2 verschiedene Tapeten / schiefe Wände

Diskutiere 2 verschiedene Tapeten / schiefe Wände im Tapeten und Wandbeläge Forum im Bereich Der Innenausbau; Hallo, Ich brauche dringend Eure Hilfe. In einem Anfall geistiger Umnachtung hatte ich mich Anfang des Jahres bereiterklärt, im Urlaub die...

  1. #1 ProfiLaie, 15.08.2017
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    Hallo,

    Ich brauche dringend Eure Hilfe. In einem Anfall geistiger Umnachtung hatte ich mich Anfang des Jahres bereiterklärt, im Urlaub die Wohnung zu renovieren. Jetzt ist es soweit... :eek:

    Es sollen 2 verschiedene Tapeten übereinander gesetzt werden (also untere und obere Raumhälfte unterschiedlich). Über die Naht kommt dann eine Bordüre.

    Den Boden hatte ich mit einer Wasserwaage geprüft - natürlich schiefe Wände. Kein Problem, dachte ich mir, zeichne ich halt den jeweils ersten Stoss jeder Wand mit der Wasserwaage an und wiederhole das an jeder Wand, wobei als Ausgangsstelle für das Lot die Höhe der letzten Naht der vorigen Wand genommen wird. Jetzt ist mir allerdings aufgefallen, dass ich mit dieser Methode u.U. immer schiefer komme und sich dann natürlich auch die Stösse am Ende nicht treffen werden...:confused: Ich bin im Moment ziemlich ratlos und / oder sehe den Wald vor lauter Bäumen nicht und wertvolle Urlaubs(?)zeit verrinnt ungenutzt...

    Was macht man in einem solchen Fall (ausser der Frau zu sagen dass nur eine Tapete verklebt wird ;))?
     
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  3. #2 Schnulli, 15.08.2017
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    Hallo,

    das hört sich nach einer Aufsummierung von kleinen Messfehlern an. Mit dem Lot ist es schon mal richtig. Aus der Ecke heraus, die Nahtkante der ersten Bahn ermitteln, es wird wohl ein wenig in die Ecke hinein tapeziert, also irgendwo bei ca. 51 cm aus der Wandecke heraus dürfte die erste Bahn hinkommen. Danach musst du doch nur noch die nächste Bahn an die vorherige Bahn anlegen. Für die Trennmarkierung obere/untere Tapete mit einem langen Richtscheit und Wasserwaage arbeiten. bessere Alternative: Schlauchwaage und einmal an allen Wänden die Höhe übertragen.

    Gruß
    Thomas
     
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  4. #3 ProfiLaie, 15.08.2017
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    Das mit der Aufsummierung ist natürlich sehr wahrscheinlich... Ich habe eben nochmal gemessen: an einem Wandvorsprung von 87cm Länge habe ich im Lot einen Höhenunterschied von 0,7 cm von Ecke zu Ecke. Schlauchwaage ist eine super Idee, mal schauen wo ich sowas mit mehreren Metern Länge (schnell) herbekomme (Amazon wahrscheinlich).
     
  5. #4 Schnulli, 15.08.2017
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    Hat jeder Baumarkt eigentlich rumliegen, ist nichts besonderes. Ggf. mal in deinem Bekanntenkreis herumfragen, kost ja auch gleich wieder Geld und man braucht sie eher selten.
     
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  6. #5 ProfiLaie, 15.08.2017
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    Stimmt, habe eben mal in das Sortiment unseres lokalen Baumarktes geschaut! Bekannte sind alle arbeiten, da erreiche ich vor heute Abend nichts, Also werde ich gleich mal wieder Geld loswerden müssen.

    Ich kapiere es aber leider immer noch nicht ganz... selbst wenn ich mit der Schlauchwaage von Ecke zu Ecke im Lot bin kommen die Stöße am Ende doch nicht zwangsweise aufeinander wenn Boden / Wände schief sind? Ich habe dann zwar vom Niveau her immer die gleiche Höhe aber wegen der Schiefe evtl. mehr oder weniger Wandhöhe? Könntest Du mir das nochmal erklären so dass auch Deppen das verstehen? :confused:
     
  7. #6 Schnulli, 15.08.2017
    Zuletzt bearbeitet: 15.08.2017
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    Nur mal als Beschreibung, wie ich es angehen würde und ich deine Gegebenheiten vor Ort nicht kenne.

    Mit der Schlauchwaage einmal rundherum die gewünschte Bordenhöhe bzw. der Trennung oberer/unterer Tapete anzeichnen. Die Markierung ist nun rundherum an allen Wänden in Waage, unabhängig von irgendwelchen schiefen Wänden oder Böden. Hier nun noch ggf. eine dünne Linie rundherum über die einzelnen Markierungen ziehen.
    Für die erste Bahn das Lot aus einer Ecke heraus nehmen. Wenn die Wände schief sind entsprechenden Überstand zum "in die Ecke rein"-tapezieren bedenken, also das Lot irgendwo bei 51 cm von der Wandecke heraus fällen, wenn die Bahn 53 cm breit wäre. Je nachdem wie schief die Wände sind. Diese Markierung ist nun die Kante der ersten Bahn. Die obere Bahn sollte nun so lang sein, dass sie ein paar cm über die Bordenmarkierung reicht und oben an der Decke entsprechend anliegt. Holzdecke? Dann wird hier eine Abschlußleiste herum kommen. Decke gestrichen/tapeziert? in der Deckenecke entsprechend abschneiden mit Cutter und Lineal. Dann die untere Bahn drunter, länge etwas nach oben über die Bordenmarkierung stehen lassen, so dass beide Bahnen hier überlappen. Hier nun über die Markierung eine Wasserwaage o.ä anlegen und daran entlang durch beide Tapeten gleichzeitig hindurch mit dem Cutter schneiden. Tapete hier wieder etwas abziehen und die Abschnitte abfummeln und beide Tapeten mit der Bürste an die Wand drücken. Nun hast du einen waagerechten Übergang der Naht zwischen oberer und unterer Bahn, genau auf der mit der Schlauchwaage markierten Linie.
     
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  8. Maggy

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    https://derselbermacher.de/werkzeug/messen/schlauchwaage.php3

    Ich glaub die kleine Abbildung erklärt es. Dann hast man eine schöne waagerechte Linie. Wenn aber eine Beule in der Wand hast bekommst du trotzdem ein Problem... Ich hoffe es ist keine feine Streifen Tapete unten?

    Aber du musst die obere und untere Tapete genau anstoßen lassen. Das deckt die Bordüre sonst nicht ab.
     
  9. pinne

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    ...beginne mit dem tapezieren jeweils in wandmitte !
     
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  10. #9 Schnulli, 15.08.2017
    Zuletzt bearbeitet: 15.08.2017
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    Warum? Um die Gefahr des "schief tapezierens" zu minimieren? Wegen der Optik oder Symmetrie bei auffälligen Mustern? Ich habe bisher immer in einer Ecke angefangen, machts das aus der Mitte heraus leichter?
     
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  11. #10 ProfiLaie, 15.08.2017
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    Meine letzte Frage war auch Blödsinn, es ging ja darum die Nähte bündig zu haben, nicht um die Bahnenlänge. Danke für die Erklärung und Geduld!

    Inzwischen hat sich das Problem extremst elegant erledigt.:D Beim Wohnzimmer wurde mal an der Längsseite ca. in der Mitte des Raumes ein Durchbruch gemacht, um einen größeren Raum zu erhalten. Dieser Durchbruch ist nicht flächig, sondern es wurde hierbei an beiden Wänden ein Stück Mauer stehengelassen, vielleicht wegen der Statik (keine Ahnung, war schon so als wir einzogen). An der Außenmauer befindet sich in jedem Raumteil ein ca. 1,50 m breites Fenster, darüber Rollädenkästen aus Holz und darunter Heizung. Somit stoßen Anfang und Ende der Tapeten gar nicht direkt aufeinander und bei der Breite wird man einen Versatz von 1 oder 2 cm nicht sehen, zumal noch Gardinen davor sind.

    Danke nochmal an alle, hier kann dann gerne zu :)
     
  12. pinne

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    1 ) Da die heutigen Wandbeläge alle auf Stoss appliziert werden , gibt es den Schattenwurf nicht mehr .
    2 ) Bei runden Wänden und schrägem Xel ( decke-wand) bietet es sich an mittig = Hauptaugenpunkt , zu beginnen ; mit Zulage so wie so !
    3 ) Rapport vorher berechnen , wie beim Fliesen setzen .
     
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