250kg Pflanztröge satt L-Steine ?

Diskutiere 250kg Pflanztröge satt L-Steine ? im Gartenhäuser, Carports und Garagen Forum im Bereich Der Aussenbereich; Ein Hallo ins Forum, meine Frage betrifft die Statik am Terrrasenbau bzw Fundament und ist schnell erklärt : >Fotos ) Ich habe bei der...
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MacGuffin

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Ein Hallo ins Forum,

meine Frage betrifft die Statik am Terrrasenbau bzw Fundament und ist schnell erklärt : >Fotos )

Ich habe bei der Renovierung vor einen erhöhten Terassenrand ( 30cm ) mit alten Betonpflanztrögen abzugrenzen ( je 250 kg )
Mir ist bewusst, etwas unkonventionell ist, hat vielfältige Gründe, die ich hier mal unerwähnt lasse.
Die Kästen liegen auf 4 cm Split, darunter 40 cm verdichter Schotter. Kein Betonbett wegen der Wasserabläufe.

Ich war der Annahme, das die Teile mit den Zusatzgewichtes bei 400 kilo eigentlich unverrückbar wären.
Und mir war schon klar, das Einsatz der Rüttelplatte in der Nähe problematisch wird.

Es gab nun die Empfehlung zur nachträglichen Sicherung am Aussenrand in den Spilt mit Zement einzuschlemmen als "festigende Maßnahme ".
Mit den Wasserabläufen krieg ich das hin, aber macht das SInn ?

Oder gibt es noch eine bessere Methode die Klötze an ihrem Platz zu halten, hatte mit dem Seitendruck eigentlich nicht so gerechnet.
EIne hinterwändige Befestigung der 5 Blöcke wäre technisch noch möglich.

Freu mich auf ne professionelle EInschätzung, mercí vielmals im voraus.

Cheers , Jörg



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  • 250kg Pflanztröge satt L-Steine ? Beitrag #2

MrHans

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habe mal höhere Hanglage befestigt, der Seitendruck ist hoch, schiebend, unterschätzt.
Das dargestellte Problem ist nicht so groß aber zb. Stahlstangen (Armierung) in Mitte der Kübel + etwas Zement schadet nicht, zb wie bei Zaunpfahl. Und Querverbindung der Kübel wichtig, damit gerade Linie bleibt.
 
  • 250kg Pflanztröge satt L-Steine ? Beitrag #3
MacGuffin

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Hallo Mr Hans,

vielen Dank für dein schnelles Feedback. Ja, die Phy-sick hab ich wohl zu spät begriffen.


Stahlstangen durch die Böden fände ich sehr aufwendig. Wäre es sinnvoll eine solche Armierung hinter die Kästen in den Boden einzuschlagen ( 2 pro Kübel), die mit Stahl verbinden und einen Keil aus Beton drum giessen?
Wäre das eine Möglickeit?
Damit hätte ich ja deinen zweiten Vorschlag der Querverbindung abgedeckt,
sonst müsste man ja Stahlstangen quer verschrauben, hab ich Dich hier richtig verstanden ?

Gerade mit Hebelstange getetstet, die Pflanztröge wanderen wirklich leicht ab. Ziemlich depremierend.
Obwohl ja eigentlich nur an den Innenwandung 25 cm Schotter aufliegen, der Rest der Höhe nimmt 5 cm Split und 5 cm Platte oben auf. Hätte nie erwartet hier ein Problem zu kriegen, dem Unterbau galt meine ganze Aufmerksamkeit.

Gibt es noch weitere Meinungen und Tips ?

Wollte eigentlich diese Wochende abschliessen. Jetzt steh ich da.
 
  • 250kg Pflanztröge satt L-Steine ? Beitrag #4

MrHans

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Meine Tipps sind Anregungen, vor Ort muss man selbst ausprobieren. Wie zb der Test : mit Stange Stein wegschieben.
Querverstrebung Zb mit Zement oder Loch schlagen, Armierungsstange + Zement oder...
wenn abe der Untergrund stabil ist braucht man eventuell keine Querverstrebung. Untergrund ist aber rutschender Kies.
Vom Design soll es ja auch gut aussehen, deswegen Kästen leber von innen verankern.
Fachleute würden Zb Betonfundament 40-60--80 tief vorschlagen (frostsicher) und währe bei höherer Mauer notwendig.
Mehr kann ich nicht sagen, viel Erfog
 
  • 250kg Pflanztröge satt L-Steine ? Beitrag #5

Holzwurm50189

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Ideal wäre sicherlich ein Fundament. Ne Idee ohne Gewähr wäre noch, nen Kantenstein vor die Pötte zu betonieren und somit die Dinger am wegrutschen hindern. Dürfte aber alles irgendwie auf Murks rauslaufen ...
 
  • 250kg Pflanztröge satt L-Steine ? Beitrag #6
pinne

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Eine ebenen Erdstreifen mit 1° Neigung zum Haus schaffen , darauf im wechsel: lang - lang - quer die Pflanztröge planen! passend in halber Höhe Löcher schaffen und da einen Stab Baustahl durchstecken - nach Ausrichtung .
Diese erste Lage mit magerbeton vollstampfen ! Das dann glatt abziehen. Das sollte dann Halt bieten für die folgende Reihe ! Verdichten - Rütteln . immer wenn da ~10 cm Boden aufgebracht wurden .
" Entwässerung ?" dazu bedarf es nur ein Bohrloch durch die Folie und die Außenwand [ je Kasten ] etwa 15 cm über Unterkante . Willst ja nur Überschuß ableiten.
 
  • 250kg Pflanztröge satt L-Steine ? Beitrag #7
MacGuffin

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Danke an alle an dieser Stelle für Ihre Hilfe!

Übrigens interessant, selbst hier am Fachbetrieb, wo ich eben den Baustahl erworben habe, waren 2 Mitarbeiter der Meinung,
das Eigengewicht der Tröge reicht aus ... Aber safety first, deshalb lieber die vorsichtige Variante.

Habe mich also für die Baustahlstangenverankerung direkt von MrHans ( nochmals herzlichen danke) entschieden, also direkt durch den Boden.

( Je Trog zwei Bohrlöcher ( nahe Innenrand) gesetzt, geliehene Hilti machts möglich. ;)
Darin schlage ich ( ca.1m tief ) die 20 mm Stangen. Nachdem ich nicht nochmals den Kran so kuzfritig ordern kann, sind leider andere
Varianten mit Magerbetonbett usw schon nicht mehr durchführbar. Ich hätte pinne`s Lösung trotzdem gerne verstanden ( speziell lang lang quer ? ) ,
mit der Anschlussvariante. Meinst du hier nochmals alles aufheben ?

Mit der Entwässerung hast du vollkomen recht, die wäre auch simpel nachträglich zu machen durch nachbohren.
Sicher wäre hier ein Magerbetonbett nachhaltiger gewesen statt Split.
Ich hatte zu viel Respekt für nötigen Ausgleich bei den schweren Klötzen,
wenn man aber sauber den Untergrund ins Wasser setzt, passt es sofort.

Ich werde auf jeden Fall die vorgeschlagene Lösung dokumentieren zu Vollständigkeit des Projektes.

Danke an Alle, wünsche ein super schönes, sonniges Herbstwochenende !!
 
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  • 250kg Pflanztröge satt L-Steine ? Beitrag #9
MacGuffin

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Hello again ans hilfreiche Forum,

es gehört sich nach zur Verfügung gestelltem Know-how die erfolgreiche Umsetzung des Projektes zu bestätigen.
Somit hier die Foto doku zu den empfohlenen Maßnahmen zur Festigung der Pflanztröge mit durch den Boden getriebenen Stahl.
Hier je Trog 2 x 1, 80 ( 20 mm ) Baustahlstangen am Innenrand. ( Zeitaufwand 2 Std : )

Ich denke, es wird lange halten, selbst das Rüttlen nahe der Tröge hatte keinen Versatz zur Folge.




Vielen Dank für die effizienten Ratschläge und alle Beteiligten !

Ich habe jetzt sicher die neueste Waschbeton Terasse ever ( :) Aber das Design kommt wieder.. der Vermieter wollte das edle Design wieder drauf.....
Beim nächsten Mal würde ich auf jeden Fall auf Magerbetonbett wie bei den übrigen L- Steinen arbeiten und nicht auf ein schwimmendes Kiesbett.
Mittlerweile aus Fachkreisen erfahren, das sich selbst 750 kg L- Steine auf Wanderschaft begeben, wenn genug Seitendruck vohanden ist.



cheers , Jörg
 

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