Lattung. Fertig.

Rauspundbretter werden von vielen privaten Verkäufern wohl auch als "Paneele" verkauft.
Sind die eigentlich auch an der kurzen Seite mit Nut/Feder versehen?

Nein, nix Nut und Feder an den Enden. Wozu auch? Die Dinger sollst du als Lattung nehmen, nicht als "Sichtpaneele". Wenn du magst darfst du aber auch gern zur guten alten Dachlatte greifen, dann funktioniert das aber mit den von mir genannten Justierschrauben nicht, die Latten brechen beim Eindrehen der Schraube durch.

Was mit "Bretter hinter die Abgehängten" gemeint ist, erschließtsich mir nicht.
Klingt aber wie mein Gedanke dass die Abhängung sich schon durch die Paneele stabilisiert, und dass Dämmaterial nicht besonders fixiert werden muss, wenn es von den Spundbrettern/Paneelen an die Decke gedrückt wird.

Eine Decke wird mit Brettern/Latten abgehängt. Du hast dann alle 60-70 cm ein Brett unter der Decke. Wenn du diese nochmals verbinden möchtest hast du nun die Möglichkeit zur Konterlattung (unnötig) oder eben die Möglichkeit, wenn es abgehängt ist und was dahinter passt, auf der hinteren Seite der Bretter nochmals ein paar Teile reinzubasteln, damit die Bretter auch quer verbunden werden. Gerade bei breiteren Latten ist dies von Vorteil, da sich diese oftmals in der Ebene verwinden. Durch diese Bretter werden sie gerade gezogen.


Und zum von dir genannten "Halogenmurks": Es geht nicht nur um Betriebskosten, auch um Anschaffungskosten ;) Bedenke ggf. wie oft/selten der Keller genutzt wird. Und es gibt auch Energiesparlampen für die Deckeneinbaustrahler

http://www.megaman.de/

Gruß
Thomas
 
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Tobias Claren

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"Einstelligen Bereich" bedeutet man kauft von Privatleuten (aus der Nähe) Reste auf. Die gibt es übrigens auch als Platten. SInd halt nicht so flexibel und weniger flexibel zu transportieren als Dämmwolle.
Einmalig ist das nur, wenn man es nicht abhängt. Man kann natüprlich auch bahängen, aber später noch mal öffnen und auffüllen. Klar ist das Mehrarbeit, aber zumindest bei einer Abhängung machbar.

Ja, ich habe festgestellt, dass es mehrere Längen geben KANN, aber diese Schraube macht irgendwie keinen Sinn.
Was machen die Ringe unten? Das ist doch kein Gewinden, oder? SIeht auch wie mein Szenario mit den als Bild verlinkten Schrauben die unter dem Kopf glatt sind. Wenn das nur "Ringe" sind, macht es doch keinen Unterschied gegenüber glatter Oberfläche.


Die "Klötze hatte ich zuvor auch angedacht. Aber was ist daran "einfacher"? Im Gegenteil, wie schraubt man die an die Decke. Der Länge noch durchbohren? Und dann mit einer weiteren Schraube die Latte an den Klotz (wo in der Mitte ja schon eine Schraube steckt).
So bin ich erst auf die Idee gekommen, direkt eine einzelne lange Schraube zu verwenden. Ganz ohne den "Klotz" (die "Hochkantlatte")

Wozu Rauspundbretter als Lattung? Ist das so was wie vergoldete Currywurst? Ich könnte fleckiges häßliches Holz nehmen, sieht es keiner.
Diese "Rauspundbretter" sind doch sichtbaren Decken und evtl. Wände. Also in dem bungalow hier, sind das wohl die Decken im gesammten Erdgeschoss. In jedem Raum inkl. Toilette und Bad. Darüber ist ein hinterlüftetes Flachdach auf dem eine Plane und darauf Kieselsteine liegen.


Latten brechen auseinander?:
BAUHAUS Deutschland / BAUHAUS TV / Montage einer Paneeldecke
Der bohrt auch nicht vor.



"Energiesparlampe"? Ich schrieb von Betirebskosten. ESL verbrauchen doppelt so viel Strom wie energiesparende Leuchten.
Z.B. Leuchtstoffröhren. Mir ist klar, dass ESL Leuchtstoff sind, aber mit evtl. 50lm/W nicht besonders sparsam. ESL ist nur die Art. Nicht mal zwangsläufig auf Leuchtstoff beschränkt. Als ESL werden heute auch LED verkauft. Nicht die Schrottteile, sondern recht teure die auch effektiver als Leuchtstoff-ESL sind. Leider gibt es noch keine ESL mit Cree XM-L-LED. Mindestens 90lm/W, maximal 137lm/w.
 

Schnulli

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Hallo,

Ja, ich habe festgestellt, dass es mehrere Längen geben KANN, aber diese Schraube macht irgendwie keinen Sinn.
Was machen die Ringe unten? Das ist doch kein Gewinden, oder? SIeht auch wie mein Szenario mit den als Bild verlinkten Schrauben die unter dem Kopf glatt sind. Wenn das nur "Ringe" sind, macht es doch keinen Unterschied gegenüber glatter Oberfläche.

Die Schraube macht sehr viel Sinn. Wenn man einmal damit gearbeitet hat will man nichts mehr anderes nehmen, vor allem vor dem Hintergrund von uneben Decken und einer anschließenden Ausrichtung der Lattung in Waage. Das ist ein Kinderspiel damit. Mit normalen Schrauben geht dies nicht ohne Weiteres. Die drehen sich aus dem Holz wieder heraus oder aber (wenn sie Teilgewinde haben) die Lattung rutscht bei Druck auf dem gewindelosen Teil herum. Bei den Justierschrauben verhindern die hintern Kanten ein Rausdrehen und verrutschen aus dem Holz.
Ich gebe zu dass, wenn die Decke in Waage ist und ein Ausrichten der Lattung unnötig ist, diese Schrauben dann übertrieben sind....


Die "Klötze hatte ich zuvor auch angedacht. Aber was ist daran "einfacher"? Im Gegenteil, wie schraubt man die an die Decke. Der Länge noch durchbohren? Und dann mit einer weiteren Schraube die Latte an den Klotz (wo in der Mitte ja schon eine Schraube steckt).

Ja, genau so. Erst die Klötze drunter mit langen Schrauben, dann die Lattung mit kurzen Schrauebn auf den Klotz. Dass du da nicht ausgerechnet dort ansetzen solltest, wo du zuvor die Schraube für den Klotz angesetzt hast, sollte ich von selber verstehen ;-)

So bin ich erst auf die Idee gekommen, direkt eine einzelne lange Schraube zu verwenden. Ganz ohne den "Klotz" (die "Hochkantlatte")

Du wirst es hassen. Du wirst dir wünschen, du hättest fünf Hände. Davon 2 Stück die mindestens 2 Meter lang sind ;) Und der Dübel muss ja auch noch in die Decke....

Wozu Rauspundbretter als Lattung? Ist das so was wie vergoldete Currywurst? Ich könnte fleckiges häßliches Holz nehmen, sieht es keiner.

Ich nehme sie immer, weil sie eine schöne breite Auflage für die Paneelen bilden (und ich grundsätzlich mit den Justierschrauben arbeite, welche bei breiter Lattung ohne Vorbohren einzudrehen sind) Dachlatte ist schmäler. Das ist mitunter der (oder mein) einzige Grund. Kostenmässig ist es im Vergleich zur "normalen Dachlatte" uninteressant und geht im Rauschen unter.

Diese "Rauspundbretter" sind doch sichtbaren Decken und evtl. Wände.

Verwechselst du nun Rauspund mit Profilbrettern? Hobelware - HOLZ STOLL - IHR HOLZHANDEL

"Energiesparlampe"? Ich schrieb von Betirebskosten. ESL verbrauchen doppelt so viel Strom wie energiesparende Leuchten.
Z.B. Leuchtstoffröhren. Mir ist klar, dass ESL Leuchtstoff sind, aber mit evtl. 50lm/W nicht besonders sparsam. ESL ist nur die Art. Nicht mal zwangsläufig auf Leuchtstoff beschränkt. Als ESL werden heute auch LED verkauft. Nicht die Schrottteile, sondern recht teure die auch effektiver als Leuchtstoff-ESL sind. Leider gibt es noch keine ESL mit Cree XM-L-LED. Mindestens 90lm/W, maximal 137lm/w.

Bei den letzten 2 Sätzen haperts mit meinem Verständnis. Aber ich fasse mal zusammen: Ich glaube, du machst dir zu viele Gedanken... ;)

Gruß
Thomas
 
Thema:

Abgehängte Paneele mit Dämmung an Betondecke: Wie Abhängen? Konterlattung nötig?

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